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30 Jahre Zuverlässigkeit!

Die Agentur für Finanzdienste ("HAFiN") ist die Dependance in der Berliner City für die seit 1864 verlässliche Concordia Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit, inhabergeführt seit 1992.

26 Jahre ökologisches und soziales Engagement! Zu 100% nachhaltig und ethisch einwandfrei finanziert die Concordia oeco Lebensversicherungs-AG die lebensbegleitende Absicherung für Kinder "juniorBASIC" und die private wie auch geförderte Vorsorge für Erwachsene. Diese auf dem Versicherungsmarkt erste und bislang einzige Vorsorgeinstitution, investiert vorbildlich transparent Kundengelder zukunftsorientiert unter strengsten Ausschlusskriterien. Beratung und Zugang erhalten Sie hier aus erster Hand. Klicken Sie für weitere Infos oben auf NACHHALTIGKEIT.

Beihilfeberechtigte des Bundes und der Länder sowie Empfänger freier Heilfürsorge erhalten im Hauptstadt-Büro nicht nur die durch FINANZtest dreimalig in Folge als Testsieger erkorene Krankenversicherung für Beamte und Anwärter sondern dauerhaften Gesundheits- und Vertrags-Service. 

Gesetzlich Versicherte überwinden mit unserer Hilfe die Zwei-Klassen-Medizin und beseitigen das immense Pflegekostenrisiko für sich und Angehörige.


Verantwortungsgerecht werden die existenztragenden Säulen Vorsorge, Vermögensbildung und Versicherungslösungen für Familien, Studien- und Berufsanfänger, Senioren, Freiberufler, Berufsangehörige des Heilwesens, Betriebe und Bauherren aufgebaut und gesichert.

Wer dies professionell betreut haben möchte, dabei die Kontinuität eines festen Ansprechpartners seit 30 Jahren schätzt und persönliche Gespräche nicht durch das Internet vollständig ersetzt haben möchte, wird sich in dieser Agentur besonders wohl fühlen. Erfahrung und fundiertes Wissen lotsen Sie durch die Finanzwelt.

Anfänglich spezialisiert auf die Absicherung von Medizinern und Apotheken entwickelte sich durch die Weiterempfehlung unserer Kunden auch eine besondere Beratungskompetenz für

  • Beihilfeberechtigte (Hauptstadt-Büro für Beamte und Anwärter)
  • Trägerunternehmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV)
  • Bio- und Naturkosthandel, Bio-Bäcker und Bio-Fleischer
  • Reformhäuser, Praxen, Zahnlabore, Arzt- und Sanitätshäuser
  • Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Immobiliendienstleister
  • Alldenjenigen, die über uns den Zugang zur individuellen Absicherung wünschen

Diese Agentur ist Mitglied der Branchen-Initiative "gut beraten" und qualifiziert sich somit durch regelmäßige Weiterbildung.

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Gunnar Hoppe
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Sollten wir im Gespräch oder unterwegs sein, erhalten Sie dennoch kompetente Soforthilfe vom Concordia-Kundenservice. Ob Auskünfte zu Verträgen, Leistungsabrechnungen oder Schäden, Änderungs- oder Angebotswünsche, Familienzuwachs, Erwerb eines Hauses oder Fahrzeugs, eine neue Adresse oder Kontoverbindung, eine dringend benötigte Steuerbescheinigung etc., all das wird sofort durch unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vollends telefonisch für Sie montags bis freitags in der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr erledigt.


Unser Sekretariat hat darüber hinaus täglich von 18 Uhr abends bis 8 Uhr morgens ein offenes Ohr, notiert Ihre Anrufe und kanalisiert schnell Ihre Hilferufe, Fragen und Terminwünsche, so dass anschließend und schnellstmöglich alles persönlich begleitet, beantwortet und bestätigt werden kann.

Agenturinhaber Gunnar Hoppe

gunnar.hoppe@concordia.de

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Werdegang

  • siehe Meilensteine


Qualifikation

  • Versicherungskaufmann mit der Zusatzausbildung in Bankbetriebslehre (IHK Berlin)
  • Aus- und fortgebildet in allen Sparten der Personen- und Schadenversicherung sowie in der Schadensofortregulierung
  • Spezialist für alle Durchführungswege in der Kranken-, Pflegeversicherung und Existenzsicherung
  • zertifiziert für die betriebliche Altersversorgung (bAV)


Privat

  • verheiratet mit Birgit Hoppe, Ärztin
  • zwei Kinder
  • Vorsitzender des VfK 1901 Berlin e.V. seit 1998


Interessen

  • Wirtschaft und Finanzen
  • Film
  • Tennis (2014 Ostliga, 2018/19 Bezirksoberliga, 2020 Verbandsliga I Herren 40)
  • Faustball (2015 Club-Weltmeister Männer 45 Llanquihue in Chile, 2016 Deutscher Meister Männer 35, 2017 Internationaler Turnfestsieger und Deutscher Meister Männer 35, 2018 Deutscher Meister Männer 35 in der Halle und im Feld, 2019 Deutscher Meister Männer 35)
Aktuelles
27.06.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Minijob ab Oktober


Minijobber können ab Oktober 520 Euro verdienen


Für Minijobs gilt bisher eine Einkommensgrenze von 450 Euro. Doch das soll sich ab Oktober ändern. Die Grenze soll dann auf 520 Euro angehoben werden. Für derartige Tätigkeiten müssen keine Sozialabgaben gezahlt werden.

 

Knapp 6,47 Millionen Minijobberinnen und Minijobber gibt es in Deutschland. Sie kellnern im Gastro-Gewerbe, sitten Babys, geben Schülernachhilfe oder helfen älteren Personen im Haushalt. Aus vielen Branchen wären sie nicht wegzudenken - und gerade Studentinnen und Studenten sind oft auf die Tätigkeiten angewiesen, um sich etwas dazuzuverdienen.

 

Seit 23 Jahren gilt für Minijobs eine Einkommensgrenze von 450 Euro im Monat, die auch über das Jahr verteilt werden kann. Doch das wird sich künftig ändern. Ab Oktober können Minijobber mehr Geld verdienen: die Verdienstgrenze steigt auf 520 Euro im Monat bzw. 6240 Euro im Jahr. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Das entsprechende Gesetzvorhaben habe Bundestag und Bundesrat passiert.

 

Die Anpassung war unter anderem notwendig geworden, weil auch für Minijobs der gesetzliche Mindestlohn gilt. Deshalb konnten die Menschen in diesen Berufen nur noch kürzere Zeit bzw. weniger Tage arbeiten. Durch die neue Minijob-Verdienstgrenze sind nun 43,3 Stunden Arbeit im Monat möglich.

 

Wer einen Minijob ausübt, ist nicht verpflichtet, in die Sozialversicherung einzuzahlen. So besteht auch die Möglichkeit, sich von der Rentenversicherungs-Pflicht befreien zu lassen. Das empfiehlt sich jedoch oft nicht, da dadurch im Zweifel Wartezeiten nicht erfüllt werden und Ansprüche aus der Rentenversicherung verloren gehen können. Arbeitgeber, die Minijobber einstellen, müssen jedoch pauschale Sozialabgaben und Steuern entrichten - hierfür ist die Minijob-Zentrale der richtige Ansprechpartner, wo die Beschäftigten auch gemeldet werden müssen.

 

Auch im Minijob besteht die Pflicht, sich krankenversichern zu lassen. Wird der Minijob zusätzlich zu einem Hauptjob ausgeübt, sind privat Versicherte über diese Tätigkeit abgesichert: an der Versicherung und den Kosten ändert sich nichts. Ist der Minijob die einzige Beschäftigung, muss man sich als hingegen selbst um den Krankenversicherungsschutz kümmern, ob freiwillig gesetzlich oder privat. Wichtig: Arbeitgeber im Hauptberuf müssen einen Minijob genehmigen.

 

Ist der Beschäftigte in der gesetzlichen Krankenversicherung pflicht-, familien- oder freiwillig versichert, zahlt der Arbeitgeber in der Regel eine Pauschale an die Krankenkasse. Der Solidarbetrag beträgt aktuell 13 Prozent des Arbeitsentgeltes bzw. -bei Arbeit in Privathaushalten- fünf Prozent.

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20.06.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Zeitwertkonto


Aufklärungsbedarf - Zeitwertkonto vielen deutschen unbekannt


32 Prozent der Deutschen wollen nicht bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter arbeiten. Doch Zeitwertkonten werden kaum genutzt.

 

Fast jeder Dritte Deutsche (32 Prozent) plant, vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter (65 bzw. 67 Jahre) aus dem Berufsleben auszuscheiden. Doch wie soll das finanziert werden? 47 Prozent der Befragten, die vorzeitig in Ruhestand gehen wollen, zahlen regelmäßig in eine private Altersvorsorge-Lösung ein. 36 Prozent nutzen eine betriebliche Altersversorgung (bAV) über den Arbeitgeber. Aus Sicht von 32 Prozent derjenigen, die nicht bis zur Regelaltersgrenze arbeiten wollen, soll ein Sparkonto helfen, diesen Wunsch zu erfüllen.

 

Doch nur sieben Prozent nutzen ein Zeitwertkonto für den früheren Ruhestand. Mit einem solchen ‚Konto‘ können Wertguthaben für Freistellungen über einen längeren Zeitraum angespart werden. Angestellte können einen fixen Teil ihres Gehalts sowie Überstunden oder nicht in Anspruch genommene Urlaubstage in das Zeitwertkonto einzahlen, um damit zum Beispiel einen früheren Renteneintritt zu finanzieren. Auffällig: Während nur drei Prozent der Zeitwertkonten-Nutzer weiblich sind, sind es bei den Männern immerhin 12 Prozent.

 

Ein möglicher Grund für die geringe Nutzung: Das Zeitwertkonto ist vielen nahezu unbekannt. Der Begriff „Zeitwertkonto“ sagt nur gut jedem Vierten (28 Prozent) etwas – Älteren dabei weitaus häufiger als Jüngeren: Fast jeder Zweite (47 Prozent) der jüngeren Berufstätigen zwischen 18 und 24 Jahren hat den Begriff noch nicht gehört, ebenso 38 Prozent der 25- bis 34-Jährigen.

 

Dabei könnten sich 60 Prozent der Berufstätigen – über alle Altersgruppen hinweg – vorstellen, ein Zeitwertkonto zu nutzen, wenn der Arbeitgeber dies anbieten würde.

 

Die verwendeten Daten stammen aus einer Umfrage unter 2.000 berufstätigen Deutschen ab 18 Jahren, die im Auftrag von Fidelity International vom Marktforschungsinstitut YouGov Deutschland GmbH durchgeführt wurde.

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14.06.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Rentenerhöhung


Rentenerhöhung nimmt letzte parlamentarische Hürde


Die geplante Erhöhung der Altersrenten und Verbesserungen für Erwerbsminderungsrenten wurden am 10.06.2022 auch vom Bundesrat gebilligt. Damit ist die letzte parlamentarische Hürde genommen.

 

Das ‚Rentenanpassungs- und Erwerbsminderungsrenten-Bestandsverbesserungsgesetz‘ hebt zum 1. Juli 2022 den aktuellen Rentenwert auf 36,02 Euro und den aktuellen Rentenwert (Ost) auf 35,52 Euro an. Damit steigen die Renten im Westen um 5,35 Prozent und im Osten um 6,12 Prozent. Die Zahlen beruhen auf Daten zur Lohnentwicklung des Statistischen Bundesamts sowie den Daten für die Berechnung des Nachhaltigkeitsfaktors und zur Entwicklung der beitragspflichtigen Bruttolöhne und -gehälter von der Deutschen Rentenversicherung Bund.

 

In diesem Jahr wurde dabei der so genannte Nachholfaktor reaktiviert: Dieser sorgt dafür, dass künftig wieder jede aufgrund der Rentengarantie unterbliebene Rentenkürzung bei einer darauffolgenden positiven Rentenanpassung verrechnet wird. In der Corona-Pandemie war der Nachholfaktor ausgesetzt worden.

 

Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner im Bestand, die von bisherigen Leistungsverbesserungen nicht erreicht wurden, profitieren ab 1. Juli 2024 von einem pauschalen Zuschlag an persönlichen Entgeltpunkten. Die Zuschlagshöhe richtet sich danach, wann erstmalig eine Erwerbsminderungsrente bezogen wurde.

 

Zudem bestimmt das Gesetz für die Zeit ab 1. Juli 2022 die allgemeinen Rentenwerte in der landwirtschaftlichen Alterssicherung, die Mindest- und Höchstbeträge des Pflegegeldes der gesetzlichen Unfallversicherung sowie den Anpassungsfaktor für Geldleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung.

 

Die Künstlersozialversicherung erhält nochmals einen staatlichen Stabilisierungszuschuss in Höhe von knapp 59 Millionen Euro, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern und eine Steigerung der Künstlersozialabgabe zu dämpfen. Diese Ergänzung des ursprünglichen Gesetzentwurfs wurde erst im Lauf der Bundestagsberatungen beschlossen.

 

Wurde das Gesetz vom Bundespräsidenten unterzeichnet und im Bundesgesetzblatt verkündet, kann es wie geplant zum 01. Juli 2022 in Kraft treten

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31.05.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung


Verbraucherschutz rät zu Berufsunfähigkeitsversicherung


Die Absicherung existenzieller Risiken sollte im Mittelpunkt stehen. Deshalb raten aktuell auch Verbraucherschutz-Organisationen zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

 

Ein Ende der Teuerung ist nicht in Sicht - im Gegenteil. Nach jüngsten Angaben des Statistischen Bundesamtes beträgt die Inflationsrate im Mai 2022 7,9 Prozent. Bei vielen Menschen wird das dazu führen, dass der Rotstift angesetzt und geprüft wird, wo sich Einsparpotenzial bietet. Oft im Fokus: Beiträge zu Versicherungen.

 

Doch solche Schritte sollten gut überlegt werden. Denn sogar Verbraucherschützer raten eindringlich zur Absicherung existenzieller Risiken. Und für die allermeisten Deutschen bedeutet das: Die Arbeitskraft als einzige Erwerbsquelle muss abgesichert werden.

 

So rät Bianca Boss, Sprecherin der Verbraucherschutz-Organisation ‚Bund der Versicherten‘ (BdV), in einem aktuellen Beitrag für die auflagenstärkste Tageszeitung Deutschlands zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung). Um die Bedeutung dieses Schutzes klarzumachen, sagt sie wörtlich: „Stellen Sie sich vor, Sie können aufgrund von Krankheit oder Unfall Ihren Job nicht mehr ausüben. Ohne Ihr Gehalt können Sie den Kredit für Haus oder Wohnung nicht mehr abbezahlen, müssen wahrscheinlich ausziehen. Für die Ausbildung Ihrer Kinder können Sie nichts mehr beisteuern und auch für die eigene Altersvorsorge nichts mehr ansparen. Ihre Existenz ist gefährdet. Vom Staat erhalten Sie lediglich eine Erwerbsminderungsrente, die zum Leben nicht ausreicht. Oft muss zusätzlich noch Sozialhilfe beantragt werden. Wir empfehlen daher dringend allen Arbeitnehmern und Selbstständigen zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese zahlt Ihnen eine monatliche Summe, die Sie vorher festgelegt haben – und mit der Sie im Idealfall ihren Lebensstandard halten können.“

 

Allein ist der Bund der Versicherten mit dieser Haltung nicht. Auch Sandra Klug, Juristin der Verbraucherzentrale Hamburg, riet Ende vergangen Jahres zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

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23.05.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Hagelschäden


Was bei einem Hagelschaden am Kfz zu beachten ist


Unwetter sorgten am Wochenende für zahlreiche Hagelschäden an Fahrzeugen und der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch für den Wochenbeginn vor Hagel. Was nach einem Hagelschaden am Kfz zu beachten ist.


Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt zu Wochenbeginn erneut vor einem kräftigen Gewittertief. Es könne zwar nicht mit dem Unwettertief vom vergangenen Freitag mithalten. Dennoch bestehe nach derzeitigen Stand vor allem von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie dem Saarland über Bayern und Hessen hinweg bis nach Mitteldeutschland regional erhöhte Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, größeren Hagel und schwere Sturmböen, so der DWD.

Erst vergangenen Freitag waren heftige Unwetter über weite Teile Deutschlands hinweggezogen. Im Raum Koblenz berichtete die Polizei etwa von einer Gewitterfront, die auch Hagelkörner mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern mit sich brachte. Mehrere Dutzend Pkw seien teilweise erheblich beschädigt worden. Mitunter wurden während der Fahrt Auto-Scheiben zertrümmert. Zeitweise war die B9 im Raum Andernach aufgrund des Hagels unbefahrbar.


Ungewöhnlich sind solche Hagelschläge - die oft örtlich eng begrenzt sind - nicht. So sorgte etwa die Unwetterfront ‚Siegfried‘ 2015 für Hagelschäden in Höhe von 300 Millionen Euro - allein für die Kfz-Versicherer. Noch teurer schlugen die Hagelstürme 2021 ins Kontor der Autoversicherer: mehrere Stürme kurz hintereinander ließen die Schadensumme auf 700 Millionen Euro anwachsen. Die Unwetter-Serie kurz vor der verheerenden Starkregen-Flut ist damit der viertgrößte Hagelschaden für die Kraftfahrzeugversicherer seit Beginn der Statistik. Das bislang kostenintensivste Schadenereignis dieser Art ist der ‚Münchener Hagel‘ von 1984. Im Juli 1984 wurde München und umliegende Gemeinden von einem Hagelsturm heimgesucht, bei dem 70.000 Gebäude und 200.000 Fahrzeuge beschädigt worden. Das größte gemessene Hagelkorn hatte 1984 einen Durchmesser von 9,5 cm. Die Schäden beliefen sich seinerzeit (bestands- und preisbereinigt) auf 2 Milliarden Euro.


Ist ein Hagelschaden eingetreten, muss der Autofahrer seine Schadenminderungspflicht nach § 254 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) beachten. Das heißt, er muss Sorge tragen, dass der Schaden sich nicht unnötig verteuert. Sonst ist die Versicherung berechtigt, ihre Schadenszahlung anteilig zu kürzen. Konkret kann das zum Beispiel bedeuten, eine vom Hagel eingeschlagene Autoscheibe abzudecken, damit eindringendes Regenwasser keine zusätzlichen Schäden anrichten kann.


Vor Reparaturen oder Teilinstandsetzungen sollte allerdings die Deckungszusage des Versicherers eingeholt werden - andernfalls muss die Rechnung unter Umständen selbst bezahlt werden.

Wurde der Schaden gemeldet, vereinbart der Versicherer einen Besichtigungstermin mit dem Fahrzeughalter. Ein Sachverständiger ermittelt dann die Schadenhöhe, Wiederbeschaffungs- und Restwert des Fahrzeugs und legt den Reparaturweg fest.


Ist im Versicherungsvertrag Werkstattbindung vorgesehen, ist der Halter verpflichtet, die Reparatur in jener Werkstatt vornehmen zu lassen, die der Versicherer benennt. Ist keine Werkstattbindung vereinbart, kann eine andere Werkstatt den Schaden beheben.

Soll das Auto später verkauft werden, muss der Käufer über den Hagelschaden informiert werden. Geschieht das nicht, hat der Käufer das Recht, vom Kaufvertrag zurückzutreten.


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16.05.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Riester-Zulagen


Wie das vereinfachte Riester-Zulagen-Verfahren funktioniert


Das vielgescholtene Zulagenverfahren wurde vereinfacht. Nun prüft die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) vor Auszahlung, ob der Sparer berechtigt ist. Die Anbieter von Riester-Produkten erhoffen sich dadurch Einsparungen und weitere Reformschritte.

 

Denn das über Jahre hinweg kritisierte Zulagenverfahren wurde endlich vereinfacht und in diesem Mai greifen die Änderungen erstmals. Bisher war es nämlich so, dass die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) erst nach Auszahlung der Zulagen an den Anbieter eine qualifizierte Prüfung der Angaben im Zulagenantrag durchführte. Wurde dann festgestellt, dass nicht alle Voraussetzungen für die volle Zulagenhöhe erfüllt wurden, mussten Rückzahlungen geleistet werden.

 

Nun steht - wie jedes Jahr - Mitte Mai die Auszahlung der Riester-Zulagen an. Erstmals greift dann das veränderte Zulagenverfahren. Die Zulagenstelle prüft nun vor der Auszahlung, ob der Sparer zulagenberechtigt ist. Um auch in Zukunft die volle Zulage zu bekommen, sind trotz der Vereinfachung weiterhin gewisse Mitteilungspflichten zu erfüllen:

 

  • Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld II werden nicht automatisch der Rentenversicherung als sozialversicherungspflichtiges Einkommen gemeldet. Das wirkt sich auf die Berechnung der Riester-Zulage aus.
  • Namen und Geburtsdaten der Kinder sollten dem Anbieter so mitgeteilt werden, wie sie auch der Familienkasse gemeldet wurden. Andernfalls können Kinder beim automatisierten Datenabgleich nicht gefunden werden. Folge: Die Kinderzulage wird nicht ausgezahlt.
  • Um die volle Zulage zu bekommen, müssen vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens des Vorjahres eingezahlt werden. Schwankt das Einkommen beispielsweise durch Sonderzahlungen, Gehaltserhöhung oder Tarifanpassungen und werden die Einzahlungen nicht angepasst, erhält der Sparer weniger Zulagen als möglich.
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09.05.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Jungsparer*innen


Wie junge Menschen sparen und für das Alter vorsorgen


Drei von vier jungen Menschen haben Angst vor Altersarmut. Das ist Ergebnis der aktuellen MetallRente Jugendstudie 2022. Dass man selbst etwas tun muss, um nicht im Alter darben zu müssen, ist den befragten Teens und Twens ebenfalls bewusst.

 

Seit 2010 widmet sich die MetallRente Jugendstudie dieser Frage, sie wird alle drei Jahre durchgeführt. Sie bietet interessante Einblicke - und räumt mit manchem Klischee auf. Denn keineswegs sind die jungen Menschen in Sachen Finanzen und Zukunftsplanung so naiv, wie es manch „Boomer“ unterstellen könnte.

 

Repräsentativ befragt wurden für die aktuelle Ausgabe konkret junge Menschen zwischen 17 und 27 Jahren. Und die Studie zeigt durchaus auch erschreckende Ergebnisse. Der Aussage „Ich habe Angst davor, im Alter nur eine geringe Rente zu bekommen und arm zu sein“, stimmen 48 Prozent „voll und ganz“ zu, weitere 30 Prozent „eher“. Drei von vier Befragte haben folglich Angst, später in Altersarmut zu enden.

Dabei ist den befragten Teens und Twens durchaus bewusst, dass sie etwas tun müssen: die Mehrheit spart oder legt Geld an, wenn auch nicht immer konkret mit Blick auf das spätere Lebensalter. Der Aussage „Wenn die Menschen nicht privat vorsorgen, werden immer mehr Leute im Alter arm sein“, stimmen 56 Prozent „voll und ganz“ zu und 34 Prozent „eher“. Das ist eine sehr realistische Einschätzung, wenn man bedenkt, dass das Umlagesystem der gesetzlichen Rente zunehmend unter Druck gerät, weil die Gesellschaft altert - und immer mehr Rentnern immer weniger Beitragszahlern gegenüberstehen.

 

86 Prozent aller 17- bis 27-Jährigen sparen folglich entweder regelmäßig oder ab und zu. Doch die repräsentative Untersuchung zeigt auch: Einer von sieben jungen Menschen (14 Prozent) spart nicht. Das liegt vor allem daran, dass diese Gruppe in der Regel ihr ganzes Geld zum Leben braucht und keinen finanziellen Spielraum zum Sparen hat. 74 Prozent stimmen zu, dass sie aktuell ihr ganzes Geld ausgeben müssen. Hier sei daran erinnert, dass man auch mit kleinen Beiträgen etwas für seine Altersvorsorge tun kann.

 

Wie sehr sich das Vorsorge-Verhalten der jungen Menschen verändert hat, zeigt auch der Blick auf frühere Studien. Im Jahr 2010 waren noch „Sparbuch, Festgeldkonto oder festverzinsliche Wertpapiere“ die beliebteste Vorsorgeform mit 66 Prozent Zustimmung. Weniger als jeder Fünfte (19 Prozent) investierte damals in Aktien und Fonds.

 

In Zeiten dauerhaft niedriger Zinsen bedeutet es aber eine Entwertung, das Geld auf dem Sparbuch oder Festgeldkonto zu parken. Die Inflation frisst das Geld regelrecht auf. Und tatsächlich scheinen das viele junge Menschen erkannt zu haben. Denn Aktien und Fonds sind im Jahr 2022 bereits die beliebteste Vorsorgeform der jungen Erwachsenen. Jeder Zweite (50 Prozent) ist mittlerweile an der Börse aktiv. Sparbuch und Festgeld landet knapp auf Rang zwei mit 49 Prozent (Mehrfachantworten möglich).

 

Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich aktuell ein alter Klassiker: 38 Prozent der Sparenden besitzen einen Bausparvertrag, um sich den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen. Und auch die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist bereits bei 37 Prozent in dieser Altersgruppe ein Standbein für spätere Jahre. Jeder Fünfte hat eine private Lebensversicherung, 23 Prozent eine private Rentenversicherung und 22 Prozent eine Riester-Rente.

 

Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass viele junge Erwachsene bereits Privatvorsorge betreiben und auch die Wahl ihrer Produkte diversifizieren, um das Risiko zu streuen. Dennoch zeigt die Studie auch Lücken auf. Gerade junge Frauen verzichten oft auf ausreichende Vorsorge: Nur noch 29 Prozent der jungen Frauen sparen regelmäßig für ihr Alter. Das ist gegenüber der ersten Studie von 2010 ein Verlust von zehn Prozentpunkten.

 

Die Studie zeigt zudem erneut, dass es beim Wissen der jungen Menschen in Sachen Altersvorsorge noch Defizite gibt. Aktuell sagen zwar 62 Prozent, dass sie sich in finanziellen Dingen „sehr gut“ oder „gut“ auskennen. Anders sieht es aber in der Frage der Altersvorsorge aus: 2022 meinen nur 31 Prozent, dass sie bei diesem Thema über einen „sehr guten“ oder „guten“ Wissensstand verfügen. Hier sollte man sich im Zweifel nicht scheuen, einen Experten bzw. eine Expertin zu fragen.

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06.05.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Bootsversicherungen


Welchen Versicherungsschutz benötigt ein Boot


Mit Beginn der Bootssaison sollte auch der Versicherungsschutz für Wassersportgeräte überprüft werden. Worauf dabei zu achten ist, hat der Bund der Versicherten zusammengetragen.

 

Mit der Düsseldorfer ‚boot‘ wurde die weltweit größte und international bedeutsamste Bootsmesse im Januar 2022 bereits zum zweiten Mal in Folge aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Am Erfolg der Wassersportgeräte ändert das allerdings wenig. So wuchs allein die Zahl der Motoryacht-Besitzer in Deutschland von 210.000 (2017) auf 240.000 (2021).

 

Hinzukommen Ruder-, Paddel- und Tretboote. Doch braucht jeder, der ein solches Wassersportgerät besitzt, eine zusätzliche Haftpflichtversicherung für Schäden, die Dritten zugefügt werden? Klares ‚Nein‘, schreibt der Bund der Versicherten (BdV) und klärt darüber auf, dass Schäden, die man mit einem Paddel-, Ruder- oder Tretboot verursacht, von der Privathaftpflichtversicherung (PHV) abgedeckt sind.

 

Mitunter sind in leistungsstarken PHV-Tarifen auch Boote bis zu einer bestimmten Segelfläche oder Motorleistung mitversichert. Vor Anschaffung eines Bootes sollte also geprüft werden, ob und unter welchen Bedingungen das Boot mitversichert ist.

 

Reicht der Schutz über die PHV nicht aus, ist eine Bootshaftpflichtversicherung dringend anzuraten. Der BdV empfiehlt Deckungssummen von mindestens 15 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden.

