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Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Interessenten,

 

nachstehend wollen wir Sie über aktuelle Themen und Wissenswertes informieren. Machen Sie sich ein Bild von uns und unserem Engagement innerhalb und am Rande des Agenturgeschehens. Auszugsweise finden Sie hier die letzten Inhalte der Mandanteninformationen, die wir monatlich als Newsletter per E-Mail an unsere Kunden versenden.

 

Wir setzen uns gewissenhaft für die korrekte Darstellung und Formulierung ein und hoffen, dass unsere Kunden vieles zu ihrem Vorteil nutzen können. Bei den Informationen, Übersichten und Artikeln handelt es sich um grundlegende, jedoch vereinfacht dargestellte Sachverhalte. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann keine Haftung übernommen werden. Es gilt zu beachten, dass auf Sie zutreffende oder für Sie interessante Sachverhalte im Beratungsgespräch immer separat zu analysieren und zu dokumentieren sind. Sprechen Sie uns an, wenn Themen für Sie von Wichtigkeit sind.

Mandanteninformation April vom 18.04.2018

Inhalt:

 

  1. Langlebigkeit - Vorteil und Risiko
  2. Häufigste Ursachen für das berufliche Aus
  3. Keine Gleichberechtigung für Frauen in der Altersversorgung
  4. Telematik in der Kraftfahrtversicherung
  5. Raucher leben doppelt gefährlich

 

(1) Die Deutschen leben im Schnitt immer länger, wie die am 27. März veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Eine Herausforderung auch für die Altersvorsorge!

 

Die Deutschen können sich über eine immer höhere Lebenserwartung freuen. Das zeigen die aktualisierten Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes. Ein Junge, der in der Zeitspanne von 2014 bis 2016 geboren wurde, erreicht demnach im Schnitt ein Alter von 78 Jahren und vier Monaten. Mädchen leben sogar satte fünf Jahre länger und werden 83,2 Monate alt. Damit ist die Lebenserwartung im Vergleich zur letzten Alterskohorte (2013-15) um circa zwei Monate gestiegen.

 

Dabei zeigen sich aber regional große Unterschiede. Die höchste Lebenserwartung besteht demnach in Baden-Württemberg und Bayern: Jungen werden hier im Schnitt 79 Jahre und sechs Monate alt, Mädchen 84 Jahre. Dem entgegen ist die Lebenserwartung der Jungen in Sachsen-Anhalt mehr als drei Jahre niedriger, sie werden im Schnitt 76 Jahre und vier Monate. Schlusslicht bei dem Lebensalter der Mädchen ist das Saarland mit 82 Jahren und drei Monaten.

 

Bei der Statistik handelt es sich um sogenannte Periodensterbetafeln, die eine Art Momentaufnahme der Lebenserwartung darstellen. Hierfür werden alle zwei Jahre Daten zu den Verstorbenen mit der jeweiligen Bevölkerung nach Einzelaltersjahren abgeglichen.

 

Wie stark die Lebenserwartung der Menschen angestiegen ist, zeigt sich im historischen Vergleich. Die erste Sterbetafel wurden demnach anhand der Jahrgänge von 1871 bis 1881 erhoben. Damals wurden Männer im Schnitt nur 35,6 Jahre alt und Frauen 38,5 Jahre. Die Lebenserwartung hat sich also mehr als verdoppelt. Ursache für die steigende Langlebigkeit sind unter anderem eine bessere Gesundheitsversorgung, Ernährung und Wohnsituation.

 

Eine Herausforderung ist die steigende Lebenserwartung mit Blick auf die eigene Altersvorsorge. Die Bezugsdauer für die Altersrente steigt nämlich ebenfalls stark an. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer lag im Jahr 2016 bei 17,6 Jahren für Männer und sogar 21,6 Jahren für Frauen, so berichtet die Deutsche Rentenversicherung (DRV). Neuere Zahlen liegen aktuell nicht vor. Eingerechnet sind hierbei neben der Altersrente auch Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.

 

Wer dann auf zusätzliches Einkommen angewiesen ist, um einen auskömmlichen Lebensabend zu haben, muss einen immer längeren Zeitraum abdecken. Hierbei geht es um hohe Summen, die viele Menschen mit dem Sparstrumpf nicht bewältigen können. Schnell summiert sich der Mehrbedarf über die Jahre gerechnet auf einen sechsstelligen Betrag. Doch man kann etwas tun, um Altersarmut vorzubeugen. Das Langlebigkeitsrisiko lässt sich zum Beispiel mit einer privaten oder geförderten Rentenversicherung auffangen. Je nach Vertrag gewähren diese eine monatliche Zusatzrente bis zum Lebensende.

 

Dabei lohnt es sich, möglichst zeitig mit der Geldanlage anzufangen. Dann nämlich muss im Monatsschnitt weniger zurückgelegt werden.

 

(2) Der häufigste Grund, weshalb Menschen ihren Beruf aufgeben müssen, bleiben weiterhin die psychischen Erkrankungen, wie aktuelle Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigen. Mittlerweile wird jede dritte Berufsunfähigkeits-Rente erstmals ausgezahlt, weil die Psyche nicht mehr mitspielt. Deshalb sind auch Menschen mit körperlich weniger anstrengenden Jobs vom vorzeitigen Aus im Beruf bedroht, etwa Bürokräfte.

 

Der Dachverband der Versicherer (GDV) hat Zahlen für das Jahr 2016 ausgewertet, weshalb Menschen erstmals Renten aus einer privaten Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung erhalten. Wichtigste Ursache bleiben demnach psychische Erkrankungen. Fast jeder dritte Leistungsfall lässt sich auf diese Ursache zurückführen. Besonders bedroht sind hierbei Frauen. Während Männer in nur 25 Prozent der Fälle durch diese Ursache ausfielen, waren über 35 Prozent aller BU-Fälle bei Frauen bedingt durch psychische Leiden.

 

Die Daten zeigen, dass nicht nur Menschen mit schweren körperlichen Berufen durch eine Berufsunfähigkeit bedroht sind. Auch wer im Büro arbeitet, als Lehrkraft oder Erzieher, muss mit dem vorzeitigen Aus im Beruf rechnen. Kein Wunder, nehmen doch in vielen Berufen Stress und Leistungsdruck zu. Und da auch Arbeitszeit und Freizeit immer mehr verschwimmen, werden auch die Erholungsphasen kürzer. Auch sind viele Malocher-Jobs in den letzten Jahren weggefallen und werden mittlerweile durch Roboter und Maschinen erledigt.

 

Hier sollte jeder Erwerbstätige prüfen, ob er sich mit einer privaten Berufsunfähigkeits-Police schützen kann. Denn jeder Vierte scheidet vorzeitig aus seinem Berufsleben aus, im Schnitt mit 44 Jahren.

 

Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es auch bei der zweithäufigsten Ursache. Frauen werden öfter aufgrund eines Tumors oder einer anderen Krebserkrankung berufsunfähig (23 Prozent), Männer aufgrund des Bewegungsapparates, etwa Rückenleiden und Gelenkbeschwerden (21 Prozent). Allein im Jahr 2016 haben die privaten BU-Versicherer stolze 3,59 Milliarden Euro an Renten und Kapitalleistungen an ihre Kunden ausgezahlt.

 

Eine Beratung bei diesem Thema bietet sich schon deshalb an, weil die Verträge komplex sind und umfangreiche Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen.

 

Wer hier Fehler macht, riskiert leer auszugehen, wenn der Ernstfall eintritt. Denn bei falschen Angaben im Antrag kann der Versicherer die Rente verweigern, weil die sogenannte Anzeigepflicht verletzt wurde - der Versicherte ist verpflichtet, alle Fragen korrekt zu beantworten. Aber keine Sorge: Mit Hilfe eines Fachmannes kann man sich absichern. Unter Umständen muss auch die Krankheitsakte der letzten Jahre recherchiert werden, um alle Fragen korrekt zu beantworten. Mit der richtigen Unterstützung muss einem nicht bang werden. Die meisten Menschen finden einen passenden Vertrag!

