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Blog - Sicherheld

Die erste Woche im Sicherhelden-Camp

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Autor: Ein Sicherheld

Dieser Sicherheld beginnt gerade seine Ausbildung bei der Concordia. Bloggen tut er seit mehreren Jahren. Am liebsten schreibt er über die Themen Beruf und Vorsorge. Außerdem zeigt er sich gern auf Instagram und Facebook.

Die erste Woche im Sicherhelden-Camp

Was bisher geschah: Ein ganz normaler Bürohengst ist über eine Anzeige gestolpert, die sein Leben verändern sollte. Nun hat er seine Ausbildung zum Sicherhelden bei der Abteilung Superheit begonnen. Ein Einblick in die Ausbildung im Sicherhelden-Camp der Concordia.

Tag 1

Ich bin etwas aufgeregt, als ich auf die Abteilung Superheit zufahre. So sehr ich Filme schätze, in denen sich der Himmel auftut und die Superhelden aus einem Lichtstrahl heraus auf der Erde zusausen – meine Wahl fiel etwas bodenständiger auf meinen gelben Kleinwagen. Damit bin ich schneller als kosmische Materie! Jedenfalls in meiner Vorstellung. Außerdem: zehn Minuten vor der Zeit, ist des Sicherhelden Pünktlichkeit.

 

Von außen sieht das Gebäude unscheinbar aus – von innen noch mehr. Am Empfang sage ich, ich sei für das Sicherheldentraining gekommen. „Ach“, sagt die Frau am Tresen „Sie wollen also auch lernen, die Menschen vor den Gefahren des Lebens zu schützen.“ Ich nicke. Sie führt mich auf einen Korridor. Hinter einer Tür verändert sich plötzlich die Beleuchtung und heroische Musik erklingt. Die Frau verfällt nun in einen freundlichen Plauderton: „Warum wollen Sie denn Sicherheld werden?“ „Ich wollte schon immer ein Held sein. Ich frage mich nur, ob ich nicht zu alt für die Ausbildung bin!?“, antworte ich. Sie verneint. „Wir nehmen auch gerne Quereinsteiger. Solche Kandidaten bringen viel Lebenserfahrung mit.“

 

Als wir das Ende des Korridors erreicht haben, zeigt mir die Frau den Umkleideraum. Ich betrete ihn und ziehe mein Sicherheldenkostüm an. Dann lerne ich meine Ausbilder und Co-Helden kennen. Den Rest des Tages über gehen wir die Themenfelder durch, die aus mir einen Sicherhelden machen sollen: Menschen retten, die zu Unrecht verurteilt wurden; Schutz bieten, wenn ein Heim Opfer der Naturgewalten wird; zur Hilfe eilen, wenn die Gesundheit eines Menschen gefährdet ist; zur Stelle sein, wenn jemand von seinem Fahrzeug im Stich gelassen wird; und sogar dann die rettende Hand sein, wenn ein Leben auf dem Spiel steht – ich bin bereit.

Tag 2

Heute habe ich mein erstes Training bei einer wahren Sicherheits-Koryphäe. Man sagt ihm nach, er hätte schon mit Noah damals ein Gespräch zum Abschluss einer Vollkaskoversichung für seine Arche geführt, was leider erfolglos war. Er war seiner Zeit voraus! Nun steht er vor uns und hält eine flammende Rede über die Arbeit des Sicherhelden: „Seid ihr bereit zu jeder Zeit für die Menschen da zu sein? Seid ihr bereit immer dort zu sein, wo man euch wirklich braucht? Und seid ihr bereit euch stets für die Sicherheit der Menschen einzusetzen, als ginge es um euer eigenes Leben? Denn dann – und nur dann – seid ihr in der Lage echte Sicherhelden zu werden.“

In Filmen werden solche Reden immer von schreienden Muskelpaketen herausposaunt. Unser Coach hingegen wirkt sehr bedacht. Diesen Coaches liegt offensichtlich nur eines am Herzen: Mit aller Macht dafür zu sorgen, dass Menschen mit einem sicheren Gefühl durchs Leben gehen können.

Tag 3
Auf dem Weg zu einem Versicherten sind wir heute einem komischen Wesen begegnet. Ich fragte meinen Ausbilder danach. „Das“, sagte er, „ist das Versicherungswesen. Da führt kein Weg dran vorbei.“ Er hatte recht, denn tatsächlich steckte es im Türrahmen fest und versperrte uns den Weg. Während ich das hilflos wirkende Versicherungswesen in dem grauen Kastenanzug musterte – es sah aus wie eine Kreuzung aus einem riesigen Pudding und einem freundlichen Alien – sah ich, wie Hilfe herbeieilte. „So“, sagte ein Sicherheld, der die Problematik offenbar schon kannte. „Na, haben wir mal wieder ein bisschen mit der Bürokratie übertrieben?“. Das Wesen schaute beschämt zu Boden und glubschte: „Ich habe es doch nur gut gemeint...“. Der Sicherheld tätschelte ihm den Kopf. „Weiß ich doch. Na, dann wollen wir dich mal ein bisschen verschlanken“, sagte er und griff in seinen Werkzeugkoffer. Mein Ausbilder kommentierte die Situation: „Guck mal, er hat schnelle Reaktionen, ist direkt zur Stelle und hat dort auch noch eine große Tube Sachverstand.“ Der Sicherheld setzte seine Werkzeuge ein, entließ das Wesen in die Freiheit und wir standen kurz darauf wieder unserem Versicherten zur Seite.

Tag 4

Mein heutiger Tag beginnt in der Agentur, wo ich die nächsten Jahre die Bedrohung der Menschen in die Knie zwingen und für Sicherheit kämpfen werde. Hier lerne ich von der Pieke auf, wie ich die Menschen in Sicherheit bringe – das macht mich sehr stolz.

Ich habe übrigens gelernt, dass es mehrere Ausbildungsarten gibt – entweder man arbeitet in einer Agentur oder in mehreren verschiedenen, je nach Einsatzplanung. Einsatzplanung klingt gut. Klingt nach Superheld.

Tag 5

Heute beginnt das Training, das mich fit für meinen Job machen soll. Eine Expertin für Sicherheitsberatung erzählt worauf es ankommt: „Ihr werdet lernen, mit Niederlagen umzugehen. Das ist wichtig. Ihr werdet auch ein Gespür dafür bekommen, was die Menschen brauchen. Und ihr werdet merken, wie gut Ihr euch fühlt, wenn Ihr selbstständig etwas geschafft habt. An eurem Erfolg werdet ihr wachsen und den Menschen eine starke Schulter sein.“ Starke Worte, die uns alle sehr anspornen.

Am Ende des Tages – und meiner ersten Ausbildungswoche! –  führt sie uns in einen Raum, der aussieht wie die Waffenkammer in „Matrix“. Sie reicht jedem von uns ein Werkzeug für den Kampf gegen die Risiken des Alltags. Einen Gefahrenmelder, damit wir immer schnellstmöglich genau da sein können, wo man uns wirklich braucht.

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