 

Zudem sollten folgende Punkte bei der Beratung zur Bootshaftpflichtversicherung berücksichtigt werden:

 

  • Skipperhaftpflichtdeckung: Dieser Leistungspunkt ist vor allem für jene wichtig, die vorhaben, eine Yacht zu chartern oder zu mieten.
  • Forderungsausfall: Ist ein Unfallverursacher nicht versichert und auch nicht zahlungsfähig, übernimmt der eigene Versicherer.
  • Ist geplant, an Regatten teilzunehmen? Dann sollte der Versicherer Schäden bei solchen Veranstaltungen auch übernehmen.
  • Viele Bootsbesitzer müssen ihr Wasserfahrzeug erst zum Wasser transportieren. Deshalb sollten auch Schäden, die sich beim Transport ereignen können, mitversichert sein.

 

Zudem rät der BdV, die Deckung des Versicherungsschutzes auch auf Personenschäden auszudehnen, die sich Crewmitglieder gegenseitig zufügen.

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25.04.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Vermögensschadenhaftpflicht für rechtsberatende Berufe


Steuerberater und Rechtsanwälte aufgepasst


Zum 01. August 2022 treten Änderungen des Berufsrechts bei Rechtsanwälten und Steuerberatern in Kraft. Das wirkt sich auch auf den Versicherungsschutz dieser Berufsgruppen aus.

 

Zum 01. August 2022 tritt das „Gesetz zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften sowie zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe“ (BRAO) in Kraft und bringt einige Änderungen für die genannten Berufsgruppen mit sich.

 

So gelten für nicht haftungsbeschränkte Berufsausübungsgesellschaften neue Mindestversicherungssummen im Bereich der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VSH). Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) oder Partnergesellschaften (PartG) zählen beispielsweise dazu. Die Mindestversicherungssumme beträgt nun 500.000 Euro je Fall.

 

Bei haftungsbeschränkten Berufsausübungsgesellschaften (z.B. PartGmbH, GmbH), in denen nicht mehr als zehn Personen anwaltlich oder in einem Beruf nach § 59c Absatz 1 Satz 1 tätig sind, beträgt die Mindestversicherungssumme 1.000.000 € je Fall und mind. 4.000.000 € je Jahr.

 

Zudem wurde die Rechtsform ‚GmbH & Co.KG‘ auch für Anwaltskanzleien geöffnet. Die neuen Mindestvoraussetzungen für Rechtsanwälte sind in §59o BRAO festgelegt; jene für Steuerberater in §55f StBerG.

 

Die bisherige Praxis, dass sich Mitglieder ein und derselben nicht haftungsbeschränkten Sozietät bei unterschiedlichen VSH-Anbietern versicherten und das teilweise mit unterschiedlich hohen Versicherungssummen, findet nun ein Ende und ist ab August nicht mehr möglich.

 

Steuerberater und Rechtsanwälte sollten also prüfen lassen, ob ihr jeweiliger Vermögensschadenhaftpflicht-Schutz den neuen Anforderungen genügt.

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14.04.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema der geplanten Altersvorsorgepflicht für Selbständige


Unternehmer oft ohne Altersvorsorge


Viele Selbstständige sorgen gar nicht oder nicht ausreichend für ihr Alter vor. Eine Altersvorsorge-Pflicht könnte das ändern, denn die Ampel-Regierung hat eine solche im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Dennoch gilt: komplett verzichten sollte man auch ohne diese Pflicht nicht.

 

Wenn man fragt, welche Menschen in Deutschland besonders von Altersarmut bedroht sind, mag eine Antwort überraschen. Es sind überproportional Selbstständige. Bereits vor einigen Jahren hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin gezeigt, dass 700.000 Unternehmer keine oder keine ausreichende Altersvorsorge haben. Und immer öfter gibt es Erwerbsbiographien, wo der Status gar nicht sicher ist oder wechselt: mal selbstständig, mal angestellt oder gar beides zusammen. Die Coronakrise hat das Problem verschärft. Bei einer repräsentativen YouGov-Umfrage 2021 gaben 46 Prozent der Selbstständigen an, aktuell weniger oder gar kein Geld für die Altersvorsorge zurücklegen.

 

Ein Grund ist, dass viele Selbstständige nicht verpflichtet sind, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Wobei Existenzgründer auch hier aufpassen müssen. Ob man von der Versicherungspflicht befreit ist, hängt nämlich auch von der Tätigkeit ab. Der Sozialversicherungspflicht unterliegen zum Beispiel Handwerker und Hausgewerbetreibende, Künstler und Publizisten, Hebammen und freiberufliche Lehrer sowie Selbstständige mit einem festen Auftraggeber. Die Regeln hierfür finden sich im Sozialgesetzbuch VI (SGB VI, Paragraph 2).

 

Natürlich haben auch Selbstständige die Möglichkeit, sich über die gesetzliche Rente abzusichern. Das empfiehlt sich zum Beispiel, wenn man schon Anwartschaften erworben hat und nicht auf Ansprüche verzichten will. Selbstständige können auf Antrag in der Rentenversicherung pflichtversichert werden. Innerhalb von fünf Jahren nach der Existenzgründung. Alternativ können sie sich auch freiwillig versichern. Die Aufwendungen lassen sich gegenüber dem Fiskus als Sonderausgaben geltend machen. Hierfür ist 2022 ein Höchstbetrag von 25.639 Euro vorgesehen: maximal sind in diesem Jahr 94 Prozent steuerlich absetzbar.

Alternativ ist es für Unternehmer, die sich nicht pflichtversichern müssen, auch möglich, eine entsprechende Privatvorsorge zu wählen. Viele Unternehmer sorgen etwa mit einem Misch aus Aktien und Fonds, Immobilien und privaten Rentenversicherungen vor, wie Studien im Auftrag der Bundesregierung zeigen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und hängen unter anderem von Risikoneigung, dem finanziellen Wissen und der Lebenssituation ab.

 

Das wird auch bald für jene aktuell werden, die bisher auf Altersvorsorge verzichten. Denn die Ampelkoalition plant eine Altersvorsorgepflicht: so steht es im Koalitionsvertrag. Die Umsetzung sollte ursprünglich bis 2024 erfolgen. Fraglich ist aber, ob Corona-Krise und Ukraine-Krieg die Pläne nicht doch ausbremsen könnten.

 

Vorgesehen ist nach den bisherigen Modellen, dass Selbstständige zukünftig gesetzlich rentenversichert sind - solange sie nicht widersprechen und eine private Alternative nachweisen. Dass viele Unternehmer hierzu keinen Anreiz sehen -erst recht, wenn sie kein großes Einkommen haben- zeigen Berechnungen der DRV für das „Handelsblatt“. Um eine Bruttorente von 933 Euro zu erzielen, was -abzüglich der zu erwartenden Sozialabgaben im Rentenalter- in etwa der Grundsicherung entspricht, müssten sie nach derzeitigem Stand 45 Jahre lang monatlich 370 Euro einzahlen: oder 30 Jahre lang 550 Euro im Monat. Das sind knapp 200.000 Euro, um eine Rente auf aktuellem Grundsicherungs-Niveau zu erreichen.

 

Es ist also vorgesehen, dass die Unternehmer auch eine private Vorsorge präsentieren können. Und diese Alternative lohnt sich zu prüfen. Genaue Details sind zwar noch nicht bekannt, einen konkreten Gesetzentwurf gibt es noch nicht. Aber diese Vorsorge soll nach dem Willen der Bundesregierung „insolvenz- und pfändungssicher“ sein. Hier können sich private Rentenversicherungen empfehlen. Eine Basis- („Rürup“)-Rente ist zumindest in bestimmtem Umfang und unter bestimmten Bedingungen vor Insolvenz geschützt.



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11.04.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Wildunfälle


Wildunfälle: Hohe Gefahr im Frühling


Im April und Mai ist die Gefahr eines Wildunfalls höher als in jeder anderen Jahreszeit, warnen Versicherer.

 

Gerade in den kommenden Wochen sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein. Denn im April und Mai ist die Gefahr, einen Wildunfall zu erleben, besonders hoch. Auswertungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigen, dass die Abweichung von der mittleren Häufigkeit eines versicherten Wildunfalls im April 16 Prozent beträgt. Im Mai sogar 22 Prozent. Selbst im Herbst - der zweiten ‚Hochzeit‘ für Wildunfälle im Jahr - beträgt die Abweichung höchstens 13 Prozent.

 

Schäden, die am eigenen Fahrzeug durch Wildunfälle entstehen, begleicht die Voll- bzw. Teilkaskoversicherung. Voraussetzung in den meisten Fällen: Der Wildunfall ereignete sich mit Haarwild (z.B. Rehe, Wildschweine). Einige Versicherer decken in ihrer Teilkasko zusätzlich weitere Tierarten ab (Premium-Tarif der Concordia).

 

2020 zahlten die Kfz-Versicherer 853 Millionen Euro für 272.000 Wildunfälle mit kaskoversicherten Fahrzeugen. Jeder Wildunfall kostet die Versicherer also durchschnittlich über 3.100 Euro. Das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Als Grund für diese Entwicklung nennt der GDV höhere Preise für Karosserieteile, die nach Wildunfällen häufig getauscht werden müssen.

 

Gut zu wissen: Auf den persönlichen Schadenfreiheitsrabatt hat ein Wildunfall keinen Einfluss.

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04.04.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Schäden durch Naturgefahren


Zunahme von Schäden durch Naturgefahren befürchtet


Sieben von zehn deutschen Hausbesitzern befürchten eine Zunahme von Großschäden durch Naturgefahren. Die Mehrheit der Hauseigentümer in Deutschland spricht sich deshalb für eine Elementarschaden-Pflichtversicherung aus.

 

Noch nie zahlten deutsche Versicherer so viel Geld für Schäden nach Unwetter-Ereignissen wie vergangenes Jahr. Insbesondere die Flutkatastrophe nach Starkregenfällen ist noch sehr präsent - zumal längst nicht alle Schäden im Ahrtal und anderen Regionen behoben sind.

Dass wetterbedingte Großschadenereignisse in ähnlichen Ausmaßen zunehmen, befürchten sieben von zehn Hausbesitzern (69 Prozent) in Deutschland, ermittelte eine Umfrage des Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag eines Vergleichsportals. 20 Prozent der Befragten machen sich deswegen sogar große Sorgen.

 

Eine Versicherungspflicht gegen Elementarschäden würde deshalb sogar eine Mehrheit von 79 Prozent der Befragten begrüßen. Nur 16 Prozent sind gegen eine gesetzliche Pflichtversicherung. Bei mehr als jedem Achten (13 Prozent) ist das eigene Haus in den letzten 12 Monaten durch Naturgewalten wie Starkregen, Hochwasser oder Sturm beschädigt worden. Insgesamt hatten 39 Prozent der Befragten schon einmal einen wetterbedingten Schaden am Haus. Bei rund vier von zehn Geschädigten wurde das Haus nach eigener Einschätzung mittelschwer (36 Prozent) bis stark (3 Prozent) in Mitleidenschaft gezogen.

 

Ein weiteres Teilergebnis lässt allerdings Beratungsbedarf vermuten. So geben 74 Prozent der befragten Hausbesitzer an, dass ihr Haus gegen solche Gefahren sei. Das widerspricht Auswertungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), denen zufolge nur knapp die Hälfte der Häuser in Deutschland über einen solchen Schutz verfügen. In manchen Regionen - wie dem im Sommer schwer getroffenen Rheinland-Pfalz - sind noch weniger Häuser gegen die Folgen von Elementarschäden versichert.

 

Vor diesem Hintergrund ist also eine Überprüfung des bestehenden Schutzes dringend zu empfehlen.

 

Über die Studie:

Ende Februar 2022 befragte das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von Verivox insgesamt 1.024 Hauseigentümer. Die Ergebnisse sind repräsentativ für private Hausbesitzer im Alter von 18 bis 75 Jahren, die selbst in ihrer Immobilie wohnen und in ihrem Haushalt für Entscheidungen rund um den Abschluss von Versicherungen zumindest mitverantwortlich sind.

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29.03.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Erwerbsminderungsrente


Erwerbsminderungsrenten sollen steigen


Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass gesetzliche Erwerbsminderungsrenten um bis zu 7,5 Prozent ansteigen sollen. Allerdings erst ab Mitte 2024: und auch dann werden sie kein auskömmliches Einkommen sichern. Denn viele Betroffene sind armutsgefährdet.

 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will die Erwerbsminderungsrente erhöhen. Das geht aus einem Gesetzentwurf zur Rentenanpassung hervor, über den die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am 25.03.22 berichtet hat. Rund drei Millionen Rentnerinnen und Rentner sollen davon profitieren.

 

Konkret sieht der Plan Erhöhungen vor, die abhängig vom Renteneintritt des Betroffenen sind. Einen Zuschlag von 7,5 Prozent soll es demnach für jene Erwerbsgeminderten geben, die ihre Rente länger als 2014 erhalten. Wer aber zwischen 2014 und 2019 als erwerbsgemindert anerkannt wurde, dem sollen 4,5 Prozent mehr monatliche Rente zugestanden werden. Eilig hat es das Bundesarbeitsministerium mit der Reform nicht: Die neuen Regeln sollen ab 1. Juli 2024 greifen.

 

Ein auskömmliches Leben wird aber auch mit den neuen Beträgen nicht möglich sein. Wie die Sozial- und Wohlfahrtsverbände am Montag in einer gemeinsamen Stellungnahme kritisieren, gelten 40 Prozent der Haushalte, die eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente beziehen, als armutsgefährdet. Und viele Betroffene müssen zusätzlich mit Sozialhilfe aufstocken. 534.520 Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung erhielten im Dezember 2020 die Leistung aufgrund einer vollen Erwerbsminderung, Tendenz stark steigend. Zu bedenken ist auch, dass die Inflation aktuell sehr hoch ist und zu einer Geldentwertung führt: etwa wegen der hohen Sprit- und Energiekosten.

 

Rund 882 Euro betrug die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente im Jahr 2020. Wer zusätzlich Grundsicherung erhält, muss aus diesen Kosten auch die Miete bezahlen. Und das, obwohl es in Deutschland speziell an behindertengerechtem Wohnraum fehlt, die Kosten hierfür entsprechend hoch sind.

 

Doch die Hürden für eine gesetzliche Rente bei Erwerbsminderung sind ohnehin hoch. Wer nach dem 2. Januar 1961 geboren wurde, dem sichert die gesetzliche Rentenversicherung keinen Schutz mehr bei Berufsunfähigkeit zu, sondern nur noch bei Erwerbsminderung. Das bedeutet: der gesetzlich Versicherte erhält nur eine volle Rente, wenn er aus gesundheitlichen Gründen weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kann. In irgendeinem Beruf. Die Betroffenen müssen zuvor folglich auch einen Job akzeptieren, der einen deutlichen Statusverlust und deutlich weniger Einkommen zusichert, bevor die Rententräger unterstützen.

 

Deshalb empfiehlt es sich, eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Sie allein berücksichtigt derzeit auch den Status und das Einkommen des zuletzt ausgeübten Berufes. Das gilt besonders für Selbstständige, die oft ohnehin nicht in die Rentenkasse einzahlen. Selbst Politik und Verbraucherschutz raten zum Abschluss eines solchen Vertrages - zur Absicherung der Arbeitskraft empfiehlt sich ein Beratungsgespräch für jedermann, bestenfalls bereits als Studenten, Azubi, und Berufsanfänger.

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18.03.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Rückdatierung bei Lebensversicherungen


Risikolebensversicherung: Beitragsersparnis durch Rückdatierung


Durch die Rückdatierung der Risikolebensversicherung lassen sich - über die gesamte Laufzeit betrachtet - mehrere hundert Euro Beiträge einsparen. Doch die Möglichkeit ist befristet.

 

Etliche Versicherer bieten in den ersten Monaten des Jahres öffentlichkeitswirksam eine Rückdatierung von Verträgen an. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, den Vertragsbeginn auf Dezember des Vorjahres zu verlegen.

 

Dadurch fallen zwar Beiträge für zurückliegenden Monate an, doch das kann sich dennoch für den Versicherten lohnen. Hintergrund ist, dass viele Versicherer nicht den tatsächlichen Geburtstag des Versicherten zur Beitragsberechnung nutzen, sondern lediglich das Geburtsjahr. Heißt: Für viele Versicherer wird man am 01.01. eines Jahres um ein Jahr älter. Mit Auswirkungen auf die Beitragshöhe: Denn für deren Berechnung spielt das Eintrittsalter eine wesentliche Rolle.

 

Wer also einen rückdatierten Versicherungsvertrag unterschreibt, wird rechnerisch für den Versicherer jünger. Solche Angebote gibt es mitunter auch im Bereich Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Möglichkeit, den Vertragsbeginn in die Vergangenheit zu legen, wird von Versicherern bis zum 31. März angeboten. Doch längst nicht alle Versicherer ermöglichen Neukunden die Rückdatierung.

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11.03.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Grundsicherung


Grundsicherung: auch Geschenke sind auf Existenzsicherung anrechenbar


Ein aktueller Rechtsstreit verdeutlicht, auf welche Einschränkungen man sich gefasst machen muss, wenn man Grundsicherung im Alter erhält. Selbst Geld- und Sachgeschenke, die Bedürftigen zum Geburtstag geschenkt werden, kann das Sozialamt nämlich auf die Bezüge anrechnen. Das musste ein Rentner erfahren, der zum 70. Geburtstag von den Verwandten Geld für ein E-Bike bekam.

 

Sich in Sachen Altersvorsorge auf die Grundsicherung verlassen? Dass dies keine gute Idee ist, zeigt ein aktueller Rechtsstreit, von dem die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet. Denn wer Grundsicherung erhält, muss sich enorm einschränken. Sogar Geschenke zum Geburtstag können dann vom Sozialamt geltend gemacht und die Bezüge entsprechend gekürzt werden.

 

Konkret ging es um einen Rentner, der seinen 70. Geburtstag beging. Die Verwandten wollten ihm eigentlich eine große Party schenken und finanzieren. Dann aber kam Corona dazwischen, an eine Feier war nicht mehr zu denken. Stattdessen überwiesen sie dem Senior Geld, damit er sich ein neues E-Bike kaufen kann. Das war auch bitter nötig, denn sein Auto war soeben kaputt gegangen. 1.600 Euro kamen so zusammen.

 

Doch als das Sozialamt von dem Geburtstags-Geld erfuhr, kürzte es dem Mann die Grundsicherung um diesen Betrag. Abzüglich eines Freibetrages von nur 50 Euro sollten nun 1.550 Euro von seinen monatlichen Bezügen abgezwackt werden. Damit wäre der Rentner unter das Existenzminimum gerutscht. Auf den Vorfall machte zuerst die Aktivistin Helena Steinhaus, Gründerin des Vereins „Sanktionsfrei“, bei „Twitter“ aufmerksam.

 

Laut WAZ hat der Mann daraufhin Widerspruch gegen den Kürzungsbescheid eingelegt und ist vor das Sozialgericht gezogen. Die Anwältin des Rentners argumentierte unter anderem, dass es sich bei dem Geld fürs E-Bike um eine sogenannte zweckgerichtete Zuwendung handle: Dann dürfen die Geldgeschenke unter Umständen behalten werden. Doch auch das ist abhängig vom Einzelfall. Beispiel ist hier die Finanzierung eines Führerscheins.

 

Doch damit hatte der Rentner keinen Erfolg. Laut WAZ sei sein Widerspruch gegen die gekürzte Grundsicherung bereits abgelehnt worden. Das Sozialgericht betonte demnach, dass Zuwendungen entsprechend der Einkommensdefinition nach § 82 SGB XII als Sach- und Geldleistung erfolgen können. Mit anderen Worten: Die Bezüge wären auch gekürzt worden, wenn die Verwandten das Fahrrad selbst gekauft und als Sachgeschenk übergeben hätten. Zumindest, wenn das Amt davon erfahren hätte.

 

Für den betroffenen Rentner stellt sich nun das Problem, dass er sein Rad weit unter Wert verkaufen muss - und sein Existenzminimum trotzdem nicht gesichert ist. Doch auch zu diesem Problem hat das Sozialgericht einen Standpunkt, der aus menschlicher Perspektive fast zynisch anmuten könnte. “Praktisch stehen dem Kläger trotz Fahrradkauf Möglichkeiten zu Verfügung, mithilfe des Fahrrads Einnahmen zu erwirtschaften, mit welchen er für seinen Lebensunterhalt aufkommen kann“. Mit anderen Worten: Der Rentner könne das Rad ja nutzen, um damit Geld zu verdienen. Der Wertverlust des Rades sei eigenverschuldet.


Solche Beispiele zeigen, dass Grundsicherung mit finanziellen und sozialen Härten einher geht. Selbst Geburtstagsgeschenke sind dann unter Umständen von den Bezügen abzuziehen. Auch deshalb ist es empfehlenswert, sich zeitig genug um seine Altersvorsorge zu kümmern. Hier können schon kleine Beträge helfen, sich ein Polster fürs Alter anzusparen.

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07.03.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Winterstürme


Winterstürme im Februar: erneut immense Schäden an Häusern


Drei Winterstürme fegten im Februar 2022 innerhalb weniger Tage über Deutschland hinweg. Der Versicherer-Verband GDV hat nun Zahlen zur Schadensumme veröffentlicht. „Wir gehen im Moment von 970.000 versicherten Schäden in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro aus“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Jörg Asmussen. Wieder zeigt sich, wie wichtig es ist, Haus und Vermögen ausreichend zu schützen.

 

Das Jahr 2021 war bereits ein Rekordjahr in Sachen Naturgefahren: 12,5 Milliarden Euro mussten die Versicherer für entsprechende Schäden zahlen, so viel wie nie zuvor. Neben den zerstörerischen Sturzfluten im Ahrtal und anderswo, die im Juli viel Leid brachten, waren auch schwere Hagelstürme Grund hierfür. Doch das neue Jahr geht weiter, wie das alte aufgehört hat: mit hohen Kosten für die Versicherer, weil Sturm und Unwetter in Deutschland wüten.

 

Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) aktuell berichtet, richteten die drei Winterstürme „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ Schäden in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro an. Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil die drei innerhalb weniger Tage auftraten: vom 16. bis 21. Februar. Allein 1,25 Milliarden Euro müssen die Versicherer für beschädigte Häuser, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetriebe zahlen, während die Kfz-Versicherer mit 125 Millionen Euro Schadenskosten glimpflich davonkamen.

 

Damit reihen sich die Stürme ein in die Top 3 der Winter-Unwetter. Lediglich Kyrill im Jahr 2007 (3,6 Milliarden Euro versicherte Schäden) und Jeanett 2002 (1,44 Milliarden) waren hierzulande noch teurer.

 

Damit der Versicherer Sturmschäden am Haus bezahlt, reicht bereits eine Wohngebäudeversicherung. Diese springt in der Regel ein, wenn der Sturm mindestens Windstärke 8 bzw. 63 Stundenkilometer erreicht hat. Zu beachten ist hierbei, dass der Schaden möglichst schnell gemeldet werden muss, damit ein Gutachter ihn bewerten kann. Helfen können hierbei Fotos der Beschädigungen.

 

Auch sind Versicherungsnehmer verpflichtet, weitere Schäden zu verhindern: etwa, indem sie zerschlagene Fenster mit Folie abdichten. Hierbei ist auf die eigene Sicherheit zu achten. Keiner muss bei Sturm auf das Dach steigen und das eigene Leben riskieren! Im Zweifel das Gespräch mit dem Versicherer oder Vermittler suchen.

 

Wenn jedoch Starkregen, Hochwasser, eine Überschwemmung, ein Erdrutsch oder Schneemassen Schäden verursachen, reicht der Wohngebäude-Schutz nicht aus. Dann ist zusätzlich ein Elementarschaden-Vertrag vonnöten. Noch immer sind in Deutschland nahezu sechs von zehn Gebäuden ohne einen solchen Schutz. Auch wenn die verheerenden Juli-Hochwasser dazu beitrugen, dass die Neuabschlüsse deutlich angestiegen sind. Die Kosten für einen solchen Vertrag lassen sich senken, wenn man eine Selbstbeteiligung vereinbart und bauliche Präventionsmaßnahmen ergreift. Hier sei daran erinnert, dass ein Schaden an der eigenen Immobilie schnell im sechsstelligen Bereich liegen kann, wenn das ganze Gebäude komplett saniert oder gar neu aufgebaut werden muss.

 

Mit Blick auf Elementarschäden ist es übrigens ein Trugschluss, dass man einen solchen Schutz nur in der Nähe eines Gewässers braucht bzw. wenn das Haus im Tal liegt. Laut GDV treten 85 Prozent der versicherten Schäden abseits von Flüssen und Gewässern auf: etwa aufgrund von Starkregen. Weil diese Vorfälle so häufig und kostspielig sind, debattiert die Politik aktuell sogar eine Versicherungspflicht. Schon dies sollte Anreiz sein, das eigene Haus zu schützen.

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05.03.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Sozialtarife in der PKV


Private Krankenversicherung: weniger Menschen in Sozialtarifen als erwartet


Weniger Krankenversicherte sind im Notlagentarif der privaten Krankenversicherung versichert. Der Notlagentarif soll den privat Krankenversicherten helfen, die ihre Beiträge aktuell nicht mehr bedienen und mit Zahlungen im Verzug sind. Das ist eine gute Nachricht, da noch immer viele Selbstständige an den finanziellen Folgen der Corona-Lockdowns leiden.

 

Seit 2013 gibt es den sogenannten Notlagentarif in der privaten Krankenversicherung. Er ist als Hilfsangebot für privat Krankenvollversicherte gedacht, die ihre Beiträge nicht bedienen können und Schulden bei ihrem Krankenversicherer angesammelt haben. Die Versicherten haben hier nur Anrecht auf eine Notfallversorgung, etwa bei akuten Schmerzen und Schwangerschaft. Im Gegenzug zahlen sie einen niedrigeren Beitrag von 120 Euro im Monat.

 

Die Zahl der Menschen, die diesen Notlagentarif in Anspruch nehmen müssen, hat sich im letzten Jahr reduziert. Trotz weiterhin anhaltender Corona-Pandemie und entsprechenden Einschränkungen. Waren zum Jahresende 2020 rund 88.100 Menschen in den Notlagen-Tarifen, so sank die Zahl auf 83.500 Personen. Bekanntlich stellten die Corona-Bestimmungen speziell für Selbstständige eine Herausforderung dar, die oft privat versichert sind. Speziell die Gastro- und Veranstaltungsbranche hatte zu kämpfen. Von daher ist das eine gute Nachricht.

 

Wie der PKV-Verband weiter mitteilt, gab es in den anderen Sozialtarifen einen Zulauf. Im sogenannten Standardtarif waren 2020 rund 52.600 versichert, Ende 2021 bereits 53.900 Menschen. Der Standardtarif steht vor allem älteren Versicherten offen, die vor 2009 eine Police abgeschlossen haben und Probleme mit den Beitragszahlungen haben. Er bietet ein Niveau vergleichbar den gesetzlichen Krankenkassen und vergleichsweise günstige Beiträge. Deshalb ist die Absicherung hier besser als im Notlagentarif. Der PKV-Verband appelliert seit Jahren an die Politik, den Tarif auch für jüngere Versicherte zu öffnen.

 

Ebenfalls angestiegen ist die Zahl der Versicherten im sogenannten Basistarif. Zum Ende des vergangenen Jahres waren darin 34.300 Versicherte. Über das Jahr 2021 ist das ein Plus von 700 Personen beziehungsweise 2,1 Prozent. Der Basistarif verpflichtet die Privatversicherer, einen Tarif anzubieten, der - unabhängig von Vorerkrankungen und einer Risikoprüfung - allen Versicherten offensteht. Auch hier müssen die Leistungen vergleichbar mit jenen der gesetzlichen Krankenkassen sein. Weil die Angebote vergleichsweise teuer sind, sollten Interessenten jedoch zunächst versuchen, einen „vollwertigen“ Tarif der privaten Krankenversicherung zu wählen. Oft sind hier die Leistungen umfangreicher und die Prämien oft sogar niedriger.