 

(3) Für Frauen ist die Altersvorsorge ein noch ernsteres Thema als für Männer, weil sie niedrigere Renten erwarten. Dabei kann man die Wahl der richtigen Altersvorsorge natürlich gemeinsam mit dem Partner treffen - aber allein auf ihn verlassen sollte man sich nicht.

 

Frauen haben im Schnitt ein höheres Altersarmuts-Risiko als Männer. Das zeigen schon die durchschnittlichen Rentenbezüge von Mann und Frau. Erzielen Männer im Schnitt eine gesetzliche Rente von 1.065 Euro im Monat, so haben Frauen nur 671 Euro in der Tasche. Für ein auskömmliches Leben im Alter ist das viel zu wenig.

 

Die Gründe sind komplex - und haben auch damit zu tun, dass Familie und Pflege noch immer mehrheitlich auf Frauen lastet. Rund zwei Drittel aller pflegenden Angehörigen sind weiblichen Geschlechts, so verrät eine Statistik des Bundesgesundheitsministeriums. Und noch immer wird diese wichtige Arbeit auch finanziell nicht ausreichend gewürdigt. Der Staat spart jedes Jahr Milliarden, wenn Pflegebedürftige in den eigenen vier Wänden umsorgt werden und nicht stationär betreut werden müssen.

 

Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat herausgefunden, dass Frauen im erwerbsfähigen Alter noch immer den Großteil der unbezahlten Fürsorgearbeit und Hausarbeit übernehmen. 2,4mal häufiger als Männer kümmern sich Frauen demnach um Kinder und Pflegebedürftige in der eigenen Familie.

 

Um für Kinder und Angehörige da sein zu können, unterbrechen Frauen auch häufiger ihren Job oder arbeiten in Teilzeit, was leider oft in eine „Teilzeitrente“ mündet. Erziehungszeiten werden zwar von der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt, letztendlich werden aber nur pro Kind drei Jahre mit je einem Entgeltpunkt angerechnet.

 

Schaut man auf das Geschlechterverhältnis bei den Personen, die auf Grundsicherung im Alter angewiesen sind, so betrifft dies zu knapp 60 Prozent Frauen. Und rechnet man die drei Säulen aus gesetzlicher, privater und betrieblicher Vorsorge zusammen, erzielen Frauen ein um 53 Prozent niedrigeres Nettoeinkommen im Alter, so zeigen Daten des Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), der größten wiederkehrenden Haushaltsbefragung in Deutschland. Vor allem bei den Betriebsrenten klafft ein riesiges Loch. Während Frauen im Schnitt 240 Euro Betriebsrente im Monat erhalten, sind es bei den männlichen Beschäftigten im Schnitt 593 Euro.

 

All diese Zahlen zeigen, dass das Thema Altersvorsorge für beide Geschlechter wichtig ist, aber Frauen auch hier noch indirekt benachteiligt werden. Deshalb sollten sich nicht nur Frauen zeitig Gedanken machen, wie sie ihre Altersbezüge aufbessern können, um finanziell unabhängig zu sein. 49 Prozent der Frauen nehmen laut einer YouGov-Umfrage ihre Zukunft selbst in die Hand und sorgen neben der gesetzlichen Rente auch privat vor.

 

Gerade Familien sollten auch klären, ob und wie die finanzielle Zukunft besser auf beide Schultern verteilt werden kann, so dass beide Partner gut für spätere Zeiten abgesichert sind. Das betrifft nicht nur die direkte Altersvorsorge, zum Beispiel mit einer Rentenversicherung. Wer Pflegevorsorge betreibt und eine private Pflegezusatzversicherung abschließt, leistet auch einen Beitrag, um weibliche Familienangehörige später zu entlasten und die Arbeit gerechter auf beide Geschlechter verteilen zu können. 

 

(4) Etwa 15 Kfz-Versicherer haben derzeit sogenannte Telematik-Tarife im Angebot, bei denen der Fahrer Prämienrabatte erhält, wenn er eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise nachweisen kann. Die Nachfrage lässt derzeit zu wünschen übrig. Doch gerade für Fahranfänger kann eine solche Police empfehlenswert sein, denn es geht nicht nur um den Preis.

 

Telematik boomt? Nicht wirklich! Denn während in anderen Staaten, zum Beispiel auf dem angloamerikanischen Markt oder in Italien, die sogenannten Telematiktarife längst etabliert sind, werden sie in Deutschland noch sehr zurückhaltend nachgefragt. Selbst der deutsche Marktführer in der Autoversicherung, ein Anbieter aus Coburg mit 11,6 Millionen Verträgen, hat kaum 50.000 Telematik-Kunden, so berichtet das Branchenmagazin „Versicherungswirtschaft heute“ am 09.04.2018.

 

Verwunderlich ist das auch deshalb, weil die Branche große Hoffnungen in die Telematik gesetzt hatte und noch immer setzt. Hierbei gilt es allerdings auch zu berücksichtigen, dass solche Verträge erst seit wenigen Jahren im Angebot sind. 2013 wagte sich der erste deutsche Versicherer mit einer Telematik-Police auf den Markt. Das liegt vielleicht auch an dem Prinzip:

 

Der Fahrer ist dazu angehalten, seine Fahrweise mittels einer App oder Black Box messen zu lassen und die Daten an den Versicherer zu übermitteln. Dabei werden Daten wie Beschleunigungs- und Bremsverhalten, das Lenken in der Kurve sowie andere sensible Informationen aufgezeichnet. Das ist auf dem deutschen Markt nicht jedem Fahrer geheuer, zumal für Datenschutz hierzulande eine besonders hohe Sensibilität besteht. Wenn der Fahrer vorsichtig fährt, sind abhängig vom Anbieter deutliche Prämienersparnisse möglich.

 

Bezüglich des Datenschutzes betonen die Versicherer, dass sie nicht nur strengen Datenschutz-Gesetzen in Deutschland verpflichtet sind, sondern die Daten auch anonym aufzeichnen. Zudem ist bei den meisten Tarifen dem Kunden überlassen, ob und wann er sich mittels Datenmessung beteiligen will. Soll heißen: der Versicherte muss nicht mehr zahlen, wenn er mal für einen Monat die Daten nicht weitergibt. Er bekommt aber auch keinen Rabatt für den Zeitraum.

 

Dabei ist bei Telematikversicherungen nicht nur der Preis ein Argument, sich für eine solche Police zu entscheiden. Studien haben nämlich gezeigt, dass gerade Fahranfänger und junge AutofahrerInnen deutlich vorsichtiger fahren, wenn sie mittels Telematik ihr eigenes Fahrverhalten vor Augen geführt bekommen. Deshalb haben viele Versicherer junge Versicherungsnehmer als Hauptzielgruppe ausfindig gemacht. Sie bieten Programme, bei denen die Fahranfänger teils spielerisch ihre eigene Fahrweise analysieren und auswerten können. Die Telematik funktioniert auch als eine Art digitaler Fahrtrainer, der Tipps gibt.

 

Gerade Eltern sollten deshalb überlegen, ob sie für den Nachwuchs nicht einen Telematik-Tarif in der Autoversicherung abschließen wollen. Denn er hat auch eine disziplinierende Funktion, ohne dass Druck auf den jungen Fahrer oder die Fahrerin ausgeübt wird. Und das ist doch eigentlich eine gute Sache.

 

(5) Wer sich auf Arbeit befindet oder auf den Weg dorthin, der ist in der Regel auch durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Was aber viele Arbeitnehmer nicht wissen: Schon in der Raucherpause oder auf dem Weg dorthin erlischt der Schutz. Denn die Zigarette zwischendurch hat mit der eigentlichen Arbeit nichts zu tun.

