Bei gesetzlich krankenversicherten Arbeitnehmern zahlt der Arbeitgeber im Krankheitsfall den Lohn in der Regel bis zu 42 Tagen lang weiter (im Zweifel fragen Sie bei Ihrer Personalabteilung nach).
Danach übernimmt die Krankenkasse - sie zahlt das sogenannte Krankengeld. Unabhängig von der Kasse, in der Sie versichert sind, wird das Krankengeld nach folgender Formel berechnet: 70 % vom Bruttoeinkommen, aber maximal 90 % vom Nettoeinkommen. Aber Achtung: Von diesem Krankengeld wird noch der Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung abgezogen (Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegepflichtversicherung).
Unter'm Strich fehlt Ihnen dann insgesamt rund ein Viertel Ihres gewohnten Nettoeinkommens. Und das womöglich über Monate hinweg. Bei freiwillig versicherten Arbeitnehmern kann die Lücke zwischen Krankengeld und Netto sogar noch höher sein. Und wenn Sie nach 18 Monaten noch nicht wieder gesund sind bekommen Sie gar nichts mehr - dann endet die Zahlung der Krankenkasse.
Die Lösung: Krankengeld privat absichern. Das kostet nicht viel und sichert im Ernstfall Ihr Nettoeinkommen. Wie viel Krankengeld Sie ungefähr brauchen, können Sie in der Tabelle unten ablesen. Ach ja, das Concordia Krankentagegeld ist im übrigen steuerfrei.