 

Insgesamt stimmen die Zahlen positiv. Die Bundesregierung hatte im Hinblick auf die Folgen der Corona-Pandemie mit deutlich höheren Zahlen gerechnet. So war befürchtet worden, dass bis zu 290.000 der etwa eine Million privatversicherten Selbstständigen in die Grundsicherung rutschen würden und damit ihre regulären Krankenversicherungsbeiträge nicht mehr bezahlen könnten. Das zeigt, dass die deutsche Wirtschaft insgesamt gut die Folgen der Corona-Pandemie verkraftet hat.

Wer Probleme mit Prämien-Zahlungen hat, hat eine weitere Option für Prämien-Ersparnisse: Laut § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) haben Privatpatienten das gesetzlich verbriefte Recht, innerhalb der Gesellschaft in alle gleichartigen Tarife zu wechseln – unter Mitnahme der Altersrückstellungen. Eine neue Gesundheitsprüfung oder einen Risikoaufschlag kann der Versicherer nur dann verlangen, wenn der Kunde auf Mehrleistungen besteht. Das ist oft die bessere Lösung. Deshalb empfiehlt sich ein umfangreiches Beratungsgespräch, bevor man einen Sozialtarif der PKV wählt.

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03.03.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema räuberische Erpressung in der Hausratversicherung


Hausratversicherer muss nicht für erpresstes Geld vom Sparbuch zahlen


Ein aktuelles Urteil zeigt: Wird Geld von einem Sparbuch erpresst, ist ein Hausratversicherer üblicherweise nicht dazu verpflichtet den Schaden zu bezahlen. Doch hier lohnt ein Blick ins Kleingedruckte. Immer mehr Versicherer zahlen auch bei sogenannter räuberischer Erpressung bis zu einer bestimmten Summe.

 

In einem aktuellen Rechtsstreit geht eine Frau leer aus, die von Einbrechern gezwungen wurde, Geld vom Sparbuch abzuheben und den Kriminellen zu übergeben. Eine durch Erpressung und Androhung von Gewalt erzwungene Sparbuchabhebung falle üblicherweise nicht unter die Leistungspflicht einer Hausratversicherung, so führte das Oberlandesgericht Köln mit einem Hinweisbeschluss aus (Az. 9 U 172/20).

 

Konkret hatten sich Einbrecher Zugang zum Haus der Klägerin verschafft. Bargeld fanden sie keines vor - aber ein Sparbuch mit 6.000 Euro Guthaben. Sie überwältigten die Tochter der Frau, die sich ebenfalls im Haus befand, und drohten ihr Gewalt an, sollte die Frau nicht bereit sein, zur nahegelegenen Postbank zu laufen und das Geld vom Sparbuch abzuheben. Was die Frau schließlich auch tat.

 

Als sie das Geld schließlich von ihrem Hausratversicherer erstattet haben wollte -geklaute Sparbücher waren bis zu einer bestimmten Summe laut Vertrag mitversichert - verweigerte diese die Regulierung des Schadens. Völlig zu Recht, wie das OLG Köln bestätigt hat. Demnach erstrecke sich der Versicherungsschutz nicht auf Sachen, die an den Ort der Wegnahme bzw. Herausgabe erst auf Verlangen der Täter herangeschafft werden müssen. Das Bargeld habe sich nicht am Versicherungsort befunden - eben dem Haus der Frau -, sondern in der nahegelegenen Postbank.

 

Das Oberlandesgericht hob erneut darauf ab, dass für die Auslegung der relevanten Allgemeinen Hausrat-Bedingungen entscheidend sei, wie ein „durchschnittlicher Versicherungsnehmer bei aufmerksamer Durchsicht und verständiger Würdigung“ den Sinnzusammenhang verstehe. Demnach seien in Hausrat-Policen - soweit es der Vertrag nicht anders formuliert - „körperliche Gegenstände“ versichert, „die einem Haushalt zur Einrichtung oder zum Gebrauch oder Verbrauch dienen können“. Das gelte auch für Diebstahl oder Raub. Nicht versichert seien hingegen körperlose Forderungen, wie sie auch die Forderungen aus einem Sparbuch darstellen.

 

Hier fiel es der Frau auf die Füße, dass sich das Geld nicht bereits in der Wohnung befunden hatte, sondern erst herangeschafft werden musste. Die Richter erklärten auch den Sinn der Regel: Der Versicherer habe ein Interesse daran, den Schutz auf jene Gegenstände zu beschränken, die sich zum Tatzeitpunkt am Versicherungsort befinden, folglich in dem versicherten Haus bzw. der versicherten Wohnung. Sonst werden die Tarife schlicht nicht kalkulierbar und würden auch für den Versicherer ein beinahe unbegrenztes Kostenrisiko darstellen. Oder wie es im Urteilstext heißt: „Das Risiko der Prämienkalkulation [wäre] nicht beherrschbar“.

 

Entsprechend sind in den Hausrat-Vertragsbedingungen die versicherten Summen für Wertsachen, Geld, Sparbücher etc. in der Regel auch auf einen bestimmten Höchstersatz gedeckelt. Hier lohnt ein genauer Blick in die Verträge, was versichert ist und in welchem Umfang. Wir können hier Klarheit schaffen. Übrigens auch mit Blick auf das vorliegende Urteil. Denn es handelte sich bei dem Vorfall um eine sogenannte räuberische Erpressung. Und neuere Verträge sehen auch hierfür bestimmte Ersatzleistungen vor.

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26.02.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Beschwerden in der Privaten Krankenversicherung


PKV-Ombudsmann: Mehr Beschwerden, aber immer noch auf niedrigem Niveau


Wer Ärger mit seinem privaten Kranken- oder Pflegeversicherer hat, der kann sich beim PKV-Ombudsmann beschweren. Eine anerkannte Schlichtungsstelle, die Lösungsvorschläge unterbreiten kann. Im Jahr 2021 ist die Zahl der Beschwerden leicht auf 6.041 gestiegen.

 

Wer Ärger mit seinem privaten Krankenversicherer hat, etwa weil dieser eine Behandlung nicht zahlen will oder die Kostenerstattung hinauszögert, kann sich an den PKV-Ombudsmann wenden, bevor er vor Gericht zieht. Das ist eine anerkannte Schlichtungsstelle, die zwischen Versichertem und Versicherer vermitteln soll. Erfahrene Juristen prüfen den Fall und geben eine Empfehlung ab. Bis zu einem bestimmten Streitwert haben sich die Krankenversicherer verpflichtet, der Empfehlung der Ombudsstelle zu folgen. Geführt wird sie aktuell von Heinz Lanfermann.

 

Anfang Februar hat der PKV-Ombudsmann nun seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2021 vorgestellt. Und die schlechte Nachricht: Die Zahl der Beschwerden hat sich leicht erhöht. Die gute Nachricht: Noch immer ist das Beschwerdeaufkommen auf einem niedrigen Niveau. 6.041 Eingaben wurden demnach gezählt, im Jahr 2020 waren es noch 5.953 Beschwerden. Hier sollte bedacht werden, dass es insgesamt über 41 Millionen Verträge in der privaten Krankenvoll-, Zusatz- und Pflegeversicherung gibt.

 

Die Mehrheit der zulässigen Beschwerden betraf dabei die Krankheitskostenvollversicherung. 3.956 Krankenvollversicherte und damit 76 Prozent sahen Anlass, sich über ihren Versicherer zu beschweren. Auf die Zusatzversicherung entfielen 20,8 Prozent der Streite, auf die Pflegepflichtversicherung 3,2 Prozent. Von den eingereichten 6.041 Beschwerden wurden 823 abgelehnt, weil die Ombudsstelle nicht zuständig gewesen ist.

 

In der Regel dauerte ein Schlichtungsverfahren im Jahr 2021 rund 50 Tage. Das zeigt auch den Vorteil: Kann eine Einigung erzielt werden, dann weit schneller als in einem Gerichtsprozess, der sich mitunter über mehrere Instanzen hinzieht. Laut Bundesjustizministerium kann selbst ein Urteil an Landgerichten bereits 24 Monate beanspruchen, und dann ist der Klageweg noch lange nicht abgeschlossen, wenn eine Partei in Berufung geht. Hier ist ein Schiedsverfahren eine Option, schnell zu seinem Recht zu kommen. Die Verjährungsfrist ist ausgesetzt, wenn man sich für eine Beschwerde beim Ombudsmann entscheidet, eine Klage folglich anschließend immer noch möglich. Auch entstehen keine Kosten, von Korrespondenz und Telefonaten einmal abgesehen.

 

Die Erfolgsquote ist noch ausbaufähig: rund in jedem fünften Fall (20,4 Prozent) konnte das Schlichtungsverfahren eine Einigung zur Zufriedenheit aller herstellen. Wie man einen Schlichtungsantrag stellt, erfährt man auf der Webseite https://www.pkv-ombudsmann.de/ Auch wir können hierbei behilflich sein.

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24.02.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Steuerreform für Rentner


Steuerreform: Rentner können bis zu 23.500 Euro sparen


Die Bundesregierung hat eine Steuerreform angekündigt, um Rentnerinnen und Rentner zu entlasten. Nicht ganz unfreiwillig. Denn der Bundesfinanzhof hatte zuvor vor einer möglichen Doppelbesteuerung gewarnt. Diese wäre gesetzwidrig. Ein Experte hat nun nachgerechnet, was diese Reform einbringt. Mehr als 23.500 Euro Steuern können demnach Ruheständler mit hohen Renten -binnen 20 Jahren- an Steuern sparen.

 

Das Jahr 2005 markierte einen wichtigen Umbruch in der gesetzlichen Rente: Das damalige Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) legte fest, dass ein stufenweiser Systemwechsel von einer vorgelagerten zu einer nachgelagerten Besteuerung stattfinden soll. Bedeutet stark vereinfacht: Die Beiträge, die Beschäftigte in die Rentenkasse einzahlen, werden nach und nach steuerfrei gestellt. Im Gegenzug müssen aber Ruheständler ihre Alterseinkünfte versteuern. Das ist eigentlich vom Vorteil, weil Beschäftigte ein höheres Einkommen haben - und die Steuerlast im Rentenalter in der Regel niedriger ist.

 

Mit diesem Systemwechsel muss sich jetzt auch die aktuelle Bundesregierung beschäftigen. Denn der Bundesfinanzhof hat mit zwei Entscheidungen im Mai 2021 festgestellt, dass künftigen Rentner-Generationen eine Doppelbesteuerung drohen. Und das wäre schlicht ein Verfassungsbruch. Es ist verfassungswidrig, wenn die Beiträge zur Rentenversicherung aus bereits versteuertem Einkommen stammen und in der Auszahlungsphase später noch einmal versteuert werden. Das war ein klarer Handlungsauftrag an die Politik, tätig zu werden.

Entsprechend ist im Koalitionsvertrag der Ampel-Koalition die Absicht formuliert, Rentnerinnen und Rentner bei der Einkommenssteuer zu entlasten. Bereits ab 2023 sollen Beiträge, die für die Rente eingezahlt werden, als Sonderausgaben voll von der Steuer absetzbar sein, damit zwei Jahre früher als geplant. Auch soll der steuerpflichtige Anteil auf Altersrenten langsamer ansteigen: ab kommenden Jahr um einen halben Prozentpunkt per annum. Damit werden Renten erst ab 2060 voll steuerpflichtig und nicht -wie ursprünglich festgeschrieben- bereits 2040. Einen entsprechenden Gesetzentwurf gibt es zwar noch nicht. Aber alle Koalitionäre haben der Reform zugestimmt.

 

Der Finanzwissenschaftler Werner Siepe hat nun nachgerechnet, wer davon profitieren würde. Weil das nicht so einfach ist, hat er dies anhand von Musterfällen überprüft: der sogenannte Standardrentner, der 45 Entgeltpunkte angesammelt hat und ohne Abzüge in Rente geht, dabei immer das Durchschnittseinkommen verdiente (aktuell rund 3.240 Euro brutto). Und anhand eines sogenannten „Höchst-Rentners“, der in seinem Berufsleben immer Topverdiener war und mehr als die Beitragsbemessungsgrenze verdiente: aktuell 7.050 Euro brutto monatlich. Anhand von Rentenprognosen der Bundesregierung erstellte er hieraus Modelle, wie viel Steuerersparnis durch die Neuregelung möglich ist. Hierfür veranschlagte er darüber hinaus einen Zeitraum von 20 Jahren, in dem die Rente bezogen wird.

 

Das Ergebnis: Der höchste Steuervorteil ergibt sich für Rentnerinnen und Rentner des Jahrgangs 1975, die 2040 in Rente gehen. Der Standardrentner kann dank der geplanten Reform knapp 12.500 Euro Steuern in den 20 Jahren seines Rentenbezugs sparen. Noch besser schneidet der Topverdiener ab. Mit 23.522 Euro Steuervorteil für 20 Jahre spart er fast doppelt so viel. Dieses Geld hätte ohne Reform als Steuer zusätzlich an den Staat abgeführt werden müssen.

 

Am geringsten ist unter den gleichen Bedingungen hingegen die Steuerersparnis für den Jahrgang 1960, der im Jahr 2025 in den Ruhestand wechselt. Durch die Reform spart der Standardrentner mit Durchschnittsverdienst nur 1.538 Euro binnen 20 Jahren, der Höchstrentner 2.937 Euro. Bedacht werden sollte bei diesen Modellrechnungen, dass sie sehr starr sind und eher selten das Erwerbsleben widerspiegeln. Schließlich schwankt das Einkommen in den Jahren der Berufstätigkeit oft stark.

 

Wichtig: Welcher Anteil der Altersrente versteuert werden muss, richtet sich nach dem Jahr des Renteneintritts. Wer 2005 und vorher in Rente ging, hat einen Freibetrag von 50 Prozent auf Lebenszeit: Der Freibetrag wird quasi über den gesamten Ruhestand hinweg mitgenommen. Für Neurentner hingegen schrumpft die Freigrenze seit 2005 jährlich.

 

Rentnerinnen und Rentner sollten prüfen, ob sie verpflichtet sind, auf ihre Altersbezüge Steuern zu zahlen und sie entsprechend auch eine Steuererklärung abgeben müssen. Sonst droht Ärger mit dem Fiskus. Im Zweifel hilft es, einen Steuerberater hinzuzuziehen.

 

Wir können Kompetenz empfehlen.

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23.02.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Moped-Kennzeichen


Ab 01. März gilt wieder: Moped-Kennzeichen wechseln


Für Fahrer von Mopeds, E-Scootern und S-Pedelecs ist der 1. März ein wichtiges Datum. Dann darf man nur noch mit neuem Versicherungskennzeichen auf die Straßen. 2022 ist grün die Farbe der Saison. Den Wechsel auf keinen Fall verpassen. Fahrerinnen und Fahrer ohne Versicherungsschutz begehen eine Straftat und müssen Haftpflichtschäden im Zweifel selbst zahlen.

 

Fans flotter Kleinkrafträder, aufgepasst! Wie in jedem Jahr muss auch ab dem 1. März 2022 ein neues Versicherungskennzeichen am Gefährt angebracht sein, um das Zweirad benutzen zu dürfen. Diesmal muss das bisherige blaue Kennzeichen gegen ein grünes eingetauscht werden.

 

Wer kein neues Zeichen hat, riskiert viel. Nicht nur begehen die Fahrerinnen und Fahrer eine Straftat — bei einem selbst verschuldeten Unfall müssen sie auch die Kosten für Haftpflichtschäden selbst tragen. Und das kann schnell richtig teuer werden, wenn zum Beispiel eine dritte Person einen bleibenden Gesundheitsschaden erleidet. Die Schadensforderungen können im Zweifel im Millionen-Bereich liegen, wenn die betroffene Person dauerhaft beeinträchtigt ist! Der Verursacher bzw. die Verursacherin haftet mit dem gesamten Vermögen.

 

Ein entsprechendes Kennzeichen brauchen unter anderem folgende Gefährte: Kleinkrafträder wie Mofas und Mopeds, die nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und nicht schneller als 45 Stundenkilometer fahren. Aber auch Elektrofahrräder mit Tretunterstützung und mehr als 25 km/h Spitzengeschwindigkeit oder Elektroräder mit einer tretunabhängigen Motorunterstützung über 6 km/h benötigen einen solchen Schutz. Darüber hinaus sind Quads und Trikes bis 45 km/h Höchstgeschwindigkeit und motorisierte Krankenfahrstühle entsprechend abzusichern.

 

Mittlerweile haben es die Versicherer sehr vereinfacht, ein solches Kennzeichen zu beantragen. Viele bieten an, es online zu bestellen. In der Regel werden Baujahr, Fahrgestell-Nummer und Antriebsart abgefragt: entsprechende Angaben finden sich in der Allgemeinen Betriebserlaubnis. Eine Zulassungsstelle muss nicht extra aufgesucht werden. Aber Vorsicht: Von sich aus werden die Versicherer nicht tätig. Der Kfz-Schutz verlängert sich nicht automatisch wie bei einem PKW, folglich muss der gewünschte Versicherer aktiv angeschrieben werden.

 

Unsere Kunden haben wir bereits mit einem „Verlängerungsservice“ angeschrieben und bieten die Übersendung des neuen Kennzeichens, sobald der Beitrag für die kommende Saison überwiesen wurde.

 

Zusätzlich zur Haftpflicht empfiehlt sich der Abschluss einer Teilkasko für das eigene Gefährt. Dann leistet der Versicherer auch, wenn das Moped oder Mofa geklaut wird. Was leider sehr oft geschieht. Gemessen an der Gesamtzahl der zugelassenen Fahrzeuge, werden Mopeds häufiger entwendet als Autos. Dabei beschränken sich die Diebes-Hochburgen nicht nur auf Städte wie Berlin, Bremen und Hamburg, wie die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt. Auch im ländlichen Raum kommen Mopeds und Mofas oft abhanden: Etwa in Sachsen oder Sachsen-Anhalt. 

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15.02.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema E-Scooter und die Schadenbilanz


E-Scooter verursachen hohe Schäden


Welche Kosten mit den Unfällen von E-Scootern verbunden sind, zeigt eine Auswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Im Juni 2019 wurden E-Scooter für den Straßenverkehr in Deutschland zugelassen. Damit einher ging die Versicherungspflicht für die Fahrzeuge. Und bereits Anfang 2020 senkten einige Anbieter die Prämien für Scooterversicherungen.

 

Nun hat auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine erste, eigene Schadenbilanz für diese Fahrzeuge aufgestellt. Demnach verzeichneten die deutschen Versicherer 2020 1.150 Scooter-Unfälle, bei denen Dritte zu Schaden kamen. „Die Kfz-Haftpflichtversicherer zahlten für jeden dieser Unfälle im Schnitt rund 3.850 Euro“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Laut Verband würden E-Scooter eine ähnliche Schadenbilanz aufweisen wie Mofas und Mopeds.

 

„Die hohen Entschädigungen zeigen, wie gut und richtig die Entscheidung des Gesetzgebers war, eine Versicherungspflicht für E-Scooter einzuführen“, sagte Asmussen. „Gerade wenn sie verbotenerweise auf dem Gehweg fahren, sind die E-Scooter eine große Gefahr für Fußgänger.” Asmussen appellierte an Ordnungsämter und Polizei, die geltenden Regeln konsequent durchzusetzen: „E-Scooter sind keine Spielzeuge. Sie gehören nicht auf den Gehweg, dürfen nicht von Kindern unter 14 Jahren und nicht zu zweit oder gar zu dritt gefahren werden.“

 

Der Hinweis von Asmussen kommt nicht von ungefähr. Denn Auswertungen des Statistischen Bundesamtes zeigten bereits, dass E-Scooter-Fahrer häufig Verursacher des Unfalls sind. In 72 Prozent der Fälle mit Personenschaden war der E-Scooter-Fahrer der Hauptverantwortliche.

 

Insgesamt registrierte die Polizei bei E-Scooter- Fahrern, die in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt waren, 2.355mal Fehlverhalten. Der mit Abstand häufigste Vorwurf war das Fahren unter Alkoholeinfluss (431 Fehlverhalten oder 18,3 Prozent). Zum Vergleich: Im selben Zeitraum waren es bei Fahrradfahrern 7,1 Prozent und bei zulassungsfreien Krafträdern 7,8 Prozent.

Die falsche Nutzung der Fahrbahn oder Gehwege war das zweithäufigste Fehlverhalten von E-Scooter-Fahrern.

 

Mit der Einführung der Versicherungspflicht ging auch die Versicherungsplakette am Fahrzeug einher. Sie dient als Nachweis der Haftpflichtversicherung. Ebenso wie bei anderen Kleinkrafträdern wechselt das Versicherungskennzeichen zum 1. März 2022.

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04.02.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Versicherungspflicht für Skifahrer


Für Skifahrer in Italien besteht seit 01.01.22 Versicherungspflicht


Für Winterurlauber wichtig: Seit Beginn des Jahres gilt in Italien eine Versicherungspflicht für Skifahrer. Weil der Versicherungsschutz vor Ort auch nachgewiesen werden muss, sollte man sich vor dem Urlaub an den Haftpflichtversicherer wenden.

 

Skifahren macht Spaß – und birgt leider auch ein hohes Verletzungs- sowie Haftungsrisiko. Hierauf hat das beliebte Ski-Land Italien mit einer Versicherungspflicht ab dem 1. Januar 2022 reagiert. Denn wer ohne Haftpflichtversicherung auf italienischen Pisten unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro, informiert aktuell der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) – und empfiehlt, vor Antritt der Reise den deutschen Haftpflichtversicherer zu kontaktieren.

 

Denn zwar sind aktuell italienische Pistenbetreiber gesetzlich dazu verpflichtet, für Skifahrer die Möglichkeit zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung bereithalten, wenn diese keinen anderweitigen Versicherungsschutz vorweisen können. Oft aber besteht bereits der Versicherungsschutz aufgrund einer deutschen Haftpflichtpolice. Sobald man diesen aber nicht nachweisen kann, droht der unnötige Abschluss einer weiteren Police vor einer italienischen Piste. Das muss nicht sein.

 

Aus diesem Grund bietet der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft aktuell ein standardisiertes Formular an, um einen Haftpflichtnachweis in Italien zu erbringen. Unsere Mandanten, die über die Concordia haftpflichtversichert sind, erhalten von uns auf Anfrage schnell eine entsprechende, zweisprachige Versicherungsbestätigung. Im Rahmen der Versicherungsbestätigung können die mitversicherten Personen (z.B. der Ehepartner, die schulpflichtigen Kinder) namentlich genannt werden. Ggfs. geben Sie uns bitte Vor- und Zuname sowie Geburtsdatum der mitversicherten Person(en) auf.

 

Es empfiehlt sich, schon zeitig vor Urlaubsantritt den Versicherer oder uns zu kontaktieren. Dies kann auch eine gute Möglichkeit sein, den Versicherungsschutz zu überprüfen. Denn so schön auch der Skisport ist, er zählt laut Statistiken der Versicherer zu den gefährlichsten Sportarten.

 

Das zeigen aufsehenerregende Unfälle der Vergangenheit: Der ehemalige Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, erlitt im Januar 2009 bei einem Ski-Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und verletzte eine andere Fahrerin tödlich. Und ein schwerer Skiunfall im Winter 2013 veränderte das Leben von Deutschlands bekanntesten Rennfahrer Michael Schumacher grundlegend – wenngleich konkrete Details zu Schumachers Gesundheitszustand in der Öffentlichkeit nicht bekannt sind, gilt der einstige Formel 1-Weltmeister nach langem Koma mittlerweile als Pflegefall.

 

21,4 Prozent beträgt der Anteil der Skiunfälle an allen Sportunfällen, die durch Versicherer erfasst wurden. Nur der Fußball als Deutschlands beliebtester Leistungs- und Breitensport verursacht mehr Unfälle – 35,9 Prozent aller Sportunfälle sind hier zu beklagen. Was aber ist die Konsequenz aus diesen Zahlen? Sollte man das Unfallrisiko mit dem Skisport ganz meiden? Keineswegs!

 

Die Wahrscheinlichkeit für Skiunfälle lässt sich nämlich reduzieren, wenn ein paar Grundregeln beachtet werden. Aufklärung hierzu leistet, schon seit 1975, die gemeinnützige Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS). So gilt, wie auch im Straßenverkehr: Rücksichtnahme ist beim Skisport oberste Prämisse.

 

So muss jeder Skifahrer seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können anpassen, aber auch den Gelände-, Schnee- und den Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte. Denn viele Unfälle geschehen, weil Fahrer auf dicht befahrenen Pisten zu schnell unterwegs sind.

 

Der von hinten kommende Skifahrer muss seine Fahrspur zudem so wählen, dass er die vor ihm fahrenden Wintersportler nicht gefährdet. Und überholt werden darf stets nur derartig, dass im Überholvorgang ein überholter Skifahrer für all seine möglichen Bewegungen genügend Raum hat.

 

Angehalten werden darf zudem nicht an engen oder unübersichtlichen Stellen. Und fährt ein Skifahrer nach dem Anhalten wieder an, muss er sich zunächst nach oben und unten vergewissern, dass ihm niemand in die Quere kommt. Der Auf- oder Abstieg zu Fuß sollte am Rand der Abfahrt geschehen. Und getragen werden sollte Skiausrüstung draußen auf der Schulter mit Skispitzen nach vorne; drinnen jedoch seitlich in der Hand mit Skispitzen nach oben.

 

Wichtig ist zudem die passende Skiausrüstung, zu der als fester Bestandteil passende Skier je nach Können und körperlicher Beschaffenheit, aber auch eine gute Schutzausrüstung gehören sollten (mit Protektor, Skibrille, Handschuhen und wettergerechter Bekleidung etc.). Der Schutzhelm ist auf der Skipiste Pflicht, dieser muss formschlüssig sitzen. Doch auch eine fachgerechte und individuell dem Können des Skifahrers angepasste Skibindung sowie formschlüssige Skistiefel sind wichtig – die Stiefel dürfen keine Beschädigungen und keine defekten Schnallen aufweisen.

 

Die Skibrille sollte kratzerfrei und mit UV-Schutz versehen sein. Empfohlen wird, vor dem Start Skier und Ausrüstung durch einen Experten – zum Beispiel durch ortsansässige Sportfachhändler – prüfen zu lassen. Weitere umfangreiche Tipps sowie Videoanalysen von Skiunfällen sind auf der Webseite der Stiftung Sicherheit im Skisport verfügbar.

 

Bisher galt die Helmpflicht in Italien nur für Kinder bis 14 Jahre. Jetzt müssen alle Minder[1]jährigen unter 18 Jahre beim Ski- und Snowboardfahren einen CE-zertifizierten Helm tragen. Selbstverständlich ist auch für jeden Erwachsenen das Tragen eines Helms uneingeschränkt zu empfehlen.

 

Letztendlich ist eine sehr gute Unfallversicherung gemessen an den finanziellen Folgen eines Unfalls eine sinnvolle Ausgabe. Besonders wichtig für Wintersportler: Die Concordia Sorglos-Unfallversicherung übernimmt auch die Kosten für erforderliche Such-, Rettungs- und Bergungsleistungen und den medizinisch notwendigen Transport nach Hause oder in ein nahegelegenes Krankenhaus.

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26.01.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Versicherungsunterlagen


Versicherungsunterlagen: nicht zu schnell entsorgen


Wer eine Versicherung abschließt, bekommt oft zum Versicherungsschutz noch jede Menge Papier. Was aber ist wie lange aufzuheben? Hierüber informiert die Verbraucherseite des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV).

 

Am wichtigsten von allen Versicherungsunterlagen ist die Police bzw. – synonym – der Versicherungsschein. Denn dieses Papier begründet den Anspruch auf die Versicherungsleistung. Deswegen sollte die Police mindestens bis zum Ende der Vertragslaufzeit aufbewahrt werden.