 

Mehr als eine Million meldepflichtige Arbeits- und Wegeunfälle ereignen sich jedes Jahr laut Statistiken der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Gut also, dass man auf Arbeit gegen derartige Unfälle abgesichert ist. Knapp 19.000 dieser Zwischenfälle endeten für den Versicherten derart tragisch, dass er 2016 erstmals eine Rente erhielt - neuere Zahlen liegen nicht vor.

 

Was viele Beschäftigte aber nicht wissen: der gesetzliche Schutz hat gefährliche Lücken. Schon der Gang zur Zigarettenpause führt dazu, dass der gesetzliche Versicherungsträger nicht zahlen muss, wenn sich in der Pause oder auf dem Weg dorthin ein Unfall ereignet. Dies haben mehrere Urteile gezeigt - unter anderem ein Richterspruch des Sozialgerichts in Karlsruhe aus dem Jahr 2015 (Aktenzeichen S 4 U 1189/15).

 

Im verhandelten Rechtsstreit hatte eine Facharbeiterin eine viertel Stunde vor der regulären Pause ihren Arbeitsplatz in einer Lagerhalle verlassen, als ihr ein Gabelstapler über den Fuß fuhr. Ein komplizierter Bruch war die Folge. Die Frau wollte das Missgeschick als Arbeitsunfall geltend machen - dabei machte die Frau widersprüchliche Angaben. Zunächst sagte sie, sie habe sich nach draußen begeben wollen, um eine Zigarette zu rauchen. So stand es letztendlich auch in der Unfallmeldung ihres Arbeitgebers. Später korrigierte sie sich und behauptete, sie habe zur Toilette gehen wollen.

 

Die Karlsruher Richter kamen in ihrer Urteilsbegründung zu dem Schluss, dass der Weg zur Toilette sehr wohl einen Arbeitsunfall bedingt hätte, eine Raucherpause hingegen nicht. Denn das Rauchen habe streng genommen nichts mit der Arbeit zu tun und sei eine rein private Angelegenheit. Folglich muss die Berufsgenossenschaft nicht für die Verletzung einstehen.

 

Ähnliche Urteile liegen auch vor, wenn ein Beschäftigter von der Arbeit nicht den direkten Weg nach Hause wählte, sondern einen Umweg einschlug - etwa, um noch schnell einzukaufen. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Wer sein Kind auf einem Umweg zur Arbeit in den Kindergarten bringt, ist im Falle eines Unfalls durch die BGU abgesichert. Wird das Kind jedoch zur Oma gebracht, besteht bei einem Unfall kein Leistungsanspruch gegen die Berufsgenossenschaft.

 

Deshalb ist es besser, zusätzlich eine private Unfallversicherung abzuschließen, um auch in solchen Situationen geschützt zu sein. Sie zahlt in der Regel unabhängig davon, wann und wo sich der Unfall ereignet hat.

 

Zusätzlich kann sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlen, um sich für den Fall abzusichern, dass es im Beruf gar nicht mehr weitergeht. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!

Mandanteninformation März vom 21.03.2018

Inhalt:

 

  1. Grippeschutz
  2. Hinterbliebenenschutz
  3. Alterseinkommensschutz
  4. Radler-Unfallschutz
  5. Berufsunfähigkeitsschutz

 

(1) Eine Grippewelle hat Deutschland ergriffen. Einige Experten raten dazu, sich immer noch impfen zu lassen und zwar mit dem sogenannten Vierfachimpfstoff, der besser gegen den weit verbreiteten Influenza-B-Virus schützt. Das Problem: Die Kosten dieses Impfstoffes werden derzeit nur von den privaten Krankenversicherern übernommen, nicht aber den gesetzlichen Krankenkassen.

 

Mit der Grippe ist nicht etwa eine einfache Erkältung gemeint oder ein sogenannter grippaler Infekt, der oft nur kurz anhält und vergleichsweise harmlos ist. Sondern eine „richtige“ Influenza, die oft stationär behandelt werden muss. Seit Beginn der Grippe-Saison sind bereits 23.000 Menschen erkrankt, so berichtet das Robert-Koch-Institut (RKI). Und 136 Menschen verloren sogar aufgrund der Krankheit ihr Leben.

 

Das lässt bei vielen Menschen die Frage laut werden, ob sich jetzt noch eine Impfung lohnt. Normalerweise empfehlen Gesundheitsexperten, dass sich die Menschen in den Herbstmonaten Oktober und November gegen Influenzaviren impfen lassen. Folglich dann, wenn die Grippe noch nicht wütet. Schließlich braucht der Schutz vierzehn Tage, bis er voll wirkt.

 

Aber auch jetzt könne eine Impfung noch sinnvoll sein, empfiehlt beispielsweise RKI-Expertin Susanne Glasmacher in einem Interview mit „Stern Online“. Das gelte vor allem für Risikogruppen, etwa ältere Menschen ab 60 Jahre. Denn eine Grippewelle könne drei bis vier Monate dauern.

 

Das Problem hierbei: In diesem Jahr greift vor allem der Influenza-Typ B „Yamagata“ um sich. Rund drei Viertel der Neuinfektionen lässt sich darauf zurückführen. Dieser Typ ist nicht nur sehr heimtückisch, weil er direkt das Herz angreift, wodurch sich das Infarktrisiko erhöht. Die Krankenkassen ersetzen nur den sogenannten Dreifach-Impfstoff, der weit schlechter gegen diesen Typus schützt, aber billiger ist. Der weit besser wirkende Vierfachschutz wird nur von den privaten Krankenversicherern übernommen.

 

Wer sich noch impfen lassen will, sollte dennoch den Vierfachimpfstoff bevorzugen, raten die Experten. Und nachfragen, ob die Krankenkasse vielleicht dennoch einspringt. Denn diese geraten unter Druck. Tobias Welte, Direktor der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), hat am Freitag kritisiert, dass in diesem Jahr wieder der falsche Impfstoff empfohlen worden sei. Auch die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Ingrid Fischbach (CDU), setzt sich dafür ein, dass die Kassen den teureren Schutz übernehmen müssen.

 

Ob und wann die Impfempfehlung geändert wird, so dass auch die Kassen für die Vierfachimpfung zahlen, entscheidet der zuständige Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Spätestens zum kommenden Jahr könnte dann der Vierfachschutz Pflichtleistung auch für die Krankenkassen sein. Schließlich ist es für die Kassen unter Umständen teurer, die teuren Folgekosten zu bezahlen. Wer sich in diesem Jahr nicht impfen lassen will, sollte dann spätestens im kommenden Herbst einen entsprechenden Schritt in Erwägung ziehen. Und den Rat seines Hausarztes einholen, ob und wie man sich impfen lassen kann.

 

(2) Eine Risikolebensversicherung empfiehlt sich auch für junge Familien, um einander gegenseitig abzusichern. Denn wird ein Haus gebaut oder ein Kind geboren, kann es schnell den sozialen Abstieg bedeuten, wenn ein geliebter Partner aus dem Leben scheidet. Auch Kinder lassen sich mit einer solchen Police absichern.

 

Keiner denkt gern darüber nach, was einmal passiert, wenn man nicht mehr auf der Welt ist. Und schon gar nicht, wenn das Glück an die Tür klopft und man soeben mit einem geliebten Menschen eine Familie gegründet hat. Dennoch: Wie geht es weiter, wenn eine Familie durch einen Schicksalsschlag auseinandergerissen wird? Dieser Frage sollten junge Menschen wenigstens kurz Beachtung schenken, abhängig von ihrer Lebenssituation. Denn im schlimmsten Fall droht den Hinterbliebenen eine hohe Schuldenlast.

 

Es ist ein trauriger Fakt: Vielen Familien droht wirtschaftliche Not, wenn ein geliebter Partner aus dem Leben scheidet. Das zeigt sich zum Beispiel an der hohen Zahl von alleinerziehenden Frauen und Männern, die mit Sozialleistungen aufstocken müssen. Immerhin jede(r) Dritte ist davon betroffen. Und im Schnitt zahlt die deutsche Rentenkasse nur eine Hinterbliebenen-Rente von 530 Euro im Monat aus, sofern die Betroffenen überhaupt einen Anspruch erworben haben. Die finanziellen Sorgen gesellen sich dann zum seelischen Leid hinzu.

 

Hier kommt die Risikolebensversicherung ins Spiel. Sie sichert Hinterbliebene finanziell ab. Dass diese Police auch für junge Familien schon wichtig sein kann, zeigen die finanziellen Pflichten, die sich junge Paare oft aufbürden. Unter Umständen wurde ein Kredit für den Hausbau, die Wohnungseinrichtung oder das Auto aufgenommen. Auch wenn Kinder da sind, können Rechnungen oft nicht bedient werden, wenn ein Einkommen komplett wegbricht. Im Zweifel müssen die Betroffenen in eine kleinere Wohnung umziehen und einen Umzug organisieren. Um das zu vermeiden, zahlt der Lebensversicherer eine zuvor vereinbarte Summe aus, wenn die versicherte Person stirbt.

 

Wichtig ist eine solche Absicherung auch für Paare und Patchwork-Familien, die ohne Trauschein zusammenleben. Denn sie erwerben in der Regel keinen Anspruch auf Hinterbliebenen-Rente. Damit man eine RLV abschließen kann, müssen zuvor umfangreiche Gesundheitsfragen beantwortet werden, etwa, ob der Versicherte raucht, ein riskantes Hobby hat oder sogar Übergewicht. Hierbei ist Ehrlichkeit Trumpf, denn falsche Angaben können dazu führen, dass der Versicherte später seine Leistung verweigern darf. Damit keine Fehler passieren, empfiehlt es sich, dass sich Antragsteller von einem Versicherungsfachmann beraten lassen - und dieser das Beratungsgespräch genau dokumentiert.

 

Alternativ bietet sich der Abschluss einer kapitalbildenden Lebensversicherung an. Während die Risikolebensversicherung ein reiner Todesfallschutz für die Hinterbliebenen ist und schon für sehr niedrige Beiträge angeboten wird, bietet die etwas teurere Kapitallebensversicherung die Möglichkeit, Todesfallschutz und Geldsparen zu verbinden. Wird der Risikoschutz nicht in Anspruch genommen, zahlt der Versicherer in der Regel zum vereinbarten Zeitpunkt eine Rente aus, die sich am angesparten Kapital bemisst und den Versicherten auch am Anlageerfolg des Unternehmens beteiligt.

 

(3) Erneut zeigt eine Umfrage, dass das Vertrauen in die gesetzliche Rente gering ist. Demnach rechnen auch viele Teens und Twens damit, dass sie im Alter ihren Lebensstandard nicht sichern können. Das Problem: Obwohl es ein Bewusstsein dafür gibt, dass man extra vorsorgen muss, schieben die Jungen ihre Altersvorsorge nach hinten - und verschenken damit Geld.

 

Eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag eines Maklerdienstleisters zeigt erneut, dass den Bürgern durchaus bewusst ist, dass ihnen Altersarmut droht. Und dieses Bewusstsein ist längst auch zu jungen Menschen durchgedrungen. Fast jeder Zweite (44 Prozent) in der Altersgruppe 16 bis 29 Jahre erwartet demnach, dass er im Alter eine „erhebliche Rentenlücke“ fürchten muss und seinen Lebensstandard nicht wird sichern können.

 

Das Problem hierbei: Vorsorgen wollen die befragten Teens und Twens dennoch nicht, zumindest nicht sofort. Eine überwiegende Mehrheit gab in der Umfrage zugleich zu Protokoll, dass man das Thema „Altersvorsorge“ lieber für später aufspare. Und damit verschenken die jungen Menschen bares Geld. Denn je zeitiger man mit der Altersvorsorge anfängt, desto weniger muss man in der Regel auch zurücklegen.

 

Der Grund, weshalb sich zeitige Vorsorge lohnt, ist der Zinseszins-Effekt. Werden Zinsen aus Kapitalerträgen erneut verzinst, so ist auch der Betrag höher, der erneut angelegt werden kann. Und damit wächst auch der Anlagebetrag, der nun wiederum verzinst wird. Und der Gewinn aus den Zinsen steigt - je länger man einen Betrag zur Altersvorsorge leistet. Das ist keine Zauberei, sondern bloße Mathematik.

 

Ein stark vereinfachtes Beispiel, das auch von den Auftraggebern der Studie angeführt wird: zahlt ein 20jähriger jeden Monat 100 Euro in eine Altersvorsorge ein, die durchgehend vier Prozent Zinsen einbringt, erhält er bei 20jähriger Laufzeit knapp 12.508 Euro an Zinsgutschrift obendrauf - zusätzlich zu den geleisteten Beiträgen von 24.000 Euro. Bei 40jähriger Laufzeit sind es bereits mehr als 68.500 Euro Zinsgutschrift bei 48.000 Euro Prämienzahlung. Der Zinsertrag ist also im Verhältnis zur eingezahlten Summe deutlich höher - allein deshalb, weil länger in den Vertrag eingezahlt wurde.

Selbst bei derzeit sehr viel magereren Zinsen darf der Effekt nicht unterschätzt werden.

 

Es lohnt sich also, schon früh mit der Altersvorsorge anzufangen. Natürlich ist der Geldbeutel junger Menschen noch recht klein, wenn man etwa studiert oder sich in der Ausbildung befindet. Aber auch kleine Beiträge können schon eine große Wirkung haben - abhängig zur gewählten Altersvorsorge. Und vielleicht leisten ja die Eltern oder Großeltern Unterstützung. Hier sollte man sich umfangreich informieren und beraten lassen, wie man sein Geld anlegen will. Denn es ist im Zweifel eine Entscheidung für das ganze Leben: entsprechend seriös, flexibel und sicher sollte das Geld investiert werden.

 

(4) Wird jetzt Frühling? Und damit auch wieder Zeit, das Fahrrad aus dem Keller zu holen? Nachdem Frost und Kälte lange Zeit Deutschland in einen Eisblock verwandelten, locken nun bald milde Temperaturen zum Ausflug. Dabei sollte aber bedacht werden, dass Radfahren durchaus Gefahren birgt.

 

Keine Frage, Radfahren ist gesund, macht Spaß und leistet zudem einen Beitrag zu sauberer Luft in den Städten. Doch Radfahrer sind leider auch einem hohen Unfallrisiko ausgesetzt. Knapp 65.000 Unfälle mit Fahrradbeteiligung ereigneten sich zum Beispiel im Jahr 2016, neuere Zahlen liegen nicht vor. Und weil Radfahrer nahezu ungeschützt sind, gehen viele Unfälle mit Verletzungen einher. Allein in der Hauptstadt Berlin erlitten im selben Jahr 631 Fahrer schwere Verletzungen.

 

Das Problem: Die gesetzliche Unfallversicherung sichert Radfahren nur in sehr eingeschränkter Art und Weise ab. Nämlich dann, wenn sich der Radler auf dem Arbeitsweg oder Schulweg befindet. Für das Freizeitvergnügen aber muss eine private Unfall-Police abgeschlossen werden, damit man Schutz genießt. Einen solchen Vertrag besitzt aber weniger als jeder dritte Radfahrer.