 

Aber auch nach Ablauf des Vertrags sollte man nicht zu vorschnell mit dem Schredder sein – selbst dann nicht, wenn eine Leistung nach Ablauf des Vertrags ausgezahlt wurde (wie zum Beispiel bei manchen Lebensversicherungen).

 

Denn maßgebend sind die zivilrechtlichen Verjährungsfristen. Könnte es doch sein, dass auch nach Bezug der Leistung ein Anspruch bewiesen werden muss. Gemäß Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) liegt die allgemeine Verjährungsfrist bei drei Jahren.

 

Hinzu kommt, dass Auszahlungen von Renten- und Lebensversicherungen auch steuer- und erbrechtlich von Belang sein können. Auch dann ist auf der sicheren Seite, wer die Unterlagen noch nicht geschreddert hat.

 

Was aber ist zu tun, wenn man den Versicherungsschein noch vor Vertragsende verloren hat? Dann sollte man die Versicherung oder den Berater kontaktieren, und zwar unverzüglich nach Bemerken des Verlusts.

Die Versicherung stellt daraufhin einen Ersatzversicherungsschein aus. Hierbei können dem Kunden Kosten entstehen. Diese aber sind das kleinere Übel gegenüber dem Verlust.

 

Doch auch andere Unterlagen sollte man aufheben, um den Anspruch auf eine Schadenleistung zu begründen. Das trifft zum Beispiel bei einer Hausratversicherung zu. Oft ist es schwer, den Wert zerstörter oder gestohlener Gegenstände nachzuweisen. Leichter hat es ein Versicherungsnehmer, wenn er die Kaufbelege der Einrichtung aufgehoben hat. Zusätzlich wird empfohlen, wertvolle Einrichtungsgegenstände zu fotografieren.

 

Zu bedenken ist auch: Einige Beiträge, wie zum Beispiel für die Haftpflichtversicherung, können steuerlich geltend gemacht werden. Aus diesem Grund kann auch das Aufheben von Zahlungsbelegen lohnen. Wer mehr zu den Aufbewahrungsfristen von Versicherungsunterlagen und weiteren Unterlagen wissen will, kann sich gerne an uns wenden.


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17.01.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Behandlungspflege in Senioren-WGs


Bundessozialgericht: Senioren-WG-Bewohner haben Anrecht auf Behandlungspflege


Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren-WGs Anrecht auf Leistungen der Behandlungspflege haben. Auch wenn es sich um einfache Tätigkeiten wie die Vergabe von Medikamenten und das Anziehen von Thrombosestrümpfen handelt. Eine Krankenkasse hatte sich zuvor geweigert, für die ambulanten Pflegedienste zu zahlen, die gewöhnlich derartige Aufgaben in den Einrichtungen übernehmen.

 

Senioren- und Demenz-Wohngemeinschaften boomen! Hunderte derartige Einrichtungen sind in den letzten Jahren bundesweit entstanden. Und das aus gutem Grund. Sie bewahren ältere Menschen davor, ins Pflegeheim zu müssen. Stattdessen teilen sie sich eine WG, haben eine eigene Wohnung bzw. ein eigenes Zimmer und zusätzliche Gemeinschaftsräume. So können sie gemeinsam kochen, plaudern und die Freizeit gestalten, während die Bewohnerinnen und Bewohner doch ein Stück Autonomie wahren. Betreut werden sie zusätzlich von Personen, die bei der Organisation des Alltags helfen. Die Gruppen in solchen WGs sind oft viel kleiner als in einem Pflegeheim, sodass sie sich individueller aufgehoben wissen.

 

Aber in welchem Umfang haben diese Menschen auch Anrecht auf Behandlungspflege, die von ambulanten Pflegediensten erbracht wird? Mit dieser Frage musste sich das Bundessozialgericht befassen. Eine bayrische Krankenkasse hatte sich geweigert, den Pflegebedürftigen Leistungen zur sogenannten einfachsten medizinischen Behandlungspflege zu erstatten. Das sind stark vereinfacht Aufgaben, die auch von nicht medizinisch geschultem Personal erbracht werden können, aber auf die dennoch ein Erstattungsanspruch durch die Kassen besteht - sofern ein Arzt die Notwendigkeit hierfür festgestellt hat. Die Grundlagen sind u.a. im 5. Buch Sozialgesetzbuch (SGB 5) festgeschrieben.

 

Die Argumente der Krankenkasse: Solche „einfachen“ Aufgaben müssten nicht extra von Pflegediensten ausgeführt werden. Stattdessen könnten auch die Bewohner untereinander diese Aufgaben übernehmen. Oder jene Betreuer, die in den WGs vor Ort seien. Zudem müssten bei Pflegebedürftigen, die zuhause betreut werden, auch die Angehörigen derartige Tätigkeiten ausführen.

 

Drei Seniorinnen und Senioren klagten aber, nachdem die Krankenkasse für diese Zahlungen nicht mehr zahlen wollte. Mit Erfolg: sowohl das Sozialgericht Landshut als auch das Bayerische Landessozialgericht entschieden im Sinne der Pflegebedürftigen. Und letztendlich auch das Bundessozialgericht in Kassel (Urteil vom 26.03.2021, B 3 KR 14/19 R). Bei diesem Urteil ging es um die Frage, ob eine Senioren-WG-Bewohnerin dreimal täglich Anspruch auf Medikamentengabe durch einen ambulanten Pflegedienst hat. Was der BSG bejahte. Sie besaß Pflegegrad 4.

 

„Nach der Zuständigkeitsabgrenzung zwischen gesetzlicher Krankenversicherung und sozialer Pflegeversicherung bei ambulanter Versorgung können Versicherte Leistungen der Behandlungspflege als häusliche Krankenpflege - einschließlich der einfachsten Maßnahmen - auch dann beanspruchen, wenn sie zugleich ambulante Pflegeleistungen im Rahmen der sozialen Pflegeversicherung beziehen“, für das Bundessozialgericht aus. Das gelte auch dann, wenn mehrere Pflegeversicherte Leistungen der häuslichen Pflegehilfe gemeinsam in Anspruch nehmen. Die Richter verwiesen auf die Reform des Pflegebedürftigkeits-Begriffes durch die Pflegestärkungsgesetze. Dort war der Leistungsanspruch ausgebaut worden.

 

Dennoch fallen auch hohe Kosten an, wenn man in die Senioren-WG zieht: Die oft nicht gedeckt werden können. Neben der Miete etwa auch Geld für das Essen und das Betreuungspersonal. Mitunter sind die Kosten höher, als wenn man zuhause in den eigenen vier Wänden betreut werden würde. Auch, wer alternative Formen des Wohnens einem Pflegeheim vorziehen würde, sollte demnach mit einer Pflegezusatzversicherung vorsorgen.

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03.01.2022

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Silvesterschäden



Wenn Silvester doch etwas kaputt ging


Zum Jahreswechsel ging es vielerorts ruhiger zu als in anderen Jahren. Aufgrund von Corona gab es in vielen Bundesländern und Städten ein Böllerverbot. Aber nicht überall, und so stellt sich für einige Geschädigte wieder die Frage, welche Versicherung zahlt, wenn durch Knaller und Böller etwas kaputt ging? Achtung: Die Schäden müssen schnellstmöglich gemeldet werden!

 

Ein bundesweites Verkaufsverbot für Knaller und Feuerwerke, sogar ein Böllerverbot in vielen Städten und Gemeinden. Dieses Silvester ging es vielerorts deutlich ruhiger zu als in Nicht-Corona-Zeiten. Dennoch haben es sich auch zum Jahreswechsel 2021/22 einige nicht nehmen lassen, das neue Jahr mit ordentlich Knallerei und Raketen zu begrüßen. Dass dabei auch wieder einiges kaputt ging, davon künden regionale Polizeimeldungen und Zeitungsartikel. Welche Versicherung aber zahlt bei Silvesterschäden? Ein Überblick.

 

Haftpflichtversicherung: Wenn Dritte Schaden nahmen. Haben dritte Personen durch eine fehlgeleitete Rakete Schaden genommen, ist es gut eine Privathaftpflicht zu haben. Sie ersetzt die Kosten, wenn zum Beispiel eine Person durch eine fehlgeleitete Rakete verletzt wurde oder der teure Anzug beschädigt. Wer den Schaden jedoch vorsätzlich herbeiführte, etwa auf Menschen mit einer Silvesterrakete gezielt hatte, muss den Schaden in der Regel aus eigener Tasche erstatten. Und diese Silvester besonders aktuell: auch wer illegale Böller aus dem Ausland verwendete, kann auf den Kosten sitzenbleiben. Denn die Einfuhr und Verwendung solcher kann als Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz gewertet werden. Das müssen dann im Zweifel Gerichte klären.

 

Hausratversicherung: Wenn das Tischfeuerwerk Brandschäden verursacht. Wenn das Tischfeuerwerk nicht wie gewünscht funktioniert hat, sondern Tisch, Teppich oder Möbel beschädigte, kommt für diese Schäden eine Hausratversicherung auf. Sie springt auch ein, wenn der teure Fernseher oder Laptop durch die Explosion kaputtging. Gute Verträge verzichten auf die „Einrede grober Fahrlässigkeit“, weil andernfalls schon der Genuss von Alkohol dazu führen kann, dass der Versicherer die Leistung stark kürzt oder gar ganz streicht.

 

Wohngebäudeversicherung: Nicht jeden Bagatellschaden melden! Für Schäden am Haus kommt die Wohngebäudeversicherung auf: etwa, wenn der Dachstuhl brannte oder die Fassade beschädigt wurde. Leider ist auch das zu Neujahr keine Seltenheit. Zu keiner anderen Zeit des Jahres entstehen so viele Wohnungsbrände, warnt die Versicherungswirtschaft. Zwar haftet der Verursacher, wenn eine Rakete sich in ein Wohnhaus verirrt hat. Nur lässt sich dieser oft nicht ermitteln. Dennoch sollte man -selbstverständlich - derart von Fremden verursachte Brände bei der Polizei anzeigen. Das erleichtert es auch, vom Versicherer die Leistung zu erhalten.

 

Aber Achtung: Wenn nur ein kleiner Bagatellschaden am Haus auftrat, etwa der Briefkasten zerstört wurde, ist es oft besser, den Schaden selbst zu zahlen. Der Grund: Nach mehreren Schäden lassen es sich viele Versicherer nicht nehmen, den Vertrag fristgerecht - in der Regel zum Ende des Jahres - zu kündigen. Hierzu sind die Gesellschaften einseitig berechtigt, weil ihnen durch häufige Schadensmeldungen ein hoher Verwaltungsaufwand entsteht. Die entsprechenden Klauseln sind in den AGB definiert. Und dann ist es mitunter gar nicht so leicht, einen neuen Vertrag zu finden. Eine Wohngebäude-Police soll aber für Situationen Schutz bieten, in denen ein existentieller Verlust droht. Bei einem abgebrannten Haus ist zum Beispiel eine sechsstellige Schadensumme zu erwarten. Im Zweifel besser mit einem Versicherungsfachmann sprechen!

 

PKW: Die Teilkasko zahlt. Weniger problematisch sollte es sein, wenn am Auto etwas durch Raketen kaputt geht. Zwar haftet der Verursacher, wenn ein Auto durch Böller Schaden nimmt. Aber ist dieser nicht zu ermitteln, springt die KfZ-Teilkasko ein, ohne dass der Versicherte bei der Schadensfreiheitsklasse schlechter gestellt wird. Sie zahlt für Brand-, Explosions- und Glasbruchschäden. Auch hier sollte der Vorfall der Polizei gemeldet werden, damit der Versicherer keine Probleme macht. Eine Ausnahme sind jedoch Schäden durch Vandalismus: Damit diese ersetzt werden, muss eine Vollkasko-Police vorhanden sein.

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27.12.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Naturgefahren


2021 war das teuerste Naturgefahren-Jahr für die Versicherer


Noch nie haben die Versicherer so viel für Schäden durch Naturgefahren ausgegeben wie in diesem Jahr. Neben der zerstörerischen Sturzflut im Ahrtal waren vor allem starke Hagelstürme ein Grund für hohe Kosten. Die Zahlen zeigen, wie wichtig Naturgefahrenschutz ist.

 

Es ist ein trauriger Rekord: Nie zuvor haben die Versicherer so viel für Naturschäden ausgegeben wie in diesem Jahr. „Mit versicherten Schäden an Häusern, Hausrat, Betrieben und Kraftfahrzeugen von rund 12,5 Milliarden Euro ist 2021 das teuerste Naturgefahrenjahr seit Beginn der Statistik Anfang der 1970er-Jahre“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Zahlen verkündete der Versicherer-Verband am 27.12.2021.

 

Die höchsten Schäden sind durch Überschwemmung und Starkregen entstanden. Allein neun Milliarden Euro mussten die Versicherer hierfür zahlen. Weitere zwei Milliarden Euro entstanden durch Sturm- und Hagelschäden. Für Naturgefahren-Schäden an Kraftfahrzeugen mussten die Kfz-Versicherer 1,5 Milliarden Euro zahlen.

 

Die höchsten Schäden haben erwartungsgemäß die verheerenden Überschwemmungen verursacht, die im Juli auf Tief „Bernd“ folgten: 8,2 Milliarden Euro mussten die Versicherer hierfür zahlen. 7,7 Milliarden mussten für Wohngebäude, Hausrat und Betriebe bezahlt werden, 450 Millionen für Schäden an Kraftfahrzeugen. Vom 13. bis 18. Juli hatte die Unwetterfront „Bernd“ mit Starkregen vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, aber auch in Bayern und Sachsen schwere Schäden angerichtet. Es war die schwerste Überschwemmung seit der Sturmflut 1962, die unter anderem Hamburg heimsuchte. 184 Menschen fanden allein in Deutschland den Tod, ganze Ortschaften wurden komplett zerstört.

 

Doch dies war nicht die einzige Katastrophe in diesem Jahr. Schon im Juni hatte eine Unwetter-Serie versicherte Schäden von 1,7 Milliarden Euro verursacht. 700 Millionen Euro mussten die Autoversicherer in diesem Monat allein für Hagelschäden zahlen. Hierfür ist es in der Regel notwendig, mindestens eine Teilkasko abzuschließen.

 

Dass hohe Schäden durch Naturereignisse keine Seltenheit sind, zeigt auch der Schnitt der letzten Jahre: Der langjährige Mittelwert pro Jahr betrug auch vor den Juli-Hochwassern bereits 3,8 Milliarden Euro versicherte Schadenkosten. Das zeigt, wie wichtig eine Naturgefahren-Versicherung für das eigene Haus ist. Denn eine Wohngebäude-Police reicht in der Regel nicht aus, wenn Überschwemmungen und Hochwasser das Haus beschädigen. Nur mit einem solchen Extrabaustein zahlt der Versicherer auch bei Naturgefahren.

 

Das Unwetter im Juli hat tatsächlich den Anstoß gegeben, dass Hausbesitzer vermehrt eine solche Police nachfragen. Mehr als 400.000 Verträge wurden seither branchenweit neu abgeschlossen. Aber noch immer ist mehr als jedes zweite Haus ohne Schutz. Und eine Leere aus dem Juli-Hochwasser ist auch, dass viele Betriebe ihre Werkstätten und Gewerbegebäude nicht gegen Überschwemmungen, Rückstau oder Hochwasser abgesichert hatten, ebenso wenig wie die darin enthaltene Ware. Hier gilt es, vorzusorgen. Denn wenn Haus und Waren beschädigt werden, sodass im Grunde Totalschaden herrscht, können die Wenigsten dies aus eigener Tasche zahlen

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23.12.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Altersarmut heute und morgen

Fast ein Viertel der Über-80-jährigen gilt schon heute als arm


Wie wichtig es ist, die Altersvorsorge mit Blick auf eine lange Lebenszeit zu planen, zeigen aktuelle Daten der Bundesregierung. Fast ein Viertel der Über-80-Jährigen in Deutschland lebt demnach in relativer Armut. Damit ist der Schnitt in dieser Bevölkerungsgruppe weit höher als in der Gesamtbevölkerung.

 

Kurz vor Weihnachten präsentiert die Bundesregierung Zahlen, die eher wenig festlich stimmen. Denn laut der Studie „Hohes Alter in Deutschland“, die vor wenigen Tagen vom Bundesseniorenministerium vorgestellt wurde, sind hochbetagte Seniorinnen und Senioren in Deutschland besonders von Armut bedroht.

 

Mehr als jeder fünfte Mensch über 80 Jahren (22,4 Prozent) in Deutschland ist demnach von Armut betroffen. Ein besonders hohes Risiko haben Frauen, wo der Anteil sogar noch um mehr als neun Prozentpunkte höher als bei den Männern liegt. Laut Studie leben 26,1 Prozent der hochaltrigen Frauen unter der Armutsgrenze, bei den Männern sind es 16,9 Prozent.

 

Hierbei handelt es sich jedoch um die sogenannte relative Armut, da sie sich am Einkommen der Gesamtbevölkerung bemisst. Als arm gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) besitzt: aktuell liegt dieser Wert bei 1.167 Euro netto im Monat. Dennoch ist der Anteil älterer Menschen höher als im Bevölkerungsschnitt, denn in der Gesamtbevölkerung gilt "nur" jeder Siebte (14,8 Prozent) als arm.

 

Die Daten zeigen, dass es wichtig ist, die eigene Altersvorsorge mit Blick auf eine lange Lebenszeit zu planen. Wer in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, kann laut Daten des Statistischen Bundesamtes im Schnitt noch auf mehr als weitere acht Lebensjahre hoffen. Hohe Lebensalter sind keine Seltenheit mehr. Zum 31. Dezember 2020 gab es in Deutschland mehr als 2,5 Millionen Personen im Alter von 85 Jahren und älter. Tatsächlich zeigen auch Studien der Versicherungswirtschaft, dass Menschen ihre Lebenserwartung oft um viele Jahre unterschätzen.

 

Während zwar viele Ausgaben wegfallen, etwa für den Weg zur Arbeit, kommen zugleich auch neue hinzu. Und das sind Kosten, die viele Menschen gar nicht eingeplant haben. So muss zum Beispiel unter Umständen die Wohnung behindertengerecht umgebaut werden, wenn man nicht mehr so kann, wie man will. Auch viele Medikamente kosten Zuzahlung oder sind gar komplett kostenpflichtig.

 

Viele Seniorinnen und Senioren unterschätzen auch, dass die Mietzahlungen plötzlich nicht mehr so einfach zu stemmen sind, wenn man weniger Einkommen hat. Es mangelt in Deutschland grundsätzlich an altersgerechtem Wohnraum. Wer dann noch betagt umziehen muss, zahlt bei den explodierenden Mietpreisen schnell deutlich mehr. Pflegebedürftigkeit ist ohnehin eines der größten Armutsrisiken in Deutschland: auch für Angehörige der Betroffenen. Und selbst, wenn man eine eigene Immobilie besitzt, drohen extra Kosten: etwa für teure Reparaturen.

 

Umso wichtiger ist es, schon früh mit der Planung des Lebensherbstes anzufangen. Lebens- und Rentenversicherungen können zum Beispiel das Langlebigkeitsrisiko auffangen, denn viele Verträge sehen vor, dass die Rente bis zum Lebensende gezahlt wird. Aber auch private Pflegezusatzpolicen sowie die betriebliche Altersvorsorge leisten einen wichtigen Beitrag für ein sorgenfreies Leben im Alter. Die Möglichkeiten der Vorsorge sind vielfältig, wobei die Risiken gut gestreut bzw. möglichst gering sein sollten.

 

Hier schafft ein Beratungsgespräch Aufklärung wichtige Erkenntnisse.

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22.06.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Schulden


Schuldenstatistik - viele geraten "unverschuldet" in finanzielle Schwierigkeiten

Mit dem Thema Schulden beschäftigt sich niemand gern. Dabei gibt es gute Gründe dafür: Viele Ursachen für Verschuldung sind nämlich durchaus durch Prävention abzumildern. Und das gerade deshalb, weil die Betroffenen selbst oft nicht durch Fehlverhalten in die missliche Lage kommen, sondern aufgrund kritischer Lebensereignisse.

Das Institut für Finanzdienstleistungen (iff) Hamburg veröffentlicht jährlich einen Überschuldungsreport. Dieser bietet aktuelle Einblicke, aus welchen Gründen sich Menschen verschulden. Interessant ist das auch deshalb, weil mit vielen Vorurteilen aufgeräumt wird. Denn oft liegt es eben nicht daran, dass die Betroffenen schlecht mit Geld umgehen können.

Auch für den aktuellen Überschuldungsreport 2021 haben die Hansestädter wieder zahlreiche Daten von Schuldnerberatungsstellen ausgewertet, natürlich anonymisiert. Seit 2008 werden so 185.592 Haushalte analysiert und die Zahlen entsprechend hochgerechnet. Das aktuelle Zahlenmaterial bezieht sich dabei auf das zurückliegende Jahr 2020: dem Jahr der Coronakrise also.

Überraschend mag vor diesem Hintergrund sein, dass die Zahl der Überschuldeten im Jahr von Kurzarbeit und Lockdowns sogar gesunken ist, sind doch viele Menschen mit existentiellen Problemen konfrontiert gewesen. 6,85 Millionen Menschen galten zum Jahresende 2020 in Deutschland als überschuldet. Im Jahr zuvor waren es noch 6,92 Millionen. Dies erklärt sich aber auch daraus, dass Menschen mit finanziellen Problemen nicht sofort eine Schuldnerberatung aufsuchen, sondern erst alle verfügbaren finanziellen Quellen ausschöpfen. Selbst dann, wenn dies die Lage verschlimmert.

„Wie bei der Finanzkrise 2007/2008 ist auch bei der globalen Gesundheitskrise damit zu rechnen, dass sich die Auswirkungen auf die Überschuldungsstatistik mit einer Verzögerung von rund zwei Jahren zeigen werden“, erklärt deshalb Sally Peters, eine Mitautorin der Studie.

Blickt man auf die Hauptgründe der Überschuldung, so fällt auf, dass viele Menschen von Lebenskrisen und unerwarteten Lebensereignissen überrascht werden. Wichtigste Ursache bei den neu hinzugetretenen Fällen im Vorjahr war Arbeitslosigkeit bzw. reduzierte Arbeit mit 22,77 Prozent der Nennungen. Einkommensarmut (11,36 Prozent), Krankheit (11,22 Prozent) sowie Scheidung/Trennung (9,74 Prozent) folgen als wichtigste Gründe, weshalb die Personen gezwungen waren, eine Schuldnerberatung aufzusuchen.

Auch gescheiterte Selbstständigkeit ist mit 8,77 Prozent eine oft genannte Ursache: Wenn auch im Coronajahr überraschenderweise rückläufig. 2019 hatten noch 9,4 Prozent der Betroffenen angegeben, dass der Versuch, sich selbstständig zu machen, in die Schuldenfalle führte. Ein unangemessenes Konsumverhalten folgt erst danach mit 8,69 Prozent der Neuverschuldeten, um hier nur die wichtigsten Verschuldungsgründe zu nennen.

Es sei daran erinnert, dass auch Versicherungen ein Baustein sein können, um mögliche existentielle Risiken aufzufangen. Für Selbstständige wie Beschäftigte empfiehlt sich zum Beispiel eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt stark vereinfacht, wenn Krankheit oder Unfall verhindern, dass man seinen Beruf weiter ausüben kann.

Für Selbstständige kann es sich unter Umständen auch empfehlen, freiwillig in die gesetzliche Arbeitslosenversicherung einzuzahlen, um wenigstens einen Grundschutz zu haben. Einen krankheitsbedingten Ausfall im Beruf für längere Zeit kann man mit einer Krankentagegeld-Police auffangen, wenn man sein eigener Chef ist und kein Arbeitgeber einspringen würde.

Wer Hinterbliebene für den Fall der Fälle absichern will, der kann mit einer Risikolebensversicherung oft schon sehr preiswert vorsorgen. Und auch eine Pflegezusatz-Police wird sowohl von Versicherern als auch dem Verbraucherschutz empfohlen. Denn oft ist es ein plötzlich auftretender Pflegefall in der Familie, der dazu beiträgt, dass man im Beruf für die häusliche Pflege kürzertritt.

Eine private Haftpflichtversicherung ist ohnehin ein Muss: Wenn man Dritten schweren Schaden zufügt, so haftet man mit dem gesamten Vermögen. Auch dies kann dazu beitragen, dass man plötzlich seinen Lebensstandard nach unten korrigieren muss.

Grundsätzlich aber gibt es kein Pauschalrezept für die Absicherung von finanziellen Risiken. Das ist auch abhängig von der jeweiligen Lebenssituation, den finanziellen Möglichkeiten, Zukunftsplänen etc. Entsprechend empfiehlt sich ein Beratungsgespräch, um die individuellen Bedürfnisse zu ermitteln. Wer bereits finanziellen Problemen ins Auge sieht, sollte zudem nicht zögern, sich professionelle Unterstützung zu holen. Notfalls bei einer Schuldnerberatung. Denn oft sorgen falsche Scham und die Verdrängung der Probleme dafür, dass sich die Situation verschlimmert.

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15.06.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Bewusstseinsstörung


Schlaf ist keine Bewusstseinsstörung

Unfälle aufgrund von Bewusstseinsstörungen sind bei Unfallversicherungs-Tarifen meist ausgeschlossen. Doch ist Schlaf als ebenso eine Störung zu betrachten?

Ein Versicherter stürzte im Schlaf aus seinem Bett und zog sich Verletzungen zu. Der Verletzte wandte sich dann an seine Unfallversicherung und begehrte Leistungen aus seinem Vertrag.

Die Versicherung aber lehnte ab und berief sich darauf, dass eine Bewusstseinsstörung vorgelegen habe, die eine Leistungspflicht ausschließt.

Das wollte der Versicherte nicht akzeptieren und wandte sich an den Versicherungsombudsmann, der diesen Fall knapp in seinem Tätigkeitsbericht 2020 schilderte.

Der Ombudsmann wies den Versicherer darauf hin, dass Geistes- und Bewusstseinsstörungen als erhebliche Störungen der Aufnahme- und Reaktionsfähigkeit des Versicherten betrachtet werden, die auf Krankheit, Alkoholgenuss oder künstliche Mittel zurückzuführen sind. Diesem Verständnis nach, könne Schlaf, der natürliche Erholungsphase des Körpers ist, nicht als ‚Bewusstseinsstörung‘ betrachtet werden. Der Versicherer lenkte daraufhin ein.

Es sind allerdings auch Umstände denkbar, unter denen Schlaf als Bewusstseinsstörung verstanden werden kann. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein krankhaftes Schlafapnoesyndrom diagnostiziert wurde.

In der Vergangenheit urteilten Gerichte (OLG Bamberg AZ. 1 U 120/10, LG Bayreuth AZ. 23 O 938/09), dass Schlafwandeln als Bewusstseinsstörung im Sinne der Versicherungsbedingungen zu verstehen ist. Ist der Unfall also ursächlich auf das Schlafwandeln zurückzuführen, kann der Versicherer leistungsfrei bleiben.

Bei der Sorglos-Unfallversicherung der Concordia wird bei Unfallfolgen durch ‚Bewusstseinsstörung‘ ohnehin geleistet.

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08.06.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Naturgefahren


Für Starkregen-Schäden benötigt man die erweiterte Naturgefahrenversicherung

Vollgelaufene Keller, überspülte Straßen, Feuerwehr und Rettungskräfte im Dauereinsatz: Weite Teile Deutschlands sind von Unwettern mit Starkregen und Überschwemmungen betroffen. Doch Wohngebäude- und Hausratversicherung zahlen nur, wenn eine erweiterte Naturgefahrendeckung vereinbart ist. Was bei der Schadenmeldung zu beachten ist.

Umgestürzte Bäume, demolierte Autos, überflutete Keller. Vor allem im Süden Deutschlands gleichen sich die Bilder. Welche Versicherung zahlt aber, wenn das Dach abgedeckt wurde, ein Ast auf das Auto fiel oder eine fremde Person durch herabstürzende Bauteile zu Schaden kam? Wann greift welche Versicherung?