 

Der Vorteil der Unfallversicherung: sie zahlt unabhängig davon, ob, wann und wie der Unfall zustande kam. Vorsicht ist jedoch bei Alkohol geboten! Hier sehen viele Verträge laut Klausel einen Höchstpegel vor, der nicht überschritten werden darf. Ohnehin sollte man sich alkoholisiert nicht in den Straßenverkehr begeben. Schon wer eine auffällige Fahrweise zeigt, riskiert -abhängig vom Einzelfall- den Verlust des Führerscheins auch für das Auto. Darüber hinaus bietet sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung an, falls der Sturz so schwer ist, dass es im Job nicht mehr weitergeht.

 

Darüber hinaus ist auch für Radfahrer eine private Haftpflichtversicherung ein Muss, wenn auch ein freiwilliges. Sie springt ein, wenn Dritten durch unachtsame oder fehlerhafte Fahrweise ein Schaden entsteht. Zum Beispiel, wenn man verkehrswidrig auf dem Bürgersteig fährt und eine Rentnerin dabei zu Fall bringt, so dass sie stationär behandelt werden muss. Aber auch, wenn man versehentlich einen Kratzer am Fahrzeug des Unfallgegners hinterlässt, weil die Lücke doch zu eng war, um ohne Berührung vorbeizufahren, springt die Haftpflicht ein.

 

Vorsicht ist bei E-Bikes und Pedelecs geboten. Sie brauchen eine spezielle Mofaversicherung, wenn sie mit Tretunterstützung mehr als 25 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit auf die Straße bringen. Bei einem tretunabhängigen Motor wird eine solche Police schon ab 6 km/h benötigt. Auch Nummernschild und Helm sind hier Pflicht!

 

Aber natürlich ist es besser, es passiert erst gar nichts. Deshalb sollten Radfans immer einen Helm tragen, der schwere Kopfverletzungen verhindern hilft. Auch ausreichend Licht, helle Kleidung und Reflektoren an den Rädern erhöhen die Sicherheit.

 

Vorsicht gilt zudem an unübersichtlichen Kreuzungen. Speziell im innerstädtischen Verkehr werden hier Radfahrer leider oft von abbiegenden LKW übersehen, weil sie sich im toten Winkel befinden. Hier empfiehlt sogar die Polizei, im Zweifel besser auf das Vorfahrtsrecht zu verzichten!

 

(5) Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wird zu den wichtigsten Versicherungsarten überhaupt gezählt. Eine aktuelle Statistik der Versicherungswirtschaft zeigt nun, dass die Versicherer den Kunden nicht im Stich lassen. Mehr als drei von vier Anträgen auf BU-Rente werden positiv entschieden. Seltsam: viele Anträge scheitern allein deshalb, weil sich der Antragsteller nicht mehr meldet.

 

Die privaten Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherer bewilligen mehrheitlich eine BU/EU-Rente, wenn der Versicherte einen entsprechenden Antrag stellt. Mehr als 77 Prozent der Leistungsanträge werden positiv entschieden, so berichtete der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft am 16.03.2018 in einem Pressetext. Das ausgewertete Datenmaterial stammt aus dem Jahr 2015, neuere Zahlen liegen nicht vor.

 

Der Dachverband der Versicherer wertet die Zahlen als Beleg dafür, dass die Versicherer durchaus zuverlässig und loyal gegenüber ihren Kunden sind. „Versicherte können auf anhaltend hohe Leistungsquote bauen“, schreibt der GDV, und konstatiert: „In der weit überwiegenden Zahl der Fälle genehmigen die Versicherer die Anträge der Versicherten auf Leistungen aus ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Wenn und Aber.“

 

Die vergleichsweise hohe Leistungsbereitschaft zeigt sich auch an der wichtigsten Ursache, weshalb die Versicherer Anträge ablehnen: In 28 Prozent der Fälle meldet sich der Antragsteller nicht wieder. In der Regel deshalb, weil sich der Gesundheitszustand des Antragstellers gebessert hat und er in seinen Job zurückkehren kann. Das ist eine positive Nachricht, weil viele Menschen in ihrem Beruf eben auch Sinn und Erfüllung finden.

 

Zweitwichtigster Grund für Ablehnung der BU-Rente ist mit 26 Prozent aller nicht bewilligten Anträge, dass der Versicherte den laut Vertrag vereinbarten Grad an Berufsunfähigkeit nicht erreicht. In der Regel besteht Anspruch auf eine Rente, wenn der Versicherte 50 Prozent und weniger seines bisherigen Pensums im Job leisten kann. Hier lauern tatsächlich Fallstricke, die in einen Rechtsstreit münden können. Es kann nämlich passieren, dass ein Gutachter des Versicherers den BU-Grad geringer einschätzt als ein Haus- oder Facharzt des Betroffenen. Deshalb sollte man zusätzlich zum BU-Schutz eine Rechtsschutzversicherung abschließen, so empfehlen Experten.

 

Drittwichtigstes Ablehnungskriterium: 24 Prozent der Anträge scheitern, weil der Versicherte den Leistungsantrag inklusive der dazugehörigen Fragen nicht oder nur unvollständig ausfüllt. Hierbei gilt es zu beachten, dass natürlich auch der Versicherer genau prüfen will, ob tatsächlich eine Berufsunfähigkeit vorliegt, weil es immer wieder auch zu Betrug kommt. Deshalb muss der Antragsteller diesen Befund mit ärztlichen Diagnosen und Dokumenten bestätigen. Auch, wie es zur Berufsunfähigkeit kam und das Tätigkeitsprofil im Beruf aussah, muss man oft schriftlich erklären. Weil es hier auf Genauigkeit ankommt, kann es hilfreich sein, beim Antrag professionelle Hilfe einzuholen.

 

Fest steht aber: Entgegen dem Klischee zahlen Berufsunfähigkeitsversicherer in der überwiegenden Mehrheit der Fälle eine Leistung aus, und zwar ohne Probleme. Deshalb sollte man auf den wichtigen Schutz auch nicht verzichten.

 

Im Berichtsjahr 2016 haben die deutschen Lebensversicherer insgesamt 3,6 Milliarden Euro Kapital- und Rentenleistungen (2015: 3,44 Milliarden Euro) zur Invaliditätsabsicherung ausgeschüttet. Die durchschnittlich gezahlte Monatsrente beträgt dabei 630 Euro. Ein Beratungsgespräch kann helfen, den passenden Schutz zu finden.

Deutscher Meister nun auch in der Halle

Zudem wurde die Bundesligamannschaft des VfK 1901 e.V. eine Woche zuvor bei der "Night of Sports" zur zweitbesten Berliner Sportmannschaft gewählt!

 

Nach dem Titel auf dem Feld 2017 gelingt der VfK-Bundesligamannschaft der nächste Streich. Sieben Monate nach dem zweiten Feldtitel der Vereinsgeschichte konnte man sich am 10/.11. März 2018 nun auch zum ersten Mal die Krone in der Halle aufsetzen. Die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte Berlinvertretung reiste als eine der Mitfavoriten auf den Titel nach Mannheim zum Finalturnier. So eng waren die qualifizierten Teams vor dem DM-Wochenende wohl noch nie beisammen.

 

Im ersten Spiel der DM wartete auf den VfK vermeintlich eine Pflichtaufgabe. Mit dem Ahlhorner SV hatte man einen Gegner, den man sich in Bestbesetzung lange nicht mehr beugen musste. Doch die Ahlhorner konnten ihr Potenzial abrufen, was man von den Hauptstädtern nicht behaupten konnte. Nach einem Start nach Maß und einer deutlichen Führung in Satz 1, verlor das VfK-Team total den Faden. Zu viele Schlagfehler gepaart mit einem unkonstanten Aufbau bedeuteten eine verdiente 1:3 Auftaktniederlage gegen den Norddritten.

 

Nachdem der andere Gruppengegner, Serienmeister Pfungstadt, nach wie vor ohne ihren Ausnahmeangreifer Patrick Thomas, dafür aber mit Deutschlands Nummer 2 im Angriff Steve Schmutzler, erwartungsgemäß mit 3:1 gegen Ahlhorn gewonnen hatte, musste ein Sieg für den VfK im letzten Spiel am Samstag her. Die Berliner konnten noch nie gegen den Dauerrivalen aus Hessen gewinnen. Nun war sogar ein 3:1-Erfolg nötig um dann eventuell über das Ballverhältnis noch die Gruppenphase zu überstehen. Mit einem 3:0 Sieg war man sicher weiter - und Pfungstadt ausgeschieden. Dies hielten einige „Faustballexperten“ allerdings für unmöglich.

 

Aus einer kompakten Abwehr und im Angriff stark verbessert konnte man den Favoriten aus Pfungstadt ordentlich einheizen. Das fehlerbehaftet Spiel der Hessen tat sein übriges für eine verdiente 1:0 Satzführung. Nun zeigte sich Pfungstadts Angreifer verbessert und erzeugte mehr Druck auf die Berliner Abwehr. Doch Schubert hielt mit ebenfalls starkem Service dagegen. Am Ende waren es die Big Points, welche der VfK für sich verbuchen konnte und somit auch Satz Zwei knapp gewann. Das war eine kleine Vorentscheidung und die Berliner wollten die Rechenschieber in der Schublade lassen. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung lies man dem Serienmeister keine Chance und kegelte sie durch das klare 3:0 aus dem Titelrennen.

 

Auf dem Weg ins Finale stand zunächst der gute Bekannte aus Brettorf im Weg. Dort musste der Hauptstadtklub die einzige Saisonniederlage hinnehmen. Auch dieses Mal lies der VfK nichts anbrennen. Von Beginn an waren die Berliner voll da und ließen den Niedersachsen nicht den Hauch einer Chance. Durch eine überzeugende Leistung und etwas blutleer wirkende Brettorfer, gab es einen weiteren deutlichen 3:0-Erfolg der Berliner.

 

Nun war der erste Hallentitel in greifbarer Nähe. Doch der Finalgegner wurde etwas überraschend vom Ausrichter des TV Käfertal gestellt. Eine junge schlaggewaltige Mannschaft die zuvor als Geheimfavorit gehandelt wurde und mit überzeugendem und eindrucksvollem Spiel verdient in das Finale eingezogen war. Der VfK startete wieder gut und konnte im ersten Satz mit seiner Routine und Erfahrung überzeugen. Der 2. Satz gestaltete sich offen. Die Führungen wechselten und es ging hin und her. Diesmal hatte der TVK das bessere Ende für sich und holte den zweiten Satz. Im folgenden Satz entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, vor allem geprägt durch starke Angaben auf beiden Seiten. Doch bei 6:5 Führung für Käfertal gab es einen ersten Wackler im Angriffsspiel der Süddeutschen. Mit fünf Schlagfehlern in Serie vergab man schließlich den Satz im Alleingang und bescherte so dem VfK eine gute Ausgangsposition für den weiteren Spielverlauf. Dieser wollte jetzt den Sack zu machen und das ließ er die junge Truppe aus Mannheim spüren. Die stark spielenden Berliner Abwehr entschärfte die gegnerischen Angriffe, der VfK-Angriff nutzte seine Chancen konsequent und erspielte sich mit dem 10:4 sechs Matchbälle. Direkt den ersten nutzte man schließlich auch und viel sich im Freudentaumel in die Arme. Deutscher Hallenmeister! Damit hatten wohl nicht mehr viele im VfK gerechnet...

 

Die Mannschaft ist überglücklich und stolz auf ihre gezeigte Leistung und vor allem wie man sich am Finalwochenende zurückgekämpft hat. Großer Dank geht, wie immer, an die Unterstützer, Helfer, Fans und Zuschauer die dieser Mannschaft seit über einem Jahrzehnt den Rücken stärken.

 

Jascha Ohlrich
Mannschaftskapitän (rechter Bildrand)

Endlich wieder Deutscher Meister

 

Die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte VfK-Bundesligamannschaft der Männer nutzte ihre Chance und wurde zum zweiten Mal nach 2009 Deutscher Meister im Feldfaustball!

 

Durch die schwere Schulterverletzung des Pfungstädter Ausnahme-Angreifers Patrick Thomas bei den World Games, bot sich den Männern des VfK Berlin die riesige Möglichkeit wieder Deutscher Meister zu werden. Denn in den letzten sieben Jahren scheiterte man etliche Male nur am TSV Pfungstadt. Doch obwohl man nun als großer Favorit in die Endrunde ging, war es keinesfalls ein Spaziergang für die Hauptstädter.

 

Der VfK Berlin tat sich im Halbfinale schwer gegen die furios aufspielenden Debütanten Wünchmichelbach aus der Nähe von Heidelberg. Berlin holte sich trotzdem die ersten Matchbälle bei 10:8 im entscheidenden Satz. Der letzte Punkt für den VfK war der wohl kurioseste, der auch als Videoclip bei Sportdeutschland.tv als Highlight abgerufen werden kann.

 

Es war geschafft, der VfK stand endlich wieder zur Freude des Vereins und der Sponsoren wieder im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Gegner war der Nord-Ligarivale vom TV Voerde. Voerde kämpfte beherzt doch der VfK schaffte es, seinen Angreifer immer besser in Position zu bringen und dieser vollstreckte in gewohnt sicherer Manier und machte sich und sein Team zum zweiten Mal nach 2009 zum Deutschen Meister.

 

Nach vielen erfolgreichen Saisons in den letzten zehn Jahren, war diese nun endlich wieder eine sehr Erfolgreiche. Zum ersten Mal schafften es die Berliner mit ihrem frisch gebackenen Worldgames-Sieger Lukas Schubert in das Finale eines Europapokals der Landesmeister einzuziehen und holten sich letztlich die Silbermedaille beim European Mens Championscup. Die Krönung der Saison war dann der erneute DM-Titel nach acht Jahren.

 

Wie immer geht großer Dank an alle Helfer, Fans, Zuschauer und Unterstützer, ohne die das alles nicht möglich wäre. Besonders schön emfand es die Mannschaft, dass der Vereinsvorsitzende und Förderer Gunnar Hoppe die Mannschaft bei der DM mit seiner Anwesenheit unterstützt hat.

 

Jascha Ohlrich

Mannschaftskapitän

 

HAFiN unterstützt erneut das Rasentennis-Open

 

Vom 02. bis 06. August findet die Jubiläumsauflage der Turnierserie auf Rasen beim VfK 1901 Berlin statt. Schon vor 10 Jahren gehörte die Agentur für Finanzdienste zu den ersten Sponsoren.

 

Die Agentur für Finanzdienste wird das Wimbledon-Feeling in Berlin als Sponsor erneut gerne unterstützen und mit dem blauen "Concordia"-Zelt auf der grünen Anlage vertreten sein.

 

Das Ranglisten-Turnier erfreut sich großer Beliebtheit bei Spielern und Zuschauern und bietet attraktiven Tennissport, ein schönes Rahmenprogramm und gute Gespräche.

 

Wo? Maikäferpfad 36 in 14055 Berlin beim VfK Berlin!

Bundesliga-Heimspiele Halle 2016/17 des VfK Berlin

 

Nach der Deutschen Vizemeisterschaft der VfK-Männer auf dem Feld als abschließender Höhepunkt der Sommersaison geht es nun in der Halle für die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte Frauen- und Männermannschaft des VfK Berlin in der 2. und 1. Bundesliga weiter. Die Ansetzungen bei den Heimspielen finden Sie nebenstehend.

 

Gespielt wird in der Sporthalle am Steinplatz

Uhlandstrasse 194 in 10623 Berlin, Eingang rechts, Vorderhaus, drittes Obergeschoss.

 

Eintritt 2 Euro. Kaffee und Kuchen reichlich käuflich zwischen den Satzpausen zu erwerben. "Meet and Great" mit den Spielerinnen und Spielern nach den Spielen.