Bei Sturmschäden an Häusern kommt die Gebäude- sowie teilweise die Hausratversicherung zum Zuge. Die Gebäudeversicherung deckt unter anderem Schäden durch umgefallene oder abgebrochene Bäume und Äste sowie abgedeckte Dächer. Als Sturm gilt übrigens im Versicherungssinne, wenn der Wind die Stärke 8 erreicht (mindestens 63 km/h). Bei den örtlichen Wetterstationen oder dem Deutschen Wetterdienst (DWD) kann man in Erfahrung bringen, ob entsprechende Windgeschwindigkeiten zum Schadenszeitpunkt erreicht wurden.

Werden Einrichtungsgegenstände beschädigt, springt die Hausratversicherung ein. Diese übernimmt auch Überspannungsschäden als Folge von Blitzschlag. Bruchschäden an Fenstern und Türscheiben übernimmt die Glasversicherung.

Werden Fahrzeuge durch heruntergefallene Äste oder entwurzelte Bäume beschädigt, greift die Teilkaskoversicherung. Sie leistet auch, wenn der Wagen in einer überfluteten Tiefgarage steht. Wer jedoch mutwillig versucht, mit seinem Auto eine überflutete Wegstrecke zu passieren und dabei stecken bleibt, ist nicht von der Teilkasko geschützt.

Starkregen ist ein sogenanntes Elementarereignis. Der Starkregen sorgte auch für viele überflutete Keller. Was viele Eigentümer nicht wissen: Überflutungen durch Starkregen sind vielfach nicht durch die Hausrat- oder Gebäudeversicherung abgedeckt. Starkregen gilt wie auch Hochwasser oder Erdbeben als Elementarschaden. Dies kann als Zusatzbaustein in die Wohngebäude- und Hausratversicherung integriert werden. So können sich Immobilienbesitzer und Mieter gegen die zunehmenden Gefahren von Naturgewalten zumindest finanziell schützen.

Was tun, wenn ein Schaden entstanden ist? Damit schnell geholfen werden kann, empfehlen Versicherungen und auch Verbraucherverbände folgendes Vorgehen:

• Noch vor den Aufräumarbeiten sollten die wesentlichen Schäden dokumentiert werden. Dazu eigenen sich Fotos und Videomaterial.

• Weitere Schäden sollten vermieden werden. So können beispielsweise zerschlagene Fenster mit Folie abgedichtet werden. Auch solche Maßnahmen sollten dokumentiert werden.

• Der Schaden sollte umgehend an den Versicherungsmakler oder -Vermittler gemeldet werden. Das sollte mit der Versicherungsnummer, einer Schadenbeschreibung und Kontaktmöglichkeit für Rückfragen geschehen.

• Pauschale Angebote von Handwerksleistungen sollten nur in Abstimmung mit der Versicherung unterschrieben werden.

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01.06.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Langlebigkeit

Das Geld muss länger reichen - Deutsche beziehen länger Rente

Die Deutsche Rentenversicherung hat jüngste Zahlen zur Rente veröffentlicht. Auch wenn diese sich noch auf das Vor-Coronajahr 2019 beziehen, so zeigt sich: Das Geld muss im Ruhestand immer länger reichen. Und das, obwohl die Bürgerinnen und Bürger später in Rente gehen.

Der aktuelle Rentenatlas der Deutschen Rentenversicherung präsentiert seine „neuesten“ Zahlen noch für das Jahr 2019. Und doch lassen sich daran mehrere Langzeittrends aufzeigen. Auf die Statistik aufmerksam macht aktuell die Deutsche Presse-Agentur (dpa-AFX).

Ein Trend: Die Deutschen beziehen immer länger Rente, was auch mit der steigenden Lebenserwartung zusammenhängt. Demnach ist die Renten-Bezugsdauer in den letzten Jahren stetig gestiegen. Im Jahr 2019 erhielten Männer im Schnitt 18,2 Jahre Rente, das ist binnen Zehn-Jahres-Frist ein Anstieg um 2,4 Jahre. Frauen bekommen sogar noch länger Rente: Bei ihnen kletterte die Bezugsdauer von 20,6 auf 21,7 Jahre. Zu bedenken ist: Hierbei sind neben Altersrenten auch die Renten wegen Erwerbsminderung eingerechnet.

Dass die Bezugsdauer steigt, resultiert aber nicht daraus, dass die Bürgerinnen und Bürger auch zeitiger in Rente gehen würden. Im Gegenteil: Auch hier ist ein Trend nach oben zu beobachten. 2019 gingen Frauen im Schnitt mit 64,5 Jahren in den Alters-Ruhestand: 14 Monate später als zehn Jahre zuvor (63,3 Jahre). Das hat aber auch mit statistischen Sondereffekten zu tun: Dank der Mütterrente hatten erstmals viele Frauen einen Anspruch, die zuvor bei der gesetzlichen Rente leer ausgingen. Bei Männern war der Anstieg nicht ganz so deutlich: Hier kletterte das Durchschnittsalter bei Rentenbeginn von 63,8 auf 64 Jahre.

Die schöne Botschaft ist: Tatsächlich können sich die Deutschen auf ein immer längeres Leben freuen. Frauen können bis 2030 im Schnitt auf drei zusätzliche Lebensjahre hoffen, Männer gar auf vier, so prognostiziert das "Statistische Bundesamt“. Wer im Jahr 2017 geboren wurde, dem wird bereits eine durchschnittliche Lebenserwartung von 92,9 (Frauen) bzw. 89,8 Jahren (Männer) in Aussicht gestellt. Ursache hierfür sind unter anderem der medizinische Fortschritt, bessere Arbeitsbedingungen sowie eine gesündere Lebensweise der Bevölkerung.

Das bringt aber auch besondere Herausforderungen für die Planung des Lebensabends mit sich. Das Geld muss nämlich schlicht auch länger reichen, wenn man in den Ruhestand gewechselt ist. Die gesetzliche Rente wird hier für viele Seniorinnen und Senioren allein nicht genug sein - zumindest, sofern man seinen Lebensstandard aufrecht erhalten will.

Die längere Lebenserwartung sollte man folglich auch mit Blick auf die private und betriebliche Altersvorsorge berücksichtigen. Kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen sind eine populäre Möglichkeit, das Langlebigkeitsrisiko abzusichern. Aber auch, wer mit Aktien, Fonds, ETFs oder Immobilien vorsorgen will, darf nicht vernachlässigen, dass das Geld länger reichen muss. Ein Tipp: Je zeitiger man mit der Altersvorsorge beginnt, desto mehr kann auch angespart werden. Hier können auch Eltern bereits beginnen, den Grundstock für ihre Kinder zu legen. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!

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25.05.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Diebstahl von Hausrat aus dem Kfz

Ist ein Van ein Wohnmobil?

Bei einem Wanderurlaub in Italien wurde Hausrat aus dem Van eines Versicherten gestohlen. Die Hausratversicherung aber weigerte sich, den Schaden in voller Höhe zu übernehmen. Wie der Ombudsmann für Versicherungen darüber entschied.

Der Wanderurlaub eines Versicherten in Italien sorgte für Ungemach. So brachen Unbekannte in den Van ein und entwendeten zahlreiche Hausratgegenstände im Gesamtwert von ca. 5.800 Euro.

Als der Mann den Schaden bei seiner Hausratversicherung geltend machte, stand erneut Ärger ins Haus. Denn der Versicherer weigerte sich, den Schaden zu regulieren. Zwar bestand unstreitig Versicherungsschutz für Diebstahl aus Kraftfahrzeugen. Diebstahl aus Wohnmobilien oder Wohnwagen war laut vertraglichen Vereinbarungen ausgeschlossen. Genau darauf berief sich der Versicherer. Der Versicherungsnehmer habe den Van als Wohnmobil zur Übernachtung genutzt. Dass das Fahrzeug als „Personenkraftwagen geschlossen“ zugelassen worden war, beeindruckte den Versicherer anfangs nicht. Die Versicherung argumentierte, dass es entscheidend sei, wie das Fahrzeug zum Schadenzeitpunkt genutzt wurde. Ein Fahrzeug, das über einen eigenen Antrieb verfügt und zum Reisen und Wohnen geeignet ist, gelte als Wohnmobil. Die Einstufung nach der Straßenverkehrsordnung sei nicht relevant.

Obwohl der Versicherte bestritt, in dem Fahrzeug übernachtet zu haben, beharrte der Versicherer auf seiner Sicht. Bot aber - „schnell und unbürokratisch“ - 3.000 Euro Pauschal-Entschädigung an. Das reichte aber dem Urlauber nicht. Er wandte sich an den Versicherungs-Ombudsmann, der über diesen Fall berichtete.

Der Ombudsmann teilte dem Versicherer mit, dass der Van weder nach der einschlägigen EU-Verordnung noch aus der Sicht eines durchschnittlichen und verständigen Versicherungsnehmers ein Wohnmobil darstelle. Dafür fehle es an der erforderlichen Ausrüstung (Tisch samt Sitzgelegenheiten, Schlafgelegenheit, Kochmöglichkeit). Zwar sei es möglich, in dem Fahrzeug zu schlafen, doch nach üblichen Maßstäben könne von ‚Wohnen‘ keine Rede sein.

Schließlich lenkte der Versicherer ein und erstattete 4.339,63 Euro. Die Differenz zu dem Betrag, den der Beschwerdeführer ursprünglich forderte, erklärt sich aus fehlenden Anschaffungsbelegen.

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17.05.2021

MandantenInformation zum Thema Wohn-Träume junger Menschen

Vom "Hotel Mama" ins Eigenheim

Wer weiß, wie junge Menschen wohnen wollen, kann auch Rückschlüsse über deren Vorsorge-Bedarf ziehen. Eine aktuelle Studie zeigt, welche Erwartungen junge Menschen hegen, die heute zwischen 14 und 19 Jahren alt sind.

Single-Tarife in der Privathaftpflicht- oder der Hausratversicherung dürften wohl bald Ladenhüter sein. Zumindest dann, wenn es nach den Erwartungen und Wünschen der heute 14- bis 19-Jährigen geht.

Eine Befragung des ‚Instituts für Zukunftspolitik Berlin‘ zeigte, dass die große Mehrheit der Befragten (80 Prozent) zuhause lebt. Über 52 Prozent der jungen Erwachsenen wollen daran so schnell auch nichts ändern. Den Wunsch, so schnell wie möglich auszuziehen, haben 43 Prozent. Danach gefragt, wie ihr Leben im Alter von 30 Jahren aussehen soll, geben 84 Prozent an, dass sie dann am liebsten mit einer eigenen Familie zusammenleben wollen. Nur 5 Prozent der Befragten wünschen sich ein Leben als Single.

Auch sonst sind die Erwartungen an das künftige Leben recht konkret: Die überwältigende Mehrheit (87 Prozent) der 14- bis 19-Jährigen will mit 30 Jahren in den eigenen vier Wänden leben. 74 Prozent in einem Haus und 14 Prozent in einer Wohnung. Nur knapp jeder Zehnte (9 Prozent) will zur Miete wohnen. Befragte in kleineren Städten und Gemeinden streben mit 81 Prozent noch häufiger als die Bewohner in mittelgroßen Städten (72 Prozent) oder in Großstädten (64 Prozent) ein eigenes Haus an.

Also direkt aus dem Elternhaus ins Eigenheim mit Familie? Das wäre wohl den meisten Befragten am liebsten. Doch wird dabei die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit überschätzt? Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man die weiteren Ergebnisse der Kurzstudie betrachtet. So gehen beispielsweise 55 Prozent der Befragten davon aus, dass sie im Alter von 30 Jahren über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, Wohneigentum zu erwerben. 35 Prozent geben sich selbst dafür länger Zeit und 4 Prozent sind davon überzeugt, nie über genug Vermögen für Immobilien-Erwerb verfügen zu können.

Wo die künftige Traum-Immobilie hingegen zu finden sein könnte, wissen die meisten ebenfalls schon jetzt: Jenseits der Großstädte.

Nur jeder Fünfte (21 Prozent) der heute 14- bis 19-Jährigen will mit 30 Jahren in einer Großstadt leben. 28 Prozent bevorzugen eine mittelgroße Stadt. Jeder Vierte (25 Prozent) möchte in einem Vorort oder Randgebiet einer Großstadt oder mittelgroßen Stadt wohnen. Fast jeden Vierten (24 Prozent) zieht es dagegen später in ein kleines Dorf oder auf einen alleinstehenden Bauernhof oder in ein Haus auf dem Land.

Wie Jugendliche am ehesten Vermögensaufbau betreiben können und welcher Versicherungsschutz auf dem Weg vom ‚Hotel Mama‘ ins Eigenheim empfehlenswert ist, klärt man am besten im persönlichen Beratungsgespräch mit uns.

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12.05.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Berufsunfähigkeitsgründe

Berufsunfähigkeit - Psyche ist die Hauptursache

Psychische Erkrankungen blieben auch 2020 wichtigste Ursache, weshalb private Berufsunfähigkeitsversicherer eine Rente bewilligen. Das zeigt eine aktuelle Analyse.

Erneut hat das Analysehaus Morgen & Morgen die Daten von privaten Berufsunfähigkeits-Versicherern ausgewertet, um zusammenzutragen, welche die häufigsten Ursachen für die Bewilligung einer BU-Rente sind. Und diese Zahlen helfen, bestehende Vorurteile abzubauen.

Längst sind es nämlich nicht mehr die schweren körperlichen Tätigkeiten, die hauptursächlich für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Beruf sind. Kein Wunder, sind doch auch immer weniger Menschen in „Malocher-Berufen“ tätig — auch, wenn viele davon nach wie vor wichtig und unersetzbar sind. Stattdessen rücken auch Jobs in den Fokus, die wenig körperliche Anstrengung erfordern.

Die Top-Ursache: Für 31,88 Prozent aller Versicherten waren 2020 Nervenerkrankungen die Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Ein leichter Rückgang gegenüber dem letzten Jahr, denn bei der vorherigen Auswertung lag der Wert noch bei 32,66 Prozent. Dabei zeigt sich, dass durchaus auch junge Menschen bereits von psychischen Erkrankungen bedroht sind. In der Generation der unter-40-jährigen lag der Anteil bei 32,46 Prozent aller bewilligten BU-Renten.

Andere Ursachen sind aber ebenfalls nicht zu unterschätzen. „Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates“ landen auf Rang zwei: mit 20,33 Prozent der neuen Berufsunfähigkeits-Renten. Hier sind tatsächlich all jene Beschwerden zu verorten, die durch körperlich schwere Arbeit begünstigt werden: Wenn der Rücken nicht mehr mitmacht, die Knie schmerzen, Erkrankungen der Muskeln und Gelenke auftreten etc. Selbst diese entstehen aber nicht allein bei schwerer körperlicher Tätigkeit. Auch, wer lange in unnatürlicher Haltung im Büro sitzt und auf den Bildschirm starrt, kann solche Gebrechen erleiden. Hier kann vorbeugend helfen, den Arbeitsplatz im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements untersuchen zu lassen.

Rang drei belegt ebenfalls eine Ursache, die oft mit Schmerzen, Leid und Zukunftsängsten verbunden ist: 17,77 Prozent der BU-Renten werden aufgrund von Krebs und anderen bösartigen Geschwülsten bewilligt. Unfälle (8,38 Prozent) und Erkrankungen des Herzens (7,03 Prozent) sind weit seltener für das Aus im Beruf verantwortlich.

Laut Morgen & Morgen sind die Leistungen der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Demnach würden sich aktuell rund 267.000 BU-Renten mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Euro in der Auszahlung befinden. Das sind rund 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Hier empfiehlt es sich, rechtzeitig vorzusorgen. Im Bestand der BU-Renten mussten die Versicherten im Schnitt mit 44 Jahren ihren Beruf aufgeben: Da hat man einen Großteil der Karriere eigentlich noch vor sich. Es sollte darauf geachtet werden, dass die BU-Rente ausreichend hoch angesetzt wird. Im Schnitt sind 1.000 Euro vereinbart. Oft zu wenig, um den Lebensstandard langfristig zu sichern.

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04.05.2021

MANDANTINiNFORMATION zum Thema Corona-Reiseschutz


Corona-Reiseschutz - wann kostenfrei storniert werden kann


In welchen Fällen greift die Reiserücktritts- oder Abbruchversicherung? Und worauf sollte geachtet werden, wenn man den Reiseschutz bei einem ausländischen Versicherer bucht? Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland gibt Hinweise.

 

„Unser Corona-Reiseschutz – perfekte Sicherheit für Ihre Reise“ - solche Werbesprüche sind geeignet, bei Verbrauchern den Eindruck zu erwecken, dass die gebuchte Reise problemlos storniert werden kann. Doch das ist oft nicht der Fall, warnt das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland.

 

Demnach handelt es sich bei den Corona-Reiseschutz-Angeboten zumeist um Erweiterungen der Reiserücktritts- bzw. Abbruchversicherung, die hauptsächlich folgende drei Ereignisse absichern:

 

Wenn der Verbraucher vor Antritt der Reise aufgrund einer COVID-Erkrankung in häusliche Quarantäne muss.

 

Wenn z. B. das Flughafenpersonal beim Passagier eine erhöhte Temperatur feststellt und ihn nicht mitnimmt.

 

Wenn der Reisende während des Urlaubs an Corona erkrankt. Durch die vor Ort angeordnete Quarantäne oder frühzeitige Rückreise entstehen zusätzliche Unterkunfts- und Transportkosten.

 

Persönliche Verhinderungsgründe (schwere Erkrankung, Unfall, betriebsbedingte Kündigung oder der Tod eines nahen Angehörigen) sind weiterhin Leistungsauslöser für die Versicherung.

 

Wichtig: Eine Corona-Reisewarnung oder die Befürchtung, sich auf der Reise oder im Zielland mit COVID-19 zu infizieren, reichen als Gründe nicht aus, um Leistungen aus der Reiserücktrittsversicherung zu erhalten.

 

Urlauber, die ihre Reiseversicherung bei einer ausländischen Versicherung abschließen (beispielsweise über die Fluggesellschaft), sollten sich einiger Besonderheiten bewusst sein, raten die Verbraucherschützer.

 

Im Versicherungsfall ist die Versicherung umgehend zu informieren. Das ist aber nicht die Airline oder der Reiseveranstalter. Reise- und Versicherungsleistungen sind zwei verschiedene Verträge. Es muss genau darauf geachtet werden, wer eigentlich der Vertragspartner ist.

 

Zudem nehmen nicht alle ausländischen Versicherer an Streitschlichtungsverfahren teil.

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27.04.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Absicherung in Zeiten von Corona


Corona erhöht Absicherungsbedarf


Wie wirkt sich die Corona-Krise auf das Empfinden der Menschen und ihr Absicherungsbedürfnis aus? Antwort darauf geben gleich zwei aktuelle Studien. Deren Ergebnis: Mit der Furcht vor Einkommensverlust steigt der Absicherungsbedarf.

 

Der Wunsch, sich vor den Folgen von Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder schwerer Erkrankung abzusichern, hat in Deutschland zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Erhebung „Protect & Project Oneself in Times of Crisis“. Für die wurden 21.000 Menschen in mehreren Ländern (siehe unten) befragt.

 

In Deutschland wünschen sich demnach 26 Prozent der Befragten eine bessere Absicherung gegen Arbeitsunfähigkeit (+ 7 Prozentpunkte gegenüber 2019), ebenfalls 26 Prozent gegen eine schwere Erkrankung (+ 6 Prozentpunkte) und 19 Prozent möchten besser vor Arbeitslosigkeit geschützt sein (+ 6 Prozentpunkte).

 

Größte Sorge ist hierzulande, selbst schwer zu erkranken. 65 Prozent der Befragten gaben das an. Auch mögliche Einkommensverluste durch die Corona-Krise werden sehr häufig genannt. 57 Prozent der Teilnehmer befürchtet das. Für 38 Prozent der Befragten sind Einkommensverluste durch die Corona-Krise bereits Realität.

 

Zu noch erschreckenderen Ergebnissen kommt die GfK-Studie zum Thema „Altersvorsorge: Gefährdete Generation“. Für diese Erhebung wurden nur Teilnehmer in der Altersgruppe von 18 bis 32 Jahren befragt. Ergebnis: 64,5 Prozent der Befragten verzeichnen bereits erste finanzielle Einbußen durch die Corona-Krise. 36,6 Prozent geben an, dass sie bereits angespartes Geld nutzen mussten, das ursprünglich für Urlaube, Eigenheim oder die Altersvorsorge vorgesehen war.

 

Dementsprechend hoch ist die Zahl derjenigen, die meinen, dass die gesetzliche Rente für ihr Auskommen im Alter nicht ausreichen wird: 67,6 Prozent befürchten das.

 

Um der drohenden Altersarmut zu entkommen, würden 27,4 Prozent der Befragten schlichtweg das Land verlassen und ihren Ruhestand im Ausland verbringen. Als Rentner einfach weiterzuarbeiten, kann sich nur einer von 100 Befragten vorstellen.

 

Zu den Studien:

Online-Studie „Protect & Project Oneself in Times of Crisis“ des Versicherers BNP Paribas Cardif. Das Marktforschungsunternehmen Ipsos wurde beauftragt, die Befragung im Januar 2021 mit 21.000 Menschen in 21 Ländern auf drei Kontinenten (Europa, Lateinamerika und Asien) durchzuführen.

 

Die GfK-Studie zum Thema „Altersvorsorge: Gefährdete Generation“ wurde in den Jahren 2017, 2018 und 2020 im Auftrag der Generali Lebensversicherung AG unter 1.012 Befragten im Alter von 18 bis 32 Jahren erhoben.

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20.04.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Straßenverkehr


Das stresst die deutschen Autofahrer


Wer oder was nervt auf deutschen Straßen am meisten? Das wollte eine aktuelle Umfrage herausfinden und hat die fünf größten Stressfaktoren im Straßenverkehr ermittelt.

 

Kaum zugelassen und schon Störfaktor: E-Scooter, die erst seit 2019 auf deutschen Straßen zugelassen sind, zählen bereits zu den 5 größten Störfaktoren. Zu diesem Ergebnis kommt die bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Neue Mobilität“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, für die im Oktober 2020 in Deutschland 1.510 Personen, darunter 1.393 Autofahrer bzw. 1.320 Autobesitzer, befragt wurden.

 

Demnach fühlen sich 28 Prozent - also etwa jeder vierte Autofahrer - durch die Fahrer von E-Scootern gestört. Kleiner Trost für jene Scooter-Fahrer, die sich nun schlecht fühlen: Andere Straßenverkehrsteilnehmer werden als noch störender empfunden. So wurden unvorsichtige bzw. rücksichtslose Fußgänger von gut einem Drittel der Befragten (34 Prozent) genannt. Das Mittelfeld der Störfaktoren teilen sich unvorsichtige bzw. rücksichtslose Fahrradfahrer (55 Prozent), Gafferstaus (50 Prozent) und notorische Mittelspur- oder Linksfahrer (48 Prozent).

 

Deutlich am häufigsten werden aber unvorsichtige bzw. rücksichtslose Autofahrer (von 84 Prozent der Befragten) genannt.

Unterschiede gibt es allerdings zwischen Frauen und Männern. So fühlen sich Frauen häufiger durch unvorsichtige bzw. rücksichtslose Autofahrer (85 Prozent vs. 76 Prozent) und Fahrradfahrer (60 Prozent vs. 51 Prozent) gestört als Männer. Diese stören sich hingegen häufiger an notorischen Mittelspur- und Linksfahrern (53 Prozent vs. 44 Prozent).

 

Ebenfalls auffällig: Ältere Verkehrsteilnehmer fühlen sich stärker gestört als jüngere: 84 Prozent der Gruppe 60 plus stört sich an anderen Autofahrern, die nur 77 Prozent der 18- bis 29-Jährigen aus der Ruhe bringen. Unvorsichtige bzw. rücksichtslose Fahrradfahrer finden 60 Prozent der Senioren störend, während nur jeder zweite 18- bis 29-Jährige (50 Prozent) so empfindet.

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13.04.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Geldanlagen


"Sparen? das mache ich auf dem Girokonto!"


Umfragen zeigen, dass die Corona-Krise das Gesundheitsbewusstsein gestärkt haben soll. Doch wie wirkt sich die Krise auf den Umgang mit Geld und vor allem das Sparverhalten aus?

 

„Die Möglichkeiten des Geldausgebens sind limitiert und reale oder befürchtete Job-/Einnahmeverluste steigern die Unsicherheit der Sparer“, fasst der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Christian König, die Ergebnisse zusammen. Sein Verband hat vom Meinungsforschungsinstitut Kantar untersuchen lassen, wie sich das Sparverhalten der Menschen in Deutschland entwickelt.

 

Weil die Studie jährlich durchgeführt wird, lassen sich Trends besser ablesen und der Vorjahresvergleich zeigt auch, wie sich die Corona-Pandemie auf die Geldanlagen der Deutschen auswirkt.

 

Für die Erhebung wurden mehr als 2.000 Personen im Alter von über 14 Jahren befragt; dabei waren Mehrfachnennungen zulässig.


Top 10 der Geldanlagen

 

Platz 10: Festverzinsliche Wertpapiere

Anleihen, Rentenpapiere, Obligationen oder Schuldverschreibungen. Das Spektrum dieser Anlageklasse zeichnet sich durch garantierte Zinsen und geringe Wertschwankungen aus. Sieben Prozent der Befragten setzen vor allem auf diese Form der Geldanlage. Im Vorjahr waren es noch fünf Prozent.

 

Platz 9: Aktien

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen Aktien als Geldanlage zwar einen Zuwachs. Doch mit einem Prozentpunkt fällt dieser sehr gering aus. Mehr als der vorletzte Platz ist mit 17 Prozent nicht gewonnen.

 

Platz 7 und 8: Kurzfristige Geldanlagen und Riester-Rente

Die Riester-Rente kann wie im Vorjahr 21 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Diesen Wert erreichen auch kurzfristige Geldanlagen (Tages-, Fest-, Termingeld) - einen Prozentpunkt weniger als 2020.

 

Platz 6: Investmentfonds

Diese Anlageklasse kann im Vergleich zum Vorjahr zwei Prozentpunkte Zuwachs verzeichnen und erreicht mit 23 Prozent der Nennungen Rang 6.

 

Platz 5: Immobilien

Leichter Aufwärtstrend bei Immobilien. Sie verzeichnen mit 26 Prozent einen Zugewinn um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr.

 

Platz 4: Bausparvertrag

Diese Geldanlage-Form verpasst mit 28 Prozent der Nennungen nur knapp den Sprung aufs Podium. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Prozentpunkt hinzugewonnen.

 

Platz 3: Lebensversicherungen

Kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen konnten im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von zwei Prozentpunkten verzeichnen. 30 Prozent der Befragten setzten auf diese Geldanlageform.

 

Platz 2: Sparbuch / Spareinlage

Die Debatte um Verwahrentgelte schreckt die Deutschen nicht ab. Das Sparbuch bleibt auf dem Podium und kann im Vergleich zum Vorjahr sogar Zugewinne vermelden (von 37 auf 43 Prozent).

 

Platz 1: Sparen auf dem Girokonto

Das Girokonto erreicht 2021 wieder die Spitzenposition. 47 Prozent der Befragten sparen damit Geld – nach 40 Prozent im Vorjahr. Der Zuwachs von 7 Prozentpunkten bedeutet einen neuen Höchststand.

 

Fazit: die Deutschen scheinen den Nominalwerterhalt trotz Negativrendite und Kaufkraftverlust den mittel- bis langfristigen Renditechancen vorzuziehen oder behalten sicherheitshalber Liquidität.

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07.04.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Kfz-Diebstahl


Was beim Einwurf eines Autoschlüssels in einen Briefkasten zu beachten ist


Muss ein Kaskoversicherer voll zahlen, wenn ein Fahrzeughalter den Schlüssel und die Papiere seines PKW in den Briefkasten einer Werkstatt wirft — und das Auto dann geklaut wird? Mit dieser Frage musste sich das Landgericht Oldenburg auseinandersetzen. Die Antwort lautet: Ob der Versicherer seine Zahlung wegen grober Fahrlässigkeit anteilig kürzen kann, ist auch abhängig von der Beschaffenheit des Briefkastens.