 

Spielberichte, Ergebnisse und Tabellen können Sie dem Internetauftritt des VfK 1901 e.V. entnehmen.

HAFiN unterstützt erneut das Rasentennis-Open

 

Vom 03. bis 07. August findet die 9. Auflage der Turnierserie auf Rasen beim VfK 1901 Berlin statt.

 

Die Agentur für Finanzdienste wird das Wimbledon-Feeling in Berlin als Sponsor erneut gerne unterstützen und mit dem blauen "Concordia"-Zelt auf der grünen Anlage vertreten sein.

 

Das Ranglisten-Turnier erfreut sich großer Beliebtheit bei Spielern und Zuschauern und bietet attraktiven Tennissport, ein schönes Rahmenprogramm und gute Gespräche.

 

Wo? Maikäferpfad 36 in 14055 Berlin beim VfK Berlin!

Zum dritten Mal Silber beim EFA-Cup für den VfK

Die Spiele um den Europäischen Faustballcup fanden am 01. und 2. Juli 2016 im österreichischen Linz statt. Auch wenn die 4 aktuellen Landesmeister ihren gesonderten Championscup durchführten, stellt der EFA-Cup ein Turnier auf hohem Niveau mit enormer Leistungsdichte dar.

 

So musste sich der VfK Berlin schon in der Vorrunde mit dem momentanen Tabellenführer aus der Schweiz, dem frischgebackenen österreichischen Staatsmeister, sowie dem aufstrebenden Team aus Vöcklabruck aus Österreich und dem SSV Bozen aus Italien messen.

 

Dies bekamen die Berliner auch direkt im ersten Spiel gegen den STV Wigoltingen aus der Schweiz zu spüren. Mit viel Mühe und einer, in Satz zwei und drei, starken Mannschaftsleistung konnte man die wichtige Auftaktpartie, knapp mit 2:1, für sich entscheiden und sich somit bereits eine gute Ausgangsposition in der Gruppe erarbeiten. Mit weiteren, überraschend klaren Siegen, setzte man sich gegen den SSV Bozen und Vöcklabruck durch. Hier zeigten die Berliner auf allen Positionen eine ansprechende Leistung und gaben den Gegnern keine Chance. So war man bereits vor dem letzten Spiel gegen den Staatsmeister aus Kremsmünster sicher für die Endrunde qualifiziert.

 

Allerdings benötigte man einen weiteren Satzerfolg um als Gruppensieger direkt für das Halbfinale am Samstag gesetzt zu sein. Entsprechend konzentriert wurde die Begegnung angegangen. Erneut dominierte der VfK von Beginn an die Partie und überzeugte durch eine aggressive Spielweise. Letztlich gewann man auch dieses Spiel klar mit 2:0.

 

Am folgenden Tag setzte sich das schweizerische Topteam aus Diepoldsau aus der zweiten Gruppe ebenfalls gegen die TUS aus Kremsmünster durch und stand somit gegen den VfK im Halbfinale. Ein harter Brocken für die Berliner. Aus einer guten Defensive agierend und enorm Kraftvoll im Angriff, waren die Schweizer eine Hohe Hürde die es auf dem Weg ins Finale zu überspringen galt. Am Ende hatte der VfK das bessere Ende für sich und konnte sich knapp mit 3:2 durchsetzen.

 

Im Finale traf man wieder auf den ersten Gegner des Wochenendes. Der aktuelle Tabellenführer aus der Schweiz konnte sich an diesem Tag nochmals steigern und überzeugte in seinem Halbfinale gegen den MTV Rosenheim. Ein aufziehendes Gewitter mit starken Windböen erschwerte die Bedingungen.

 

Den ersten Satz konnte der VfK trotzdem knapp für sich entscheiden und ging somit zunächst in Front. Doch Wigoltingen kam besser in das Spiel und glich mit einem klaren 11:5 aus. Nun musste der VfK eine Schippe drauflegen. Und dies gelang den Berlinern. Man konnte in einem hochklassigen Match erneut in Führung gehen. Nun brauchte das Team angeführt von Nationalmannschaftsangreifer Lukas Schubert nur noch einen Satzgewinn zum Titel. Berlin schien das Spiel im Griff zu haben. Der schweizerische Angreifer fand wenige Lücken in der Abwehr des VfK. Doch zur Satzmitte schlichen sich einzelne Nachlässigkeiten ein. Ebenfalls setzte leichter Regen ein, was dem Angriffsspiel von Wigoltingen entgegen kam. Der STV drehte schließlich den Satz knapp mit 8:11 und zwang das Finale in den entscheidenden 5. Satz. Bei stärker werdendem Regen wurde das Spiel der Schweizer immer sicherer. Der VfK-Abwehr gelang es einfach nicht, einen Angriff der Wigoltinger zu entschärfen. Schubert versuchte mit risikoreichem Service die Titelchancen zu wahren. Doch letztlich konnte auch er nichts mehr am Ausgang ändern und der VfK musste den Siegerpokal dem STV Wigoltingen überlassen.

 

Insgesamt hat die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte ein überragendes Wochenende gespielt und freut sich über die gezeigte Leistung und die Silbermedaille.

 

Jascha Ohlrich

Mannschaftskapitän

VfK 1901 Berlin ist Deutscher Vizemeister

Der VfK ist zum zweiten Mal in Folge Deutscher Vizemeister im Hallenfaustball! Das Team aus der Hauptstadt hat am Wochenende der Deutschen Meisterschaften am 12. und 13. März 2016 als Tabellenerster der 1. Bundesliga Nord das Maximum herausgeholt.

 

Mit diesem Endergebnis war man beim VfK überaus zufrieden, fühlt sich die Mannschaft doch auf dem Rasen weitaus wohler als auf dem Parkett. Und die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte Mannschaft tat sich zu Beginn der Endrunde in Hamm schwer. Gegen den Norddritten aus Ahlhorn lief zunächst nicht viel zusammen. So verlor man den ersten Satz des Wochenendes und konnte in der Folge nur mit viel Kampfgeist das Auftaktspiel gewinnen. Dieser Arbeitssieg brachte die Männermannschaft aus der Hauptstadt allerdings direkt in eine gute Ausgangsposition in Gruppe A. Durch eine weitere Niederlage der Ahlhorner gegen den TV Schweinfurth-Oberndorf, war man schon sicher im Halbfinale. Nun ging es um den Gruppensieg, um im Halbfinale dem Mitkonkurrenten TSV Pfungstadt aus dem Weg gehen zu können.

 

Dieses Mal kam der VfK besser in das Spiel und konnte eine ansehnliche Leistung gegen den Tabellenzweiten aus dem Süden zeigen. Letztlich sicherten sich die Berliner das Spiel und somit den Gruppensieg deutlich und verdient.

 

Im sonntäglichen Halbfinale trafen die "Berliner Jungs" nun auf den am Samstag noch stark aufspielenden TV Brettorf. Hier zeigte der VfK seine wohl beste Saisonleistung. Nationalangreifer und Weltmeister Lukas Schubert traf mit seinen Rundangaben immer wieder die Lücken in der Brettorfer Abwehr und sorgte somit für viel Druck. Den Rest besorgte Mitangreifer Sebastian Kögel mit souveränen Angriffen aus einer sicheren Abwehr heraus. So gelang es dem Gegner zu keiner Zeit wirklich Zugriff auf das Spiel zu bekommen und die Berliner zogen mit einem deutlichen 3:0 in das Finale um die Deutsche Meisterschaft ein.