Man kennt das Problem. Das Auto muss in die Werkstatt zur Durchsicht oder wegen einer Reparatur. Weil man wochentags aber keine Zeit hat oder lang arbeiten muss, wirft man den Schlüssel samt Fahrzeugpapieren in den Briefkasten der Werkstatt. Ist nicht ganz ungefährlich: wie auch ein Autofahrer aus Niedersachsen erfahren musste.


Er hatte ebenfalls den Fahrzeugschlüssel in den Nachtbriefkasten der Werkstatt geworfen und prompt wurde dieser aufgebrochen und vom Hof des Autohauses gestohlen. Dummerweise wollte nun auch der Kaskoversicherer nur einen Bruchteil der Kosten erstatten. Die Begründung: Der Mann habe grob fahrlässig gehandelt und damit gegen sogenannte Obliegenheitspflichten verstoßen. Pflichten also, die vorbeugend verhindern sollen, dass ein Versicherungsschaden auftritt. Daraufhin klagte der Mann vor dem Landgericht Oldenburg.


Das Gericht bestätigte, dass dem Mann die volle Ersatzsumme zustehe, obwohl er den Schlüssel in den Briefkasten geworfen hatte. Nach § 28 Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) ist der Versicherer zwar auch bei einem Diebstahl im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung einer Obliegenheit berechtigt, seine Leistung im entsprechenden Verhältnis zu kürzen, so informiert das Gericht in einem Pressetext. Doch in diesem Falle sei kein grob fahrlässiges Verhalten nachweisbar gewesen.


Der Grund: Ob grob fahrlässiges Verhalten vorliege, entscheide auch der Einzelfall. Und im konkreten Rechtsstreit die Frage, wo und wie der Briefkasten befestigt gewesen sei. Nicht nur habe sich der Briefkasten in einem -quasi- geschützten Bereich des Gebäudes befunden, der überdacht und zurückgesetzt gewesen sei. Zudem habe der Mann darauf geachtet, dass der Briefkasten ausreichend stabil sei und der Schlüssel nicht einfach herausgefischt werden könne, wie er selbst vor Gericht zu Protokoll gab. Dieser Einschätzung schlossen sich die urteilenden Richter an.


Die Versicherungskammer des Landgerichts kam zu dem Schluss, dass bei diesem äußeren Bild dem Kläger keine Bedenken kommen mussten, dass der Schlüssel von Unbefugten aus dem Briefkasten herausgenommen werden würde. Zudem sagte der Fahrzeughalter aus, er habe darauf geachtet, dass der Schlüssel ausreichend tief nach unten falle. Hierbei sei daran erinnert, dass viele Kaskotarife auch bei grober Fahrlässigkeit Schutz bieten. Das Urteil ist rechtskräftig (Az. 13 O 688/20).

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30.03.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema E-Scooter


Wie gefährlich sind E-Scooter?


Stellen Elektro-Roller ein erhöhtes Verkehrsrisiko dar? Das zeigen Unfallstatistiken für 2020. Wie viele Verkehrsunfälle mit Personenschaden sich ereigneten und welches Fehlverhalten am häufigsten war.

 

Seit Jahresbeginn 2019 dürfen E-Scooter auf deutschen Straßen oder Radwegen fahren. Nun legte das Statistische Bundesamt (Destatis) erstmals Unfallzahlen für ein ganzes Jahr vor. So verzeichneten die Statistiker 2.155 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden. Dabei kamen insgesamt fünf Menschen ums Leben, 386 wurden schwer verletzt und 1.907 leicht.

 

Bei drei von vier Unfällen mit Personenschaden (72,1 Prozent, 1 553 Unfälle) war die Fahrerin oder der Fahrer des E-Scooters hauptverantwortlich. In 644 Fällen verloren die Fahrenden die Kontrolle über ihr Fahrzeug ohne dass Andere dazu beigetragen haben.

 

Der mit Abstand häufigste Vorwurf an E-Scooter-Fahrende, die in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt waren: Fahren unter Alkoholeinfluss (431 Fehlverhalten oder 18,3 Prozent). Zum Vergleich: Im selben Zeitraum waren es bei Fahrradfahrenden 7,1 Prozent und bei zulassungsfreien Krafträdern 7,8 Prozent.

 

Zweithäufigstes Fehlverhalten ist die falsche Nutzung der Fahrbahn oder der Gehwege. Dies wurde bei 16,6 Prozent bzw. 392 Fällen von Fehlverhalten festgestellt. Nicht angepasste Geschwindigkeit war der dritthäufigste Vorwurf an E-Scooterfahrerinnen und -fahrer (199 Fehlverhalten oder 8,5 Prozent).

Das Statistische Bundesamt berichtet weiter, dass die Verunfallten vergleichsweise jung sind. Mehr als ein Drittel (33,7 Prozent) der Beteiligten waren jünger als 25 Jahre. Ein deutliches Indiz, dass die Gefährte bei Teens und Twens besonders beliebt sind. Der Altersgruppe Ü65 gehörten hingegen nur 7,4 Prozent an.

 

Von den 2.155 E-Scooter-Unfällen mit Personenschaden waren 918 Alleinunfälle – das heißt, es gab keinen Unfallgegner. Drei der fünf getöteten E-Scooter-Fahrenden kamen bei Alleinunfällen ums Leben. Auch die Hälfte aller Verletzten ist auf Alleinunfälle zurückzuführen.

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23.03.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema "Soli-Wegfall"


"Soli-Ersparnis" - lieber Konsum als Vorsorge


Obwohl die Deutschen Einbußen bei der gesetzlichen Rente durch Corona befürchten, wollen sie die „Soli-Ersparnis“ lieber in Konsum statt Vorsorge investieren, zeigen aktuelle Umfrage-Ergebnisse.


Durch die Corona-Krise drohen Einbußen bei der Altersvorsorge, vor allem bei der gesetzlichen Rente - das fürchten einer Umfrage zufolge 31 Prozent der Deutschen. Dass viele Bereiche der deutschen Wirtschaft unter den Folgen des Lockdowns leiden, lässt die Deutschen über ihre finanzielle Absicherung im Alter nachdenken. So verspürt fast jeder dritte Deutsche durch die Pandemie eher ein gesteigertes Bedürfnis, fürs Alter vorzusorgen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov Deutschland im Auftrag der VGH und anderer öffentlicher Versicherer, an der 2.073 Personen teilnahmen.


Diese Umfrage-Ergebnisse aus dem Februar 2021 lassen sich gut mit anderen Erhebungen belegen. So befragte das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag der R+V Versicherung ebenfalls im Februar bundesweit 1.042 Menschen, wie die durch den eingesparten Solidaritätszuschlag („Soli“) zusätzlichen Gelder verwendet werden (Mehrfachantworten möglich).


Wie die „Soli-Ersparnis“ verwendet werden soll:


  • 24 Prozent planen, das Geld auf dem Konto zu belassen und nicht auszugeben
  • 21 Prozent wollen verstärkt in Hobby oder Konsumgüter investieren
  • 17 Prozent wollen den eingesparten Solidaritätszuschlag („Soli“) für die Altersvorsorge zurücklegen
  • 16 Prozent planen ein Investment in Aktien
  • 6 Prozent wollen in die eigene Gesundheitsvorsorge investieren


Fast jeder fünfte Befragte (19%), der vom Soli-Wegfall weiß, ist dagegen noch unentschlossen, wofür er das zusätzliche Geld ausgeben wird. Jeder achte Befragte (12%) wusste dagegen gar nicht, dass der Soli überhaupt wegfällt. Diesen Personen wurden die Fragen nach der Verwendung des zusätzlichen Betrages nicht gestellt.

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15.03.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Generationengerechtigkeit in der Altersversorgung


Verlässliche Rente: Junge Menschen würden länger arbeiten


Geht es nach der Generation der 18- bis 32-Jährigen, bekommt Deutschland im ‚Superwahljahr 2021’ einen Rentenwahlkampf. Denn die Millennials vermissen, dass ihre Perspektive in der Rentendebatte ernst genommen wird.


„Die demografische Entwicklung hat den Rentenexperten bereits vor den Corona-Schulden große Sorgen bereitet. Beide zusammen, Corona und demografische Entwicklung, gehen eine unheilvolle Allianz gegen die gesetzliche Rentenversicherung ein. Die Rente ist alles andere als sicher“, sagt Prof. Michael Heuser, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA).


Worte, die vor allem bei den 18- bis 32-Jährigen auf Gehör stoßen. Mehr als drei Viertel aus dieser Altersgruppe empfinden es als ungerecht, dass die Rentenbeiträge steigen, doch die eigene zu erwartende Rente sinkt. Die Millennials werden sowohl für die heutigen als auch für die kommenden Rentenjahrgänge die Rente schultern müssen. Doch wirklich ernst genommen fühlen sie sich offenbar nicht. 70 Prozent der jungen Menschen vertritt die Ansicht, dass politische Parteien dem Anliegen ihrer Generation nicht genug Aufmerksamkeit widmen. Etwa zwei Drittel der 18- bis 32-Jährigen werden ihre Entscheidung bei der kommenden Bundestagswahl im September deshalb von der Rentenpolitik der Parteien abhängig machen, so eine repräsentative GfK-Studie im Auftrag der Generali Deutschland AG unter rund 1.000 Mitgliedern dieser Altersgruppe.


Weiteres Ergebnis: Etwas weniger als die Hälfte der jungen Menschen (43,9 Prozent) wäre bereit, für eine verlässliche Rente länger zu arbeiten. Über die Hälfte der Befragten fordert allerdings konkrete Lösungen über die gesetzliche Rente hinaus von der Politik.


Ändert sich an den derzeitigen Aussichten für die jungen Menschen nichts, wären 27 Prozent der Millennials sogar bereit, Deutschland zu verlassen. Der Gedanke an Auswanderung, um drohender Altersarmut zu entgehen, ist besonders bei den 30- bis 32-Jährigen verbreitet. Bevorzugt werden dann Länder, in denen die Lebenshaltungskosten niedriger als in Deutschland sind.


Die Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass es enorm wichtig ist, jungen Menschen Perspektiven zur Altersvorsorge vorzustellen und ihnen konkrete Lösungswege aufzuzeigen, die zu ihrer Situation passen.

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01.03.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Haftung bei Schlaglöchern


Schlaglöcher, Dellen und Risse in der Fahrbahn sind gerade keine Seltenheit. Doch wer haftet, wenn durch ein Schlagloch ein Schaden entsteht?


In Deutschland sind die Straßenbaulastträger für den verkehrssicheren Zustand von Straßen und Wegen zuständig. Das sind Bund, Länder, Städte oder Gemeinden. Zu ihren Aufgaben zählt die regelmäßige Kontrolle und Reparatur von Straßen. Doch gerade nach strengem Frost können nicht überall gleichzeitig alle Schäden behoben werden. Um vor Gefahrensituationen zu warnen, werden deshalb mancherorts nur Verkehrsschilder aufgestellt, statt den Schaden gleich zu beheben.


Autofahrer, die nur eine Teilkaskoversicherung für ihr Fahrzeug haben, müssen einen Schaden, der durch ein Schlagloch entstanden ist, selbst zahlen. Eine Vollkaskoversicherung zahlt die Reparatur in der Regel vollständig, informiert der Auto Club Europa (ACE), Deutschlands zweitgrößter Autoclub. Über eine separate Fahrradversicherung können auch Radfahrer Schäden regulieren lassen, die am Fahrrad durch Schlaglöcher entstanden sind.


Grundlage für die Schadensmeldung bei der Vollkaskoversicherung ist die Schadendokumentation. Es sollten Fotos gemacht und bei schweren Schäden auch Zeugenaussagen eingeholt und Schadenprotokolle erstellt werden, rät der ACE.


Möchte ein Geschädigter Schadenersatz vom zuständigen Straßenbaulastträger, muss er nachweisen, dass entweder die Kontrollpflicht verletzt wurde, Schlaglöcher schuldhaft übersehen wurden oder die Beseitigung von Schlaglöchern unterlassen wurde.


Laut ACE schwinden die Erfolgsaussichten solcher Schadenersatzbegehren, wenn die Fahrzeuge mit unangemessener Geschwindigkeit unterwegs waren. Denn die Straßenverkehrsordnung (StVo) schreibt vor, dass man das Fahrverhalten den Witterungsbedingungen und Straßenverhältnissen anpasst.

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16.02.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema grobe Fahrlässigkeit in der Kfz-Versicherung


Kfz-Versicherung: Grobe Fahrlässigkeit mitversichert?


Ein Leistungspunkt in der Kfz-Versicherung ist der Einschluss von grober Fahrlässigkeit. Warum dass wichtig sein kann, zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe (1 Rb 36 Ss 832/19).


Während der Autofahrt sollten Fahrzeugführer die Hände vom Mobiltelefon lassen. Andernfalls droht ein Bußgeld bis zu 200 Euro. Je nach Gefährdung oder Unfallfolge sogar bis zu zwei Punkte in Flensburg oder Fahrverbot für einen Monat.


Diese Regelung betrifft auch Touchscreens von Navigationsgeräten oder dergleichen. So entschied das Oberlandesgericht in Karlsruhe, dass der sogenannte ‚Handy-Paragraph‘ auch für Touchscreens in Tesla-Fahrzeugen gilt. Der Fahrer in dem Rechtsstreit kam von der Straße ab, weil er während der Fahrt die Intervallfrequenz des Scheibenwischers ändern wollte. Das ist bei diesem Fahrzeugtyp nur über den Touchscreen möglich. Obwohl es sich um eine wichtige Funktion des Fahrzeugs handelte, sahen die Richter darin einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO). Der entsprechende Paragraph (§ 23 Abs. 1 a) beziehe sämtliche Berührungsbildschirme ein. Unabhängig vom Zweck, dem das elektronische Gerät dient, so die Richter.


In diesem Fall musste der Tesla-Fahrer 200 Euro Geldbuße und einen Monat Fahrverbot in Kauf nehmen.


Zudem kann aber auch noch Ärger mit der Kaskoversicherung des Autos drohen. Käme es in Folge einer solchen Ablenkung zu einem Unfall, würde der Versicherer prüfen, ob das Bedienen von Handy oder Touchscreen als grob fahrlässiges Verhalten zu werten ist. Dann kann der Versicherer seine Leistungen anteilig kürzen oder sogar ganz verweigern.


Deshalb sollte bei einer Kfz-Versicherung auch darauf geachtet werden, dass der Leistungspunkt ‚grobe Fahrlässigkeit‘ mitversichert ist.

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01.02.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Sparbuch


Deutsche bleiben dem Sparbuch treu


Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank scheint die Deutschen nicht weiter zu beeindrucken. Sparbuch und Lebensversicherungen rangieren weiterhin auf den vorderen Plätzen der beliebtesten Sparformen in Deutschland.


Sparen und Sicherheit gehört für Deutsche untrennbar zusammen. So zeigt eine repräsentative Studie zum Anlageverhalten der Deutschen, dass ‚Sicherheit‘ als wichtigster Aspekt der Geldanlage verstanden wird. Da die forsa-Studie im Auftrag der Gothaer Asset Management AG bereits zum zwölften Mal durchgeführt wurde, sind auch Betrachtungen vorheriger Ergebnisse möglich. Es zeigt sich, dass der Sicherheitsaspekt langsam an Bedeutung verliert. 2019 lag der Wert bei 57 Prozent; 2020 war Sicherheit 52 Prozent der Befragten am wichtigsten beim Thema Geldanlage. Zuwächse hingegen verzeichnet der Aspekt ‚Flexibilität‘. Dessen Bedeutungswert stieg von 31 Prozent (2020) auf 36 Prozent.


Nahezu konstant blieb der Wert für den Geldanlage-Aspekt ‚Rendite‘. Erreichte er 2020 gerade so die 10 Prozent-Hürde, blieb er 2021 knapp darunter (9%).


Bei den Sparformen dominiert weiterhin das Sparbuch; allerdings sinken die Werte im Vergleich zum Vorjahr leicht. Ähnlich verhält es mit Lebensversicherungen. Beide Möglichkeiten zur Geldanlage sind in besonderem Maße von der seit Jahren andauernden Niedrigzins-Phase betroffen. Das wiederum scheint die Deutschen nur mäßig zu interessieren. Gaben noch im Vorjahr 61 Prozent der Befragten an, die Leitzinspolitik der EZB für falsch zu halten, sind es in diesem Jahr nur noch 41 Prozent. Etwas mehr - nämlich 46 Prozent - befürworten die Niedrigzinspolitik gar. Das ist der höchste Zustimmungswert seit 2016. Am höchsten liegt der Zustimmungswert zur Nullzinspolitik bei den 18- bis 29-Jährigen: 59 Prozent vertreten die Ansicht, die EZB täte das Richtige.


Die Ergebnisse spiegeln sich in gewisser Weise bei den beliebtesten Geldanlagen wider:


Sparbuch: 44 % (Vorjahr 48 %)

Immobilien: 32 % (Vorjahr 32 %)

Lebensversicherungen: 27 % (Vorjahr 30 %)

Fonds: 26 % (Vorjahr 24 %)

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26.01.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Rechtsschutz


Rechtsschutz - wird immer wichtiger


Zum 1. Januar 2021 sind die Anwalts- und Gerichtsgebühren erneut angehoben wurden: um zehn Prozent und im Sozial- und Familienrecht sogar um 20 Prozent. Grund, über eine Rechtsschutzversicherung nachzudenken.


Zum Jahreswechsel sind die Anwalts- und Gerichtsgebühren erneut gestiegen. Das ist zwar die erste Anhebung seit langer Zeit: Zuletzt stiegen sie 2013 um 20 Prozent. Dennoch führen die steigenden Anwalts- und Gerichtskosten dazu, dass immer mehr Menschen von der Wahrnehmung ihres Rechts ausgeschlossen werden.


Zwei Beispiele: Wer einen defekten Gebrauchtwagen erwirbt und diesen Kauf rückabwickeln will, muss laut dem Versicherer-Verband GDV Kosten von mehr als 8.300 Euro einplanen. Und wer wegen Schimmel in der Wohnung klagt, kommt auf knapp 5.000 Euro Anwalts- und Gerichtskosten.


Hier kommt die Rechtsschutzversicherung ins Spiel. Sie sorgt dafür, dass viele Menschen überhaupt erst die Chance haben, vor Gericht zu streiten. Und tatsächlich ist der Verbreitungsgrad in Deutschland bereits recht hoch. Laut dem Roland Rechtsreport 2020 hat fast jeder zweite Haushalt eine entsprechende Police.


Wie schnell es passieren kann, dass man sich vor Gericht verantworten muss, zeigt ebenfalls der Rechtsreport: eine repräsentative Umfrage durch das Institut für Demoskopie Allensbach. Demnach musste sich fast jeder vierte Befragte (23 Prozent) in den letzten zehn Jahren einem Gerichtsprozess stellen bzw. hat selbst vor dem Kadi geklagt. Und immerhin 28 Prozent sagten aus, dass sie in den letzten fünf Jahren die Hilfe eines Anwaltes hätten gebrauchen können - diese aber dennoch nicht wahrgenommen haben. Die Kosten waren hierfür zumindest ein Grund.


Wenn man eine Rechtsschutzversicherung abschließt, sollte man allerdings auch einiges beachten. Die Verträge sind oft komplex und in verschiedene Teilbereiche unterteilt: etwa Berufs-, Privat- und Verkehrsrechtsschutz. Auch der Schutz bei Miet- oder Grundstücks-Streitigkeiten kann inkludiert werden, ebenso das Steuerrecht. Entsprechend ist es wichtig, einen genauen Blick in die Vertragsbedingungen zu werfen: und zu entscheiden, wogegen man sich absichern will und wogegen nicht.


Zudem gilt es, sich rechtzeitig abzusichern: und nicht erst, wenn sich ein Rechtsstreit anbahnt. Denn in der Regel enthalten die Verträge Wartezeiten, die -je nach Streitart- auch unterschiedlich festgeschrieben sein können. Branchentypisch sind hier zwei bis drei Monate. Bestand ein Konflikt bereits vor Abschluss des Vertrages, ist er vom Schutz ausgeschlossen. Zudem sind bestimmte Streite ebenfalls nicht inkludiert: neben vorsätzlichen Straftaten etwa das Patent- und Markenrecht, wobei manche Versicherer auch dazu übergehen, hierfür Schutz gegen Aufpreis oder gar eigenständige Policen zu etablieren.


Zudem kann es sich lohnen, auch Altverträge noch einmal zu überprüfen. So haben zum Beispiel die Versicherer begonnen, auch Leistungen bei Rechtsstreiten nach Internet-Delikten zu integrieren, wenn auch noch oft gegen Aufpreis. Manche Versicherer bieten auch spezielle Internet-Rechtschutz-Policen an. In vielen Altverträgen fehlen entsprechende Bausteine.


Auch Gewerbetreibende und Unternehmer sollten schauen, welche Art Gewerberechtsschutz sie abschließen. Das haben auch in der Corona-Pandemie viele Gastronomen und Hoteliers schmerzlich bemerken müssen. Stritten sie sich mit ihrem Versicherer, weil dieser nach einer Betriebsschließung infolge der Corona-Pandemie nicht zahlen wollte, war es wichtig, eine Rechtsschutzversicherung mit dem entscheidenden Baustein „Versicherungs-Vertrags-Rechtsschutz“ zu haben, damit der jeweilige Anbieter für die Kosten aufkam. Ein Beratungsgespräch hilft, den passenden Vertrag zu finden!


Wir empfehlen unseren Mandanten daher seit Jahren, sich im Fall von Rechtsstreitigkeiten für alle versicherbaren Rechts- und Lebensbereiche „sorgenfrei“ zu wappnen. Der „Sorglos“-Rechtsschutz für Privatkunden ist ab 199 Euro jährlich, für Selbständige und Betriebe abhängig von der Mitarbeiteranzahl ab 362 Euro erhältlich.

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19.01.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Betriebliche Altersversorgung


Betriebliche Altersversorgung kann für alle Lohngruppen lohnen


Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) ätzt unter dem demographischen Wandel. Müssen doch immer weniger Beitragszahler im erwerbsfähigen Alter immer mehr Rentnerinnen und Rentner finanzieren. In 2019 lag die Zahl der Menschen im Rentenalter bei 18 Millionen Menschen – könnte aber laut Statistischem Bundesamt bis 2039 auf mindestens 21 Millionen Menschen anwachsen. Die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter hingegen sinkt und sinkt. Die Folge: Immer weniger Menschen müssen für die Renten von immer mehr Seniorinnen und Senioren aufkommen.


Und liegt das aktuelle Rentenniveau – das Verhältnis der durchschnittlich gezahlten Renten zum Durchschnittslohn – derzeit noch bei 48,21 Prozent, könnte es in 2045 bei nur 43 Prozent liegen. Die erste Säule des Rentensystems – die gesetzliche Rente – muss also durch zwei weitere Säulen ergänzt werden: durch die betriebliche Altersversorgung und durch die private Vorsorge.


Da lohnt es sich, europäische Nachbarländer zum Vorbild zu nehmen – die Niederlande zum Beispiel oder Dänemark. Anpassungslasten einer alternden Bevölkerung für das Rentensystem werden dort über leistungsfähige kapitalgedeckte Vorsorgesysteme aufgefangen.


So verfügen in den Niederlanden mehr als 91 Prozent der aktiven Arbeitnehmer über eine Zusatzrentenregelung. In Deutschland hingegen sind es aktuell nur 53,9 Prozent der werktätigen Bevölkerung, die über eine Anwartschaft für eine Betriebsrente verfügen. Ab 2018 aber trat das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) der Bundesregierung in Kraft – und soll seitdem für eine größere Verbreitung der Betriebsrenten sorgen.


Besonders für „Geringverdiener“ war es bisher schwer und unattraktiv, vom geringen Verdienst noch etwas für die Altersversorgung abzuführen. Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde aber auch ein Förderbetrag eingeführt, der Arbeitgebern gewährt wird, sobald diese für ihre Arbeitnehmer betrieblich vorsorgen. Bezahlt der Arbeitgeber im Kalenderjahr einen Betrag in Höhe von mindestens 240 Euro jährlich an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder eine Direktversicherung, kann er sich diesen Beitrag mit 30 Prozent bezuschussen lassen.


Die Möglichkeit freilich gilt nur für „Geringverdiener“. So darf der Arbeitslohn höchstens 2.575 Euro monatlich betragen. Und der maximal mögliche Zuschuss liegt bei 288 Euro. Der Betrag wird dem Arbeitgeber bei Anmeldung seines Arbeitnehmers zur Lohnsteuer gutgeschrieben.


Und die Arbeitnehmer? Diese profitieren von einem Plus zur erwartbar niedrigen gesetzlichen Rente. Wer also trotz kleiner Lohntüte aktiv fürs Alter vorsorgen will, der sollte sich unseren Rat suchen.

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11.01.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Frostschäden


Frostschäden an Leitungsrohren - vermeidbare Millionenschäden


Frostschäden an Leitungsrohren verursachen den deutschen Versicherern bis zu 150 Millionen Euro Schadenkosten pro Jahr - und ließen sich doch mit einigen Vorsichtsmaßnahmen vermeiden. Denn wenn ein Wasser- oder Gasrohr aufgrund von Kälte platzt, sind oft teure Reparaturen zu erwarten.


Frostschäden an Leitungsrohren kosten die Versicherungswirtschaft pro Jahr zwischen 120 und 150 Millionen Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einem aktuellen Pressetext warnt. Damit will der Verband auf ein oft unterschätztes Risiko für Häuser und Wohnungen hinweisen. Zwar machen Frostschäden nur einen vergleichsweise kleinen Teil an Leitungswasserschäden von insgesamt 1,1 Milliarden Euro pro Jahr aus. Doch ärgerlich sind sie schon deshalb, weil sie oft durch kleine Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden könnten - und oft hohe Folgeschäden nach sich ziehen.


Um das zu verdeutlichen sei darauf verwiesen, wie so ein Schaden üblicherweise abläuft. Bei Minustemperaturen gefriert das Wasser und vergrößert sein Volumen, so dass das Rohr platzt. Dadurch ist aber nicht allein die betroffene Leitung geschädigt. Oft bleiben derartige Ereignisse zunächst unbemerkt, so dass sie teure Folgeschäden nach sich ziehen können: Wände und Zwischendecken werden durchfeuchtet und schimmeln, Heizkörper und Armaturen gehen kaputt, im schlimmsten Fall sind auch Teppiche und Möbel in den betroffenen Räumen hinüber, wenn der Vorfall nicht gleich registriert wird.


Im Schnitt entstehen so Kosten von mehreren tausend Euro pro Frostschaden. Bis zu 40.000 dieser Vorfälle zählen die Versicherer in der kalten Jahreszeit. Nur auf den Winter gerechnet, sind das 19 Frostschäden pro Stunde. Hierbei gilt es zu bedenken, dass die Versicherer auch nur tatsächlich versicherte Ereignisse erfassen, für die ein Wohngebäude- bzw. Hausratschutz besteht. Die Gesamtzahl der Schäden dürfte folglich weit höher liegen.


Umso wichtiger ist es, einen Frostschaden erst gar nicht entstehen zu lassen. Das wirksamste Frostschutzmittel ist Wärme. Alle Räume eines Hauses bzw. einer Wohnung sollten ausreichend beheizt werden. Das gilt auch für jene, die nicht regelmäßig benutzt werden: etwa Gästezimmer, Ferienwohnungen, oft auch Keller- und Abstellräume. Heimtückisch ist hierbei, dass die Frostschutz-Funktion der Heizung oft nicht ausreicht, wie der GDV berichtet: also, dass man das Heizungsventil auf das Schneeflocken-Symbol stellt. Zwar soll dadurch die Raumtemperatur auf fünf Grad gehoben werden. Aber gerade Rohre und Leitungen an ungeschützten Stellen und der Außenwand können trotzdem zufrieren, da die Frostschutz-Funktion vor allem den Heizkörper selbst schützt.


Ebenfalls empfehlenswert ist es, Wasserleitungen im Außenbereich vom Wasser zu trennen und zu leeren. Dasselbe sollte auch in unbeheizten Räumen geschehen. Denn diese Rohre sind besonders gefährdet. Wärmedämmendes Isoliermaterial schützt schlecht beheizbare Rohre und Leitungen zusätzlich. Auch auf die Isolierung von Fenstern und Türen lohnt es sich zu achten. Undichte und schlecht isolierte Stellen sind ein regelrechtes Einfallstor für Frost - notfalls nachbessern!


Entstehen Leitungswasser-Schäden durch Frost am Gebäude, so zahlt in der Regel die Wohngebäudeversicherung. Dazu zählen auch Anlagen der Wasserversorgung und -entsorgung, Heizkörper und -rohre, Wasch- und Spülmaschinen sowie Klimaanlagen. Teppiche, Möbel, Elektrogeräte und anderer Hausrat werden durch die Hausratversicherung ersetzt.

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08.01.2021

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Zusatzbeiträge in der GKV


Viele Krankenkassen heben Zusatzbeitrag an


Gesetzlich Krankenversicherte müssen sich auf steigende Kosten einstellen. Die mitgliederstärksten Krankenkassen heben 2021 ihren Zusatzbeitrag an, teils deutlich. Betroffen sind 37,3 Millionen Mitglieder.


Es sind nicht nur der Kosten der Coronakrise, sie verschärfen aber die Situation: Zum Jahreswechsel 2020/21 sahen sich viele Krankenkassen genötigt, ihren Zusatzbeitrag anzuheben. Zur Erinnerung: 14,6 Prozent beträgt der allgemeine Beitragssatz. Reicht das Geld aus Beiträgen und dem Gesundheitsfonds nicht aus, dürfen die Kassen einen individuellen Zusatzbeitrag festlegen.


Wie das Info-Portal Franke Media errechnet hat, sind von den aktuellen Teuerungen 37,3 Millionen Mitglieder betroffen. Und damit mehr als 66 Prozent der rund 56,4 Millionen gesetzlich versicherten Beitragszahler. Kein Wunder, sind doch die mitgliederstärksten Anbieter unter jenen, die nun ihre Prämien korrigieren müssen.


Die Techniker Krankenkasse (TK) mit rund 10,7 Millionen Versicherten (einschließlich beitragsfrei Familienversicherten) setzt den Zusatzbeitrag um 0,5 Prozentpunkte rauf und hebt ihn somit auf 1,2 Prozent an. Auch die Barmer GEK, mit knapp neun Millionen Versicherten zweitgrößte Krankenkasse, verlangt künftig 0,4 Prozentpunkte mehr - hier werden künftig gar 1,5 Prozent Zusatzbeitrag fällig.


Darüber hinaus müssen viele große Ortskrankenkassen ihre Prämie korrigieren. So verlangt zum Beispiel die AOK Plus künftig 0,6 Prozentpunkte mehr (Zusatzbeitrag 1,2 Prozent): Sie ist mit 3,4 Millionen Versicherten größter Versicherer in Sachsen und Thüringen.


Die Gründe für die Prämiensprünge sind komplex. Die Bevölkerung wird im Schnitt immer älter - entsprechend sind auch mehr Menschen auf Operationen und Gesundheitsservices angewiesen. Zudem kosten Reformen der Bundesregierung die Krankenkassen Geld. Unter anderem sollen die Kliniken mehr Personal einstellen und dieses auch besser bezahlen - notwendige Maßnahmen angesichts der Tatsache, dass in Deutschland schon jetzt hunderttausende Kranken- und Altenpfleger fehlen.


Die Zusatzbeitrag liegt im Schnitt aller Tarife -unter Berücksichtigung der Mitgliederzahlen- bei 1,28 Prozent, berichtet Franke Media. Der Wechsel zu einem neuen Anbieter wird ab diesem Jahr einfacher, wenn sich Mitglieder für einen preiswerteren Anbieter suchen wollen. Sie müssen nicht mehr bei ihrer bisherigen Kasse kündigen und eine Bestätigung anfordern, sondern können direkt eine neue Krankenversicherung abschließen. Die neue Krankenkasse kümmert sich dann darum, den alten Anbieter zu informieren.


Wir beraten Sie hierzu gerne.


Dennoch gilt bei Krankenkassen -wie auch bei jeder anderen Versicherung- Beitrag ist nicht alles.


Zusätzlich sollten die Versicherten auch einen Blick auf die Leistungen und den Service werfen. Denn hierbei gibt es große Unterschiede. Wer mit seiner Krankenkasse bisher gute Erfahrungen gemacht hat, Ansprechpartner vor Ort hat oder digitale Tools nutzen kann, hat Gründe, auch bei einem etwas höheren Preis seinem Anbieter treu zu bleiben.

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28.12.2020

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Pflegeanzahl und -Alter


Zahl der Pflegebedürftigen übersteigt 4 Millionen


Pflegevorsorge ist wichtig. Das zeigt sich an den jüngsten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes. Demnach stieg die Zahl der Pflegebedürftigen auf mehr als 4 Millionen Menschen. Welche Versorgungsarten dabei besonders häufig sind.


Im Vergleich zum Dezember 2017 ist die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland um 21 Prozent auf 4,13 Millionen Menschen im Dezember 2019 gestiegen. Die starke Zunahme führt das Statistische Bundesamt, das die Zahlen veröffentlichte, auf den neuen, weiter gefassten Pflegebedürftigkeitsbegriff zurück.


„Pflegebedürftig (…) sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere bestehen.“


Die weitaus meisten der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt. Das trifft auf 3,31 Millionen Menschen zu (entspricht 80 Prozent der Pflegebedürftigen). Bei 2,33 Millionen Pflegebedürftigen übernehmen Angehörige die Pflege. Bei 980.000 Bedürftigen übernehmen ambulante Pflegedienste die Versorgung ganz oder teilweise, während die Pflegebedürftigen weiterhin in Privathaushalten leben. Die vollstationäre Betreuung in Pflegeheimen gilt für ein Fünftel (820.000) der Pflegebedürftigen.


Vergleicht man diese Zahlen mit Dezember 2017, als das Statistische Bundesamt zuletzt Zahlen dazu vorlegte, fällt auf, dass die Zahl der vollstationär Gepflegten nahezu unverändert bleibt, während die Pflege zu Hause um 27 Prozent zunahm (das entspricht 710.000 Personen).


Weitere Auffälligkeiten: 62 Prozent der Pflegebedürftigen waren weiblich. Und je älter die Menschen sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu werden: Sind in der Altersgruppe der 70-74 Jahre alten Menschen etwa 8 Prozent pflegebedürftig, steigt dieser Wert bei den über 90-jährigen auf 76 Prozent.

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21.12.2020

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Kosten in Riester-Verträgen


Versicherer muss Riester-Sparer über Kosten aufklären


Wer eine staatlich geförderte zusätzliche Altersvorsorge unterhält, muss vom Versicherer klar über die damit verbundenen Kosten aufgeklärt werden. Andernfalls können Kostenerstattungen fällig werden.


Abschluss- und Vertriebskosten sind ein häufiger Streitpunkt bei Altersvorsorgelösungen. So auch im vorliegenden Fall. Ein Mann hatte 2010 einen Riester-Vertrag bei der AachenMünchener abgeschlossen. Im Vertrag hieß es zu den damit verbundenen Kosten: „Die Abschluss- und Vertriebskosten Ihrer Versicherung entfallen grundsätzlich nach spätestens 5 Jahren.“ Von dieser Regelung sollten auch Erhöhungen durch Sonderzahlungen ergriffen sein.


Doch die Standmitteilungen, die der Mann erhielt, wichen erheblich von den vertraglich festgehaltenen Kosten ab. Auch der Vermittler konnte nicht mit einer transparenten Kostenaufstellung glänzen. Nachdem sich der Versicherer uneinsichtig zeigte, zog der Mann schließlich vor Gericht.


Die Richter am Amtsgericht Syke (Az. 25 C 830/18) bestätigten den Mann in seiner Rechtsauffassung. In einem Anerkenntnis-Urteil stellte das Gericht klar, dass der Versicherer nach fünf Jahren keine weiteren Abschlusskosten mehr vom Beitrag „in Abzug bringen darf und sich dieses Verbot auch auf die jährlichen staatlichen Zulagen erstreckt“.


Der Versicherer musste die zu viel erhaltene Summe i.H.v. 219,- Euro zzgl. Zinsen zurückzahlen.


Die Verbraucherschützer der Stiftung Warentest raten deshalb, zu überprüfen, ob die Darstellung der Abschluss- und Vertriebskosten im Vertrag von den ersten Standmitteilungen nach Vertragsabschluss stark voneinander abweichen.

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16.12.2020

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Einbruchsicherung


Einbruchschutz - Staatliche Förderung nahezu unbekannt


Die Angst vor Wohnungseinbrüchen ist die größte Angst für ein Viertel der Deutschen bezogen auf kriminelle Übergriffe. Dennoch wird kaum in Schutzmaßnahmen investiert. Schlimmer noch: Dass der Staat Präventionsmaßnahmen fördert, ist nahezu unbekannt.


Laut jüngster Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Wurden 2018 noch 97.504 Einbrüche gemeldet, ging die Zahl 2019 auf 87.145 Fälle zurück. Doch das allein ist kein Grund zum Feiern. Zum einen ist jeder Einbruch einer zu viel. Zum anderen steigt die Schadensumme. Sie lag 2018 noch bei 260,7 Millionen Euro und kletterte 2019 auf 291,9 Millionen Euro - bei weniger Fällen!


Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass Einbrüche in Wohnung oder Haus für ein Viertel der Deutschen die größte Angst bezogen auf kriminelle Übergriffe ist. Noch mehr fürchten die Deutschen nur Gewalt und Körperverletzung.


Und trotzdem nutzt knapp die Hälfte der Befragten keine speziellen Absicherungssysteme, um die eigene Wohnung oder das Haus zu schützen. 64 Prozent der Befragten planen keine Investitionen in Einbruchschutz innerhalb der nächsten 12 Monate.


Gefragt nach den Quellen, die genutzt werden, um sich über Einbruchschutz-Maßnahmen zu informieren, geben die Befragten Folgendes an:


  • Polizei: 47 %
  • Internet: 43 %
  • Sicherheitsfachgeschäft: 36 %
  • Umfeld, Freunde, Verwandte: 22 %
  • Versicherung: 18 %
  • Baumarkt: 10 %
  • Sonstiges: 1 %
  • Weiß nicht / keine Angabe: 14 %


Etwas überraschend ist allerdings, dass die große Mehrheit der Befragten - nämlich 67 Prozent - angibt, nicht gewusst zu haben, dass der Staat die Einbruchschutz-Prävention finanziell fördert. 18 Prozent geben zwar an, davon schon einmal gehört zu haben, es aber nicht genau zu wissen. 10 Prozent wussten davon und nur 2 Prozent der Befragten haben bereits solche Förderungen in Anspruch genommen.


Einer der wichtigsten Förderer von Investitionen in Einbruchschutzmaßnahmen ist die KfW.


Über die Studie:

Vom 14.09. - 16.09.2020 wurden 2.082 Menschen befragt. Basis ist eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe der deutschen Wohnbevölkerung ab 18 Jahren. Durchgeführt wurde die Studie von YouGov im Auftrag von ABUS.

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07.12.2020

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Angst um den Arbeitsplatz


Sorge um den Arbeitsplatz nimmt zu


Die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz hat in Folge der Corona-Pandemie deutlich zugenommen. Und diese Angst wirkt sich auch auf die Altersvorsorge aus.


Sie stehen mitten im Berufsleben, erziehen Kinder und finanzieren die sozialen Sicherungssysteme: Die mehr als 35 Millionen 30- bis 59-Jährigen in Deutschland stellen 70 Prozent der Erwerbstätigen dar und erwirtschaften über 80 Prozent der steuerpflichtigen Einkünfte.


Doch wie „tickt“ diese „Generation Mitte“ und wie wirken sich die Folgen der Corona-Pandemie auf das Stimmungsbild der „Generation Mitte“ aus?


Antworten darauf liefert eine repräsentative Untersuchung, die das Institut für Demoskopie Allensbach seit 2013 einmal jährlich durchführt. Im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft wurden zwischen Mitte Oktober und Anfang November 2020 insgesamt 1.047 Männer und Frauen im Alter zwischen 30 und 59 Jahren befragt.


Die Ergebnisse zeigen: Die große Mehrheit (über 70 Prozent) richtet sich auf eine länger andauernde Ausnahmesituation ein. Nur jeder fünfte Befragte (22 Prozent) glaubt an eine Rückkehr zur Normalität innerhalb weniger Monate.


Als „unerträglich“ wird empfunden, dass kein Ende der Krise absehbar ist; 70 Prozent gaben das an. Konkrete Einschränkungen wie beispielsweise Besuchsverbote (50 Prozent) oder auch das faktische Verbot von Auslandsreisen (16 Prozent) werden weniger häufig als schlimmste Corona-Folge genannt.


Besonders heftig ist die Zunahme der Sorge um den eigenen Arbeitsplatz. Vor etwa einem Jahr gaben 14 Prozent der Befragten an, den eigenen Arbeitsplatz für gefährdet zu halten. In der diesjährigen Befragung geben das 25 Prozent an.


Und wer sich aktuell um seinen Arbeitsplatz sorgt, hat auch Bedenken bezüglich der eigenen Altersvorsorge. Machen sich insgesamt rund 38 Prozent der Befragten Gedanken um die Auskömmlichkeit der eigenen Altersbezüge, liegt der Wert bei Befragten, die sich um ihren Arbeitsplatz ängstigen, bei 67 Prozent.

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30.11.2020

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Altersvorsorge


Wagen die Deutschen mehr Risiko?


Die Mehrheit der Deutschen hat bereits Maßnahmen zur Altersvorsorge ergriffen oder plant es zumindest. Welche Art der Geldanlage dabei bevorzugt wird, zeigt das aktuelle Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen und Giroverbands.


Wer kritisiert, dass die Deutschen zu wenig für ihre Altersvorsorge tuen würden, muss vor allem auch über die Arbeits-Einkommen in Deutschland sprechen.


So zeigt das aktuelle Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen und Giroverbands (DSGV), dass nur 21 Prozent der Haushalte mit einem Nettoeinkommen unter 1.000 Euro monatlich Vorsorge betreiben.


Steht jedoch ein Haushaltsnettoeinkommen von 2.500 Euro und mehr im Monat zur Verfügung, steigt der „Vorsorge-Wert“ auf 68 Prozent. Logischer Umkehrschluss: Wer die Vorsorge stärken will, muss sich für höhere Löhne und weniger Abgaben stark machen.


Nötig ist das allemal. Denn 39 Prozent der Befragten gaben an, keinerlei Altersvorsorge zu betreiben und nicht geplant zu haben, daran etwas zu ändern.


Hier zeigt sich vermutlich auch große Verunsicherung darüber, welche Geldanlage in Zeiten von Null- und Niedrigzins wohl überhaupt geeignet sein könnte.


Weiterer Beleg für diese These könnte die Tatsache sein, dass das kaum verzinste Sparbuch im Vergleich zum Vorjahresergebnis um 5 Prozentpunkte zulegt. 24 Prozent der Umfrageteilnehmer nennen das Sparbuch als eine der Maßnahmen, die sie ergriffen hätten, um die eigene finanzielle Lage im Alter zu verbessern. 2019 lag dieser Wert noch bei 19 Prozent. Das Sparbuch lässt damit sogar Tagesgeld, Aktien, Riester-Rente, Festgeld und Edelmetalle hinter sich. Insgesamt erreicht das Sparbuch damit den 7. Platz im Ranking der genutzten Geldanlagen zur Verbesserung der finanziellen Situation im Alter.


Welche Geldanlagen die Deutschen häufiger nutzten, um Altersarmut vorzubeugen:


  1. Lebensversicherung 38 Prozent
  2. Rentenversicherung 34 Prozent
  3. Investmentfonds 27 Prozent
  4. Erwerb einer Immobilie zur Selbstnutzung 26 Prozent
  5. Betriebliche Altersversorgung 25 Prozent
  6. Bausparvertrag 25 Prozent
  7. Sparbuch 24 Prozent
  8. Tagesgeld 24 Prozent
  9. Aktien 23 Prozent
  10. Riester-Rente 21 Prozent
  11. Festgeld 13 Prozent
  12. Edelmetalle 9 Prozent
  13. Erwerb einer Immobilie zum Vermieten 8 Prozent
  14. Immobilienfonds 7 Prozent
  15. Festverzinsliche Wertpapiere 5 Prozent
  16. Rürup-Rente 2 Prozent
  17. Kryptowährungen 1 Prozent
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23.11.2020

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Tagegeld in der Unfallversicherung


Unfall-Tagegeld: Versicherer muss auch für die Zeit einer erforderlichen Krankengymnastik aufkommen


Der Bundesgerichtshof hat mit einem Urteil die Rechte von Kundinnen und Kunden einer privaten Unfallversicherung gestärkt. Ist ein Tagegeld vereinbart, so endet der „Abschluss der Behandlung“ nicht mit dem letzten Arztbesuch, wenn der Mediziner im Anschluss Krankengymnastik oder eine andere Maßnahme verschreibt. Die Zeit dieser Therapien müsse auch berücksichtigt werden (Urteil vom 04. November 2020, IV ZR 19/19).


Wer eine private Unfallversicherung abschließt, kann in bestimmten Tarifen auch ein Tagegeld vereinbaren. Der Versicherer zahlt dann in der Regel einen vorher vereinbarten Betrag pro Tag aus, wenn ein Unfall dazu führt, dass er nicht arbeiten kann - oft zeitlich limitiert auf eine Höchstgrenze, zum Beispiel für maximal ein Jahr.


Ein solches Tagegeld war auch Streitgegenstand in einem aktuellen Fall, über den der Bundesgerichtshof (BGH) entscheiden musste. Geklagt hatte ein Mann aus Bayern, der sich im April 2016 den Finger verletzt hatte und deshalb fast zwei Monate im Job ausfiel. Laut Vertragsbedingungen musste der Versicherer zahlen, wenn der Verunfallte „in der Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und in ärztlicher Behandlung“ ist.


Was aber bedeutet „in ärztlicher Behandlung“, wie es die Vertragsklausel formulierte? Hierüber bestanden verschiedene Auffassungen. Der Unfallversicherer wollte nur bis zu dem Zeitpunkt das Tagegeld erstatten, zu dem letztmalig der Versicherte einen Arzt aufgesucht hatte. Das war am 16. Juli 2016 der Fall. Der Mann aber wollte für weitere Wochen die vereinbarte Summe ausgezahlt bekommen. In der Zeit hatte er nach eigener Aussage Krankengymnastik wahrgenommen, die ihm der Arzt beim letzten Termin verschrieben hatte.


Die Begründung des Versicherers, weshalb er sich quer stellte: Die versicherte „Ärztliche Behandlung“ meine laut der Allgemeinen Unfallbedingungen (AUB) tatsächlich die Behandlung durch einen Arzt - nicht aber solche etwa durch Heilpraktiker oder durch Masseure.


Der verunfallte Arbeitnehmer zog schließlich vor Gericht - und musste vor dem Oberlandesgericht Nürnberg (OLG) noch eine Niederlage einstecken. Nicht so vor dem obersten Zivilgericht, das zu seinen Gunsten entschied! Der Bundesgerichtshof kippte das Urteil der Vorinstanz und gab dem Mann Recht.


“Allgemeine Versicherungsbedingungen sind so auszulegen, wie ein durchschnittlicher, um Verständnis bemühter Versicherungsnehmer sie bei verständiger Würdigung, aufmerksamer Durchsicht und unter Berücksichtigung des erkennbaren Sinnzusammenhangs versteht“, schreibt der BGH im Urteil. Dabei sei auf ein Verständnis ohne versicherungstechnische Spezialkenntnisse abzuheben.


“Ein durchschnittlicher Versicherungsnehmer wird die Dauer solcher von der ärztlichen Fürsorge und Verantwortung umfasster Behandlungsmaßnahmen regelmäßig als Teil der ärztlichen Behandlung ansehen, und zwar unabhängig davon, ob sie möglicherweise nach dem letzten Arztbesuch erfolgen, ob Dritte bei ihrer Durchführung tätig werden und inwieweit der Arzt Maßnahmen selbst spezifiziert oder ihre konkrete Ausgestaltung einem Dritten überlassen hat“, heißt es weiter.


Der Versicherer muss also auch für die Zeit der Krankengymnastik zahlen - denn eine ärztliche Behandlung umfasse "regelmäßig die Dauer der vom Arzt angeordneten Behandlungsmaßnahmen“. Das stärkt die Verbraucherrechte.


Allerdings muss im konkreten Fall der Kläger noch nachweisen, dass er auch tatsächlich die Gymnastik in Anspruch genommen hat.

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27.10.2020

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Strafzinsen


Geldanlage: 214 Geldinstitute erheben Strafzins von Privatanlegern


Immer mehr Banken berechnen ihren Privatkundinnen und -kunden einen Strafzins, wenn sie Geld auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto parken. Griffen zunächst regionale Sparkassen und Volksbanken/Raiffeisenbanken zu, so erheben nun auch zunehmend Privatbanken ein solches „Verwahrentgelt“.


Die Zahl der Geldinstitute, die ihren Privatkunden Strafzinsen in Rechnung stellen, steigt stark an. Das zeigt eine Analyse des Portals biallo.de, das hierfür 1.300 Banken untersucht hat. Waren im Juli 2019 noch 30 Institute betroffen, so kletterte die Zahl nun Mitte September 2020 auf 214 Institute.


Grund ist, dass die Institute die Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) weitergeben. Auch sie müssen einen Einlagezins zahlen, wenn sie überschüssige Mittel bei der EZB lagern. So soll erreicht werden, dass Banken mehr Kredite vergeben und damit die Wirtschaft ankurbeln.


Eine Tendenz lässt sich erkennen: Erhoben zunächst regionale Sparkassen und Volksbanken einen Strafzins, so betrifft dies zunehmend auch überregionale private Geldhäuser. So sind unter jenen Instituten, die aktuell 0,5 Prozent berechnen, unter anderem die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Postbank, berichtet das Webportal.


In der Regel muss man aber erst dieses „Verwahrtentgelt“ bezahlen, wenn man hohe Vermögen hat. Bei der Commerzbank für Neukunden ab 100.000 Euro, bei der Deutschen Bank ebenfalls ab 100.000 Euro auf Girokonto, Tagesgeld- und Verrechnungskonto.


Laut einem Urteil des Landgerichtes Tübingen ist es den Banken aber nicht erlaubt, bei Tages- und Festgeldern einfach nachträglich Zinsen zu erheben und im Kleingedruckten zu verstecken. Deshalb gelten die Regeln oft bei Neuabschluss eines Kontos (Az. 4 O 187/17).


Dennoch ist Vorsicht geboten, denn die Institute weisen ihre Strafzinsen nicht immer transparent aus. Beim Girokonto sind sie nicht in der sogenannten Entgeltinformation gemäß Zahlungskontengesetz (ZKG) enthalten, so kritisieren die Verbraucherzentralen, auch, weil der Gesetzgeber hier sehr lasche Regeln vorschreibt. Im Zweifel gezielt beim Bankhaus anfragen, ob das eigene Konto betroffen ist!


Ein Problem sind die Negativzinsen auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Denn die Zahl der Banken, die Firmenkunden zur Kasse bitten, ist sogar noch größer: 301 Institute sind betroffen! Da wundert es kaum, dass der Mittelstand auch darunter leiden muss. Laut einer Forsa-Umfrage musste 2018/19 jedes dritte deutsche Unternehmen bereits ein Verwahrentgelt an die Bank entrichten. Hier lohnt ein Vergleich, ob man bei anderen Instituten das Geld günstiger hinterlegen kann.


Wer sein Konto gar für die Geldanlage nutzt, sollte sich zudem über Alternativen informieren. Denn Zinsen gibt es aktuell weder fürs Girokonto noch fürs Tagesgeld.

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29.09.2020

MANDANTENiNFORMATION zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung


Vier von fünf Leistungsanträgen bewilligt


Aktuelle Zahlen der Versicherungswirtschaft zeigen: Wer eine Berufsunfähigkeits-Versicherung abschließt, muss keineswegs befürchten, dass die Versicherer im Ernstfall nicht zahlen. Denn vier von fünf Leistungs-Anträgen werden von den Assekuranzen problemlos bewilligt.


Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, muss sich darauf verlassen können, dass der Versicherer tatsächlich leistet. Denn wer dauerhaft berufsunfähig wird, will ja für die verbleibende Zeit finanziell abgesichert sein - oft über viele Jahre. Hier lastet den Versicherern ein wenig der Ruf an, dass sie die Betroffenen unnötig in lange Rechtsstreite verwickeln und nicht zahlen wollen.


Daten der Versicherungswirtschaft zeigen aber, dass die Versicherer im Gros durchaus zuverlässig leisten. Vier von fünf Leistungsanträgen (80 Prozent) auf BU-Rente oder eine andere Leistung aus der privaten Invaliditätsversicherung wurden von den Anbietern 2018 bewilligt, wie der Versicherer-Verband GDV zuletzt meldete. Aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor.


Lehnen Versicherer einen Leistungsantrag ab, dann zumeist deshalb, weil der Versicherte noch mindestens zu 50 Prozent seinem zuletzt ausgeübten Beruf nachgehen kann. Denn „Nichterreichen des BU-Grades“ war bei 46 Prozent der abgelehnten Anträge auf Rente die Ursache. Dies ist auch ein wichtiger Grund, weshalb derartige Streitigkeiten mitunter vor Gericht landen und der Versicherer zusätzliche Gutachten anfordert. Auch hierfür lohnt sich eine Rechtsschutz-Police, welche einen solchen Streit abdeckt.


Ebenfalls ein häufiger Grund, weshalb Versicherer nicht zahlen, ist die sogenannte Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht. Eine solche kann laut Versicherungsvertragsgesetz geltend gemacht werden, wenn Versicherungsnehmer im Antrag und bei den Gesundheitsfragen falsche Angaben gemacht haben. Der Versicherer ist dann im Leistungsfall berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Immerhin bei jeder siebten abgelehnten Leistung (14 Prozent) ist das die Ursache.


Aus Kostengründen überprüfen die Versicherer erst im Leistungsfall, ob die Anzeigepflicht verletzt wurde: schließlich ist es hierfür unter anderem notwendig, zahlreiche Gesundheitsdaten von behandelnden Ärzten einzuholen und die Patientenakte zu prüfen. Deshalb kann es sein, dass der Versicherte jahrelang Beitrag zahlt, letztendlich aber doch ohne Leistung dasteht, weil der Anbieter vom Vertrag zurücktritt. An diesem Umstand zeigt sich, wie wichtig eine gute und umfassende Beratung beim Abschluss einer BU ist.


Letztendlich aber gilt: In der Regel leisten die Versicherer, wenn alle Gesundheitsdaten vorliegen. Weil geschätzt jeder vierte Berufstätige vor Erreichen des Rentenalters unfreiwillig aus seinem Beruf ausscheidet, ist dieser wichtige Schutz unbedingt zu empfehlen. Die Versicherer bewilligen die Anträge fast immer allein anhand der vorhandenen Unterlagen, wie beispielsweise den ärztlichen Attesten. In nur sechs Prozent der Fälle hatten die Unternehmen 2018 zusätzlich ein neutrales Gutachten für die Leistungsprüfung erstellen lassen: und selbst wenn extra Belege eingefordert werden, entscheiden die Versicherer in 63 Prozent der Fälle zugunsten des Antragstellers.