 

So sehr man im Halbfinale den Gegner noch dominieren konnte, so machtlos war man nun im letzten und vielleicht wichtigsten Endspiel der Wintersaison. Ausnahmeangreifer Patrick Thomas (ebenfalls amtierender Weltmeister) wurde von seinem Team mit vorzüglichen Zuspielen in Szene gesetzt und ließ somit dem VfK keine Chance im Block oder in der Abwehr. Nur durch den Satzgewinn im dritten Durchgang konnten die Berliner für ein fünkchen Hoffnung sorgen. Am Ende konnte man dem überragend aufspielenden Serienmeister aus Pfungstadt nichts mehr entgegensetzen.

 

Die 1. Mannschaft möchte sich wieder für eine tolle Saison mit seinen Helfern, Gönnern und treuen Fans bedanken und blickt mit der Silbermedaille um den Hals, mehr als Glücklich, auf diesen erfolgreichen Winter zurück.

 

Jascha Ohlrich

Mannschaftskapitän

Abstieg in die 2. Bundesliga

Nachdem die Faustball-Bundesligistinnen des VfK Berlin bereits in der Feldsaison unglücklich aus dem gewohnten Oberhaus abgestiegen waren, musste nun auch in der Hallensaison 2015/2016 der Weg in Liga Zwei angetreten werden.

 

Ausgerechnet am letzten Spieltag am 14. Februar 2016 kam es zum direkten Abstiegsduell im niedersächsischen Ahlhorn. Der ebenfalls abstiegsbedrohte VfL Kellinghusen schlug die VfK-Mädels deutlich mit 11:4, 11:5 und 11:5. Zuvor verlor man auch gegen den DM-Aspiranten Ahlhorner SV. Damit war das Punktekonto des VfK Berlin zu mager.

 

Die ganze Saison wurde hart gekämpft und stets motivierte sich das Team von neuem. Leider reichte es nicht. Chancenlos war man nicht. Die Agentur für Finanzdienste bleibt weiterhin ein Unterstützer dieser Mannschaft, die in der kommenden Sommer- und Wintersaison wohl Favorit für den jeweiligen Wiederaufstieg sein dürfte.

Weltmeister

Vom 27.-29. November 2015 nahm das Team Männer 45 des VfK 1901 Berlin an der Faustball-Klubweltmeisterschaft der Senioren in Chile/Llanquihue teil. Die Mannschaft setzte sich zusammen aus ehemaligen Bundesliga- und Nationalspielern sowie dem A-Nationaltrainer.

 

Nachdem die Deutsche Faustballnationalmannschaft am Wochenende zuvor in Argentinien unter jenem Chefcoach Olaf Neuenfeld bereits ohne Satzverlust Weltmeister wurde, lag die Messlatte für die Deutsche Seniorenvertretung hoch. In der Vorrunde hatte man fünf Spiele über je zwei Gewinnsätze zu absolvieren. Dabei ging es gegen Top-Teams aus Brasilien, Argentinien, Namibia und der Schweiz. In der anderen Gruppe waren unter anderem auch Gastgeber Chile, die USA und der Titelverteidiger aus Österreich vertreten.

 

Vier Vorrundenspiele wurden jeweils klar in zwei Sätzen gewonnen. Im letzten Gruppenspiel traf der "VfK" auf den vermeintlich stärksten Gegner "Sogipa" aus Brasilien, deren Hauptangreifer früher in der Deutschen Bundesliga und in der brasilianischen Nationalmannschaft gespielt hatte. Mit einer Höchstleistung sicherte sich das Team von Kapitän Gunnar Hoppe mit 11:4 und 11:6 das Spiel und den Gruppensieg. Damit hatten die "Oldies" an den ersten beiden Turniertagen die weiße Weste gewahrt und sich direkt für das Halbfinale qualifiziert.

 

Der Gegner wurde in einem reinbrasilianischen Duell zwischen den Erzrivalen "Novo Hamburgo" und "Sogipa" ermittelt. Als Sieger ging "Sogipa" hervor und so traf die Deutsche Abordnung erneut auf den Gruppengegner aus der Vorrunde. Die nun höchst motivierten Brasilianer wollten die herbe Niederlage sicher vergessen machen. In engen Phasen des ersten Satzes hielt jedoch Thorsten Holst mit seinen gefährlichen Angaben den "VfK" in Führung und ab Mitte des ersten Satzes baute die Mannschaft aus einer sicheren Abwehr gut auf und verwandelte die Angriffe. Der zweite Satz verlief ähnlich, am Ende setzte sich dann die spielerische Klasse der Deutschen mit einem 11:6, 11:7 durch. Finale!

 

Der Finalgegner hieß erwartungsgemäß ASKÖ Laakirchen aus Österreich. Die mit ehemaligen österreichischen Nationalspielern gespickte Mannschaft war der Titelverteidiger der letzten Senioren-Weltmeisterschaft. Gunnar Hoppe hatte folgende Starting Five aufgestellt: Jochen Böttcher und Thorsten Holst im Angriff, Zuspieler Olaf Neuenfeld in der Mitte sowie Uwe Schneider und Christian Müller in der Abwehr. Es ging gleich mit einem Ass von Holst gut los. Auch die ersten gegnerischen Schläge konnte die Abwehr um Müller und Schneider so gut abwehren, dass Neuenfeld mit guten Vorlagen Hauptangreifer Böttcher in Szene setzen konnte. Der punktete dann auch konsequent in der gegnerischen Abwehr bis zum 11:5-Satzerfolg.

 

Frank Schmidt kam im zweiten Satz für Schneider in die Abwehr. Nach einem 2:0-Beginn kassierte der "VfK" 4 Punkte in Reihenfolge und lag mit 2:4 zurück. Hoppe nahm eine taktische Auszeit und wollte den Spielfluss der Laakirchener unterbrechen. Die Rechnung ging auf und Holst servierte zum Wiedereinstieg in den Satz ein Ass und der "VfK" war wieder im Spiel. Die nächsten Bälle gut abgewehrt und selbst verwandelt, dazu zwei Eigenfehler des Gegners und schon lag man mit 7:4 vorne. Bei 10:7 hatte der "VfK" den ersten Championshipball. Die Angabe von Laakirchen wurde abgewehrt, der VfK-Angriff punktete aber nicht. Die Österreicher kamen nochmals zum Angriff, schlugen den Ball aber ins Seitenaus und damit war der Triumph perfekt.

 

Die Weltmeistermannschaft besteht aus Jochen Böttcher, Thorsten „Theo" Holst, Uwe Schneider, Olaf Neuenfeld, Frank Schmidt, Christian „Kiki" Müller, Mannschaftskapitän und Coach Gunnar Hoppe, der aufgrund einer langwierigen Schulterverletzung die Abwehrreihe leider nicht aktiv verstärken konnte.

 

Weltmeister ohne Satzverlust wie die A-Nationalmannschaft. Der Jubel kannte keine Grenzen und das Team feierte diesen Sieg gemeinsam mit Senioren-Teams (Männer 35, Männer 45, Männer 55, Frauen 30) aus aller Welt ausgiebig auf der Abschlussveranstaltung.

 

Das Team möchte den Titel gerne auf der kommenden Senioren-Weltmeisterschaft 2018 in Österreich verteidigen.

 

Christian Müller

Bundesliga-Heimspiele Halle 2015/2016 des VfK 1901

Nach der durch die Faustball-Weltmeisterschaft in Argentinien bedingte Bundesligapause geht es nun in der Halle für die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte Frauen- und Männermannschaft des VfK Berlin in der 1. Bundesliga weiter. Die Ansetzungen bei den Heimspielen finden Sie nebenstehend.

 

Gespielt wird in der Sporthalle am Steinplatz

Uhlandstrasse 194 in 10623 Berlin, Eingang rechts, Vorderhaus, drittes Obergeschoss.

 

Eintritt 2 Euro. Kaffee und Kuchen reichlich käuflich zwischen den Satzpausen zu erwerben. "Meet and Great" mit den Spielern nach den Spielen.

 

Spielberichte, Ergebnisse und Tabellen können Sie dem Internetauftritt des VfK 1901 e.V. entnehmen.