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07.09.2020

MandantenInformation zum Thema Sicherheit für Zuhause


Tipps für mehr Sicherheit für zu Hause


Obwohl die Zahl der Einbrüche seit einiger Zeit rückläufig ist, kommt es laut Kriminalstatistik im Schnitt täglich zu 230 Einbruchdiebstählen. Die Aufklärungsquote beträgt 17,4 Prozent. Dabei können einfache Maßnahmen helfen, Einbrecher wirksam abzuschrecken.


Einschließlich der Einbruchsversuche verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2019 87.145 Fälle. Das sind zwar weniger als im Vorjahr (2018: 97.504), doch Grund zur Sorglosigkeit besteht nicht. Denn bei den Fällen von Diebstahl aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen verzeichnet die Statistik ein leichtes Plus, nachdem die Zahlen in den Vorjahren rückläufig waren (2016: 102.586 Fälle, 2017: 93.212 Fälle, 2018: 86.474 Fälle, 2019: 86.604 Fälle).


Laut Statistik scheiterten 2019 etwa 45 Prozent der Einbrüche. Deshalb raten Sicherheitsexperten immer wieder, es den Einbrechern so schwer wie möglich zu machen. Denn meist dauert ein Einbruch nur wenige Minuten. Je mehr Zeit potenzielle Täter aufwenden müssen, um ihr Ziel zu erreichen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Einbrecher von ihrem Plan ablassen. Und das können Mieter und Eigenheimbesitzer erreichen, wenn sie einige Handlungsempfehlungen beachten.


Empfehlung 1: Häufig spähen Diebe ihre potenziellen Opfer vorher aus. Wer also in den Urlaub fährt oder längere Zeit nicht zu Hause ist, sollte Hinweise auf diese Abwesenheit vermeiden. Briefkästen, die überquellen, dauerhaft geschlossene Rollläden oder dunkle Zimmer in den Abendstunden können Indizien für die Abwesenheit sein. Mieter und Eigenheimbesitzer sollten Nachbarn oder Bekannte bitten, dafür zu sorgen, dass Wohnung oder Haus nicht unbewohnt wirken.


Empfehlung 2: Ist man nicht zuhause, sollten Fenster und Türen immer korrekt verschlossen bleiben. Fenster, die nur angekippt sind, erleichtern Einbrechern den Zugang. Schlüssel unter Fußmatten oder Blumentöpfen zu verstecken, sollten ebenfalls vermieden werden. Einbrecher und Diebe kennen solche Verstecke. Vorsicht ist auch mit Blick auf den Versicherungsschutz geboten. Wer sein Heim unverschlossen verlässt, könnte fahrlässig handeln und - je nach Vertrag - seinen Versicherungsschutz dadurch gefährden.


Empfehlung 3: Mit mechanischen oder elektronischen Sicherungen können Türen und Fenster noch besser vor Einbrechern geschützt werden. Die KfW bietet Eigenheimbesitzern sogar Förderungen für moderne Alarmsysteme an.


Empfehlung 4: Kommt es doch zum Einbruch, ist passender Versicherungsschutz wichtig, um einen finanziellen Ausgleich für die entwendeten Gegenstände zu bekommen. Ersetzt wird in der Regel der Wiederbeschaffungswert. Diesen einzuschätzen ist oft nicht leicht. Deshalb ist ratsam, Kaufbelege und Zertifikate (insbesondere bei Schmuck und Uhren usw.) sicher aufzubewahren. So kann im Ernstfall schneller ermittelt werden, welcher Betrag dem Einbruchsopfer vom Versicherer erstattet wird.


Empfehlung 5: Neben dem eigentlichen Diebstahl kommt es auch oft zu Einbruchschäden an Türen oder Fenstern. Auch diese können mitunter sehr teuer sein. Mieter und Wohnungseigentümer sollten ihren Hausratversicherungsvertrag dahingehend von uns prüfen lassen, ob und wie auch solche Schäden ersetzt werden.

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07.07.2020

MandantinInformation zum Thema nachaltige Altersvorsorge


Nachhaltigkeit - mehr als ein Nischendasein in der Altersvorsorge


Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Deutschen durchaus auch in Sachen Altersvorsorge auf Nachhaltigkeit setzen würden. Erschwert wird dies allerdings oft durch die fehlende Transparenz der Produkte. Dabei setzt auch bei den Anbietern ein Umdenken ein.


Riester-Anbieter, die in Waffentechnik oder Kohlekraftwerke investieren? Lebensversicherer, die Landraub und Kinderarbeit unterstützen? All das wollen viele Deutsche nicht, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Start-ups Vantik zeigt.


Die Umfrage unter 8.604 Bürgerinnen und Bürgern ab 18 Jahren belegt eher, dass die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz auch in der Altersvorsorge gefragt sind. Auf die Frage: „Wie wichtig wären Ihnen soziale, umweltbezogene und ethische Kriterien, wenn Sie aktuell ihre Altersvorsorge wählen würden?“, antwortete fast jeder zweite Befragte (47,5 Prozent) auf einer Skala mit „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“. Dass Nachhaltigkeit für sie keine Bedeutung hat, gab hingegen etwa jeder Dritte zu Protokoll (32,2 Prozent). Die restlichen Befragten hatten hierzu keine genaue Meinung bzw. äußerten sich neutral.


Die Studie zeigt folglich, dass Nachhaltigkeit auch in der Altersvorsorge kein Nischenthema ist und ein Markt da ist, auch wenn die Anbieter mit der Bereitstellung entsprechender Produkte noch hinterherhinken. Aber auch hier setzt bereits seit Jahren ein Umdenken ein. So können sich interessierte Kundinnen und Kunden etwa informieren, ob und in welchem Umfang der Versicherer beim Anlegen der Kundengelder sogenannte „ESG-Kriterien“ berücksichtigt. „ESG“ steht für „Environment, Social and Governance“. Das bedeutet, dass die Unternehmen sehr gute Ergebnisse im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung zeigen müssen. Sozial unverträgliche Branchen wie Rüstung oder Glücksspiel werden zugleich ausgeschlossen.


Nachhaltige Anlagen bedeuten nicht, dass man Abstriche beim Ertrag machen muss. Viele nachhaltige Investments stehen klassischen Anlagen in puncto Rendite nicht nach. Trotzdem kann es passieren, dass eine solche zu Lasten von Rendite sowie Sicherheit und Liquidität geht. Wer auf eigene Faust in grüne und soziale Unternehmen investieren will, sollte sich deshalb zuvor genau informieren, erst einmal langsam erste Erfahrungen sammeln und den Anteil nachhaltiger Investments schrittweise erhöhen. Auch sollte bei solchen Anlagen darauf geachtet werden, dass die Risiken gestreut sind und die Investments zur Anlagestrategie passen. Die Pleite von so manchem Windkraft-Anbieter, bei denen Kleinanleger ihre Altersvorsorge verloren, sollte hier ein mahnendes Beispiel sein: Gute Absichten bedeuten noch kein gutes Investment!


Positiv: Ein Bewußtseinswandel setzt auch bei den Versicherern ein. So hat eine Stichprobe von „Finanztest“ 2017 gezeigt, dass sich immerhin 15 von untersuchten 24 Versicherern verpflichten, nicht in Waffentechnik zu investieren. Auch beginnen zunehmend die Gesellschaften, ihr Portfolio auf grüne Technik umzustellen: zum Beispiel, indem sie Investitionen in klimaschädliche Kohle begrenzen oder mittelfristig ganz aussetzen. Hierbei gilt es zu bedenken, dass die Versicherer viele langlaufende und festverzinsliche Papiere haben, die sie nur mit großen Verlusten im Niedrigzins-Umfeld abstoßen könnten, oft zum Schaden der Kunden. Mit anderen Worten: Der Wandel braucht Zeit.


Doch welche Themen sind den Kundinnen und Kunden besonders wichtig? Bei jenen, die auf Nachhaltigkeit achten, landet das Thema Umweltschutz mit 47 Prozent Zustimmung nur auf Rang zwei, Klimaschutz mit 46,2 Prozent gar auf Rang vier. Noch wichtiger ist den Befragten das Wahren der Menschenrechte (60 Prozent). Auch, dass die Versicherer und andere Anbieter keine Kinderarbeit fördern, ist den Befragten sehr wichtig: 47,3 Prozent stimmten dem zu.


Wer ethisch einwandfrei und nachhaltig vorsorgen will, konnte es in der Agentur für Finanzdienste schon seit 1997 konsequent tun! Mit der Concordia oeco Lebensversicherungs-AG, die erste rein ökologische Lebensversicherung Deutschlands und Vorreiter auf dem Gebiet der nachhaltigen Kapitalanlage. Sie hat sich mit Absicherungen für Kinder, Altersvorsorge und Berufsunfähigkeit einen Namen gemacht.

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2018

Deutscher Meister nun auch in der Halle

Nach dem Titel auf dem Feld 2017 gelingt der VfK-Bundesligamannschaft der nächste Streich. Sieben Monate nach dem zweiten Feldtitel der Vereinsgeschichte konnte man sich am 10/.11. März 2018 nun auch zum ersten Mal die Krone in der Halle aufsetzen. Die von der Agentur für Finanzdienste unterstützteBerlinvertretung reiste als eine der Mitfavoriten auf den Titel nach Mannheim zum Finalturnier. So eng waren die qualifizierten Teams vor dem DM-Wochenende wohl noch nie beisammen.

 

Im ersten Spiel der DM wartete auf den VfK vermeintlich eine Pflichtaufgabe. Mit dem Ahlhorner SV hatte man einen Gegner, den man sich in Bestbesetzung lange nicht mehr beugen musste. Doch die Ahlhorner konnten ihr Potenzial abrufen, was man von den Hauptstädtern nicht behaupten konnte. Nach einem Start nach Maß und einer deutlichen Führung in Satz 1, verlor das VfK-Team total den Faden. Zu viele Schlagfehler gepaart mit einem unkonstanten Aufbau bedeuteten eine verdiente 1:3 Auftaktniederlage gegen den Norddritten.

 

Nachdem der andere Gruppengegner, Serienmeister Pfungstadt, nach wie vor ohne ihren Ausnahmeangreifer Patrick Thomas, dafür aber mit Deutschlands Nummer 2 im Angriff Steve Schmutzler, erwartungsgemäß mit 3:1 gegen Ahlhorn gewonnen hatte, musste ein Sieg für den VfK im letzten Spiel am Samstag her. Die Berliner konnten noch nie gegen den Dauerrivalen aus Hessen gewinnen. Nun war sogar ein 3:1-Erfolg nötig um dann eventuell über das Ballverhältnis noch die Gruppenphase zu überstehen. Mit einem 3:0 Sieg war man sicher weiter - und Pfungstadt ausgeschieden. Dies hielten einige „Faustballexperten“ allerdings für unmöglich.

 

Aus einer kompakten Abwehr und im Angriff stark verbessert konnte man den Favoriten aus Pfungstadt ordentlich einheizen. Das fehlerbehaftet Spiel der Hessen tat sein übriges für eine verdiente 1:0 Satzführung. Nun zeigte sich Pfungstadts Angreifer verbessert und erzeugte mehr Druck auf die Berliner Abwehr. Doch Schubert hielt mit ebenfalls starkem Service dagegen. Am Ende waren es die Big Points, welche der VfK für sich verbuchen konnte und somit auch Satz Zwei knapp gewann. Das war eine kleine Vorentscheidung und die Berliner wollten die Rechenschieber in der Schublade lassen. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung lies man dem Serienmeister keine Chance und kegelte sie durch das klare 3:0 aus dem Titelrennen.

 

Auf dem Weg ins Finale stand zunächst der gute Bekannte aus Brettorf im Weg. Dort musste der Hauptstadtklub die einzige Saisonniederlage hinnehmen. Auch dieses Mal lies der VfK nichts anbrennen. Von Beginn an waren die Berliner voll da und ließen den Niedersachsen nicht den Hauch einer Chance. Durch eine überzeugende Leistung und etwas blutleer wirkende Brettorfer, gab es einen weiteren deutlichen 3:0-Erfolg der Berliner.

 

Nun war der erste Hallentitel in greifbarer Nähe. Doch der Finalgegner wurde etwas überraschend vom Ausrichter des TV Käfertal gestellt. Eine junge schlaggewaltige Mannschaft die zuvor als Geheimfavorit gehandelt wurde und mit überzeugendem und eindrucksvollem Spiel verdient in das Finale eingezogen war. Der VfK startete wieder gut und konnte im ersten Satz mit seiner Routine und Erfahrung überzeugen. Der 2. Satz gestaltete sich offen. Die Führungen wechselten und es ging hin und her. Diesmal hatte der TVK das bessere Ende für sich und holte den zweiten Satz. Im folgenden Satz entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, vor allem geprägt durch starke Angaben auf beiden Seiten. Doch bei 6:5 Führung für Käfertal gab es einen ersten Wackler im Angriffsspiel der Süddeutschen. Mit fünf Schlagfehlern in Serie vergab man schließlich den Satz im Alleingang und bescherte so dem VfK eine gute Ausgangsposition für den weiteren Spielverlauf. Dieser wollte jetzt den Sack zu machen und das ließ er die junge Truppe aus Mannheim spüren. Die stark spielenden Berliner Abwehr entschärfte die gegnerischen Angriffe, der VfK-Angriff nutzte seine Chancen konsequent und erspielte sich mit dem 10:4 sechs Matchbälle. Direkt den ersten nutzte man schließlich auch und viel sich im Freudentaumel in die Arme. Deutscher Hallenmeister! Damit hatten wohl nicht mehr viele im VfK gerechnet...

 

Die Mannschaft ist überglücklich und stolz auf ihre gezeigte Leistung und vor allem wie man sich am Finalwochenende zurückgekämpft hat. Großer Dank geht, wie immer, an die Unterstützer, Helfer, Fans und Zuschauer die dieser Mannschaft seit über einem Jahrzehnt den Rücken stärken.

 

Jascha Ohlrich

Mannschaftskapitän (rechter Bildrand)

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06.08.2017

Hafin unterstützt erneut das Rasentennis-Open

Vom 02. bis 06. August findet die Jubiläumsauflage der Turnierserie auf Rasen beim VfK 1901 Berlin statt. Schon vor 10 Jahren gehörte die Agentur für Finanzdienste zu den ersten Sponsoren.

 

Die Agentur für Finanzdienste wird das Wimbledon-Feeling in Berlin als Sponsor erneut gerne unterstützen und mit dem blauen "Concordia"-Zelt auf der grünen Anlage vertreten sein.

 

Das Ranglisten-Turnier erfreut sich großer Beliebtheit bei Spielern und Zuschauern und bietet attraktiven Tennissport, ein schönes Rahmenprogramm und gute Gespräche.

 

Wo? Maikäferpfad 36 in 14055 Berlin beim VfK Berlin!

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2017

Bundesliga-Heimspiele Halle 2016/17 des VfK Berlin

Nach der Deutschen Vizemeisterschaft der VfK-Männer auf dem Feld als abschließender Höhepunkt der Sommersaison geht es nun in der Halle für die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte Frauen- und Männermannschaft des VfK Berlin in der 2. und 1. Bundesliga weiter. Die Ansetzungen bei den Heimspielen finden Sie nebenstehend.

 

Gespielt wird in der Sporthalle am Steinplatz

Uhlandstrasse 194 in 10623 Berlin, Eingang rechts, Vorderhaus, drittes Obergeschoss.

 

Eintritt 2 Euro. Kaffee und Kuchen reichlich käuflich zwischen den Satzpausen zu erwerben. "Meet and Great" mit den Spielerinnen und Spielern nach den Spielen.

 

Spielberichte, Ergebnisse und Tabellen können Sie dem Internetauftritt des VfK 1901 e.V. entnehmen.

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2017

Endlich wieder deutscher Meister

Die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte VfK-Bundesligamannschaft der Männer nutzte ihre Chance und wurde zum zweiten Mal nach 2009 Deutscher Meister im Feldfaustball!

 

Durch die schwere Schulterverletzung des Pfungstädter Ausnahme-Angreifers Patrick Thomas bei den World Games, bot sich den Männern des VfK Berlin die riesige Möglichkeit wieder Deutscher Meister zu werden. Denn in den letzten sieben Jahren scheiterte man etliche Male nur am TSV Pfungstadt. Doch obwohl man nun als großer Favorit in die Endrunde ging, war es keinesfalls ein Spaziergang für die Hauptstädter.

 

Der VfK Berlin tat sich im Halbfinale schwer gegen die furios aufspielenden Debütanten Wünchmichelbach aus der Nähe von Heidelberg. Berlin holte sich trotzdem die ersten Matchbälle bei 10:8 im entscheidenden Satz. Der letzte Punkt für den VfK war der wohl kurioseste, der auch als Videoclip bei Sportdeutschland.tv als Highlight abgerufen werden kann.

 

Es war geschafft, der VfK stand endlich wieder zur Freude des Vereins und der Sponsoren wieder im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Gegner war der Nord-Ligarivale vom TV Voerde. Voerde kämpfte beherzt doch der VfK schaffte es, seinen Angreifer immer besser in Position zu bringen und dieser vollstreckte in gewohnt sicherer Manier und machte sich und sein Team zum zweiten Mal nach 2009 zum Deutschen Meister.

 

Nach vielen erfolgreichen Saisons in den letzten zehn Jahren, war diese nun endlich wieder eine sehr Erfolgreiche. Zum ersten Mal schafften es die Berliner mit ihrem frisch gebackenen Worldgames-Sieger Lukas Schubert in das Finale eines Europapokals der Landesmeister einzuziehen und holten sich letztlich die Silbermedaille beim European Mens Championscup. Die Krönung der Saison war dann der erneute DM-Titel nach acht Jahren.

 

Wie immer geht großer Dank an alle Helfer, Fans, Zuschauer und Unterstützer, ohne die das alles nicht möglich wäre. Besonders schön emfand es die Mannschaft, dass der Vereinsvorsitzende und Förderer Gunnar Hoppe die Mannschaft bei der DM mit seiner Anwesenheit unterstützt hat.

 

Jascha Ohlrich

Mannschaftskapitän

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2016

Hafin unterstützt erneut das Rasentennis-Open

Vom 03. bis 07. August findet die 9. Auflage der Turnierserie auf Rasen beim VfK 1901 Berlin statt.

 

Die Agentur für Finanzdienste wird das Wimbledon-Feeling in Berlin als Sponsor erneut gerne unterstützen und mit dem blauen "Concordia"-Zelt auf der grünen Anlage vertreten sein.

 

Das Ranglisten-Turnier erfreut sich großer Beliebtheit bei Spielern und Zuschauern und bietet attraktiven Tennissport, ein schönes Rahmenprogramm und gute Gespräche.

 

Wo? Maikäferpfad 36 in 14055 Berlin beim VfK Berlin!

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02.07.2016

Zum dritten Mal silber beim EFA-Cup für den VfK

Die Spiele um den Europäischen Faustballcup fanden am 01. und 2. Juli 2016 im österreichischen Linz statt. Auch wenn die 4 aktuellen Landesmeister ihren gesonderten Championscup durchführten, stellt der EFA-Cup ein Turnier auf hohem Niveau mit enormer Leistungsdichte dar.

 

So musste sich der VfK Berlin schon in der Vorrunde mit dem momentanen Tabellenführer aus der Schweiz, dem frischgebackenen österreichischen Staatsmeister, sowie dem aufstrebenden Team aus Vöcklabruck aus Österreich und dem SSV Bozen aus Italien messen.

 

Dies bekamen die Berliner auch direkt im ersten Spiel gegen den STV Wigoltingen aus der Schweiz zu spüren. Mit viel Mühe und einer, in Satz zwei und drei, starken Mannschaftsleistung konnte man die wichtige Auftaktpartie, knapp mit 2:1, für sich entscheiden und sich somit bereits eine gute Ausgangsposition in der Gruppe erarbeiten. Mit weiteren, überraschend klaren Siegen, setzte man sich gegen den SSV Bozen und Vöcklabruck durch. Hier zeigten die Berliner auf allen Positionen eine ansprechende Leistung und gaben den Gegnern keine Chance. So war man bereits vor dem letzten Spiel gegen den Staatsmeister aus Kremsmünster sicher für die Endrunde qualifiziert.

 

Allerdings benötigte man einen weiteren Satzerfolg um als Gruppensieger direkt für das Halbfinale am Samstag gesetzt zu sein. Entsprechend konzentriert wurde die Begegnung angegangen. Erneut dominierte der VfK von Beginn an die Partie und überzeugte durch eine aggressive Spielweise. Letztlich gewann man auch dieses Spiel klar mit 2:0.

 

Am folgenden Tag setzte sich das schweizerische Topteam aus Diepoldsau aus der zweiten Gruppe ebenfalls gegen die TUS aus Kremsmünster durch und stand somit gegen den VfK im Halbfinale. Ein harter Brocken für die Berliner. Aus einer guten Defensive agierend und enorm Kraftvoll im Angriff, waren die Schweizer eine Hohe Hürde die es auf dem Weg ins Finale zu überspringen galt. Am Ende hatte der VfK das bessere Ende für sich und konnte sich knapp mit 3:2 durchsetzen.

 

Im Finale traf man wieder auf den ersten Gegner des Wochenendes. Der aktuelle Tabellenführer aus der Schweiz konnte sich an diesem Tag nochmals steigern und überzeugte in seinem Halbfinale gegen den MTV Rosenheim. Ein aufziehendes Gewitter mit starken Windböen erschwerte die Bedingungen.

 

Den ersten Satz konnte der VfK trotzdem knapp für sich entscheiden und ging somit zunächst in Front. Doch Wigoltingen kam besser in das Spiel und glich mit einem klaren 11:5 aus. Nun musste der VfK eine Schippe drauflegen. Und dies gelang den Berlinern. Man konnte in einem hochklassigen Match erneut in Führung gehen. Nun brauchte das Team angeführt von Nationalmannschaftsangreifer Lukas Schubert nur noch einen Satzgewinn zum Titel. Berlin schien das Spiel im Griff zu haben. Der schweizerische Angreifer fand wenige Lücken in der Abwehr des VfK. Doch zur Satzmitte schlichen sich einzelne Nachlässigkeiten ein. Ebenfalls setzte leichter Regen ein, was dem Angriffsspiel von Wigoltingen entgegen kam. Der STV drehte schließlich den Satz knapp mit 8:11 und zwang das Finale in den entscheidenden 5. Satz. Bei stärker werdendem Regen wurde das Spiel der Schweizer immer sicherer. Der VfK-Abwehr gelang es einfach nicht, einen Angriff der Wigoltinger zu entschärfen. Schubert versuchte mit risikoreichem Service die Titelchancen zu wahren. Doch letztlich konnte auch er nichts mehr am Ausgang ändern und der VfK musste den Siegerpokal dem STV Wigoltingen überlassen.

 

Insgesamt hat die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte ein überragendes Wochenende gespielt und freut sich über die gezeigte Leistung und die Silbermedaille.

 

Jascha Ohlrich

Mannschaftskapitän

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13.03.2016

VfK 1901 Berlin ist deutscher Vizemeister

Der VfK ist zum zweiten Mal in Folge Deutscher Vizemeister im Hallenfaustball! Das Team aus der Hauptstadt hat am Wochenende der Deutschen Meisterschaften am 12. und 13. März 2016 als Tabellenerster der 1. Bundesliga Nord das Maximum herausgeholt.

 

Mit diesem Endergebnis war man beim VfK überaus zufrieden, fühlt sich die Mannschaft doch auf dem Rasen weitaus wohler als auf dem Parkett. Und die von der Agentur für Finanzdienste unterstützte Mannschaft tat sich zu Beginn der Endrunde in Hamm schwer. Gegen den Norddritten aus Ahlhorn lief zunächst nicht viel zusammen. So verlor man den ersten Satz des Wochenendes und konnte in der Folge nur mit viel Kampfgeist das Auftaktspiel gewinnen. Dieser Arbeitssieg brachte die Männermannschaft aus der Hauptstadt allerdings direkt in eine gute Ausgangsposition in Gruppe A. Durch eine weitere Niederlage der Ahlhorner gegen den TV Schweinfurth-Oberndorf, war man schon sicher im Halbfinale. Nun ging es um den Gruppensieg, um im Halbfinale dem Mitkonkurrenten TSV Pfungstadt aus dem Weg gehen zu können.

 

Dieses Mal kam der VfK besser in das Spiel und konnte eine ansehnliche Leistung gegen den Tabellenzweiten aus dem Süden zeigen. Letztlich sicherten sich die Berliner das Spiel und somit den Gruppensieg deutlich und verdient.

 

Im sonntäglichen Halbfinale trafen die "Berliner Jungs" nun auf den am Samstag noch stark aufspielenden TV Brettorf. Hier zeigte der VfK seine wohl beste Saisonleistung. Nationalangreifer und Weltmeister Lukas Schubert traf mit seinen Rundangaben immer wieder die Lücken in der Brettorfer Abwehr und sorgte somit für viel Druck. Den Rest besorgte Mitangreifer Sebastian Kögel mit souveränen Angriffen aus einer sicheren Abwehr heraus. So gelang es dem Gegner zu keiner Zeit wirklich Zugriff auf das Spiel zu bekommen und die Berliner zogen mit einem deutlichen 3:0 in das Finale um die Deutsche Meisterschaft ein.

 

So sehr man im Halbfinale den Gegner noch dominieren konnte, so machtlos war man nun im letzten und vielleicht wichtigsten Endspiel der Wintersaison. Ausnahmeangreifer Patrick Thomas (ebenfalls amtierender Weltmeister) wurde von seinem Team mit vorzüglichen Zuspielen in Szene gesetzt und ließ somit dem VfK keine Chance im Block oder in der Abwehr. Nur durch den Satzgewinn im dritten Durchgang konnten die Berliner für ein fünkchen Hoffnung sorgen. Am Ende konnte man dem überragend aufspielenden Serienmeister aus Pfungstadt nichts mehr entgegensetzen.

 

Die 1. Mannschaft möchte sich wieder für eine tolle Saison mit seinen Helfern, Gönnern und treuen Fans bedanken und blickt mit der Silbermedaille um den Hals, mehr als Glücklich, auf diesen erfolgreichen Winter zurück.

 

Jascha Ohlrich

Mannschaftskapitän

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Meilensteine
31.12.2020

Eine Pandemie, die in die Geschichte eingehen wird

Ein Rückblick auf das besondere Jahr 2020 lehrt einem, dass Gesundheit, liebgewonnene Tages- Rhythmen, Wirtschaft, Demokratie und Gesellschaft auch durch einen unsichtbaren Feind überaus leicht angreifbar sind oder zumindest einem anstrengenden Stresstest ausgesetzt werden können.


Es lehrte auch, dass die Pandemie ohne unseren Staat und seine Steuerzahler, ohne eine anfänglich, gesellschaftliche Geschlossenheit und vor allem ohne systemrelevante, motivierte Menschen für beinahe alle Familien, Selbständigen, Betriebe, Kulturschaffenden nach Zerbersten des Gesundheitssystems in die absolute Katastrophe hätte führen können. Demut und Dankbarkeit, dass wir Deutschen im Vergleich zu anderen Ländern bislang mit einer geringeren Mehrsterblichkeit zu kämpfen hatten. Doch das tröstet nicht darüber hinweg: Jeder vermeidbare Todesfall und seine Umstände schmerzten ungemein und brachten für die Betroffenen großes Leid.


Noch können wir Bildungsrückstand, entgangenen Freizeitspaß, ausgefallene Feiern und Urlaube nachholen sowie wirtschaftliche Dellen und seelische Belastungen kurz- bis mittelfristig ausbügeln und heilen oder zumindest lindern. Manche inmitten unserer Familien- und Freundeskreise und Gesellschaft können das alles aber eben nicht mehr! Andere werden sich nicht mehr gesundheitlich und wirtschaftlich vollends erholen. Eben eine echte Krise!


Im Jahr 2020 haben wir im Rahmen unserer Agenturarbeit schwere Schicksale, berufliche Existenzängste, aber auch die optimistischen wie pragmatischen Übergangslösungen mit unseren Kunden begleitet und uns selbst ein anderes, andere schützendes Arbeiten angewöhnt. Und mussten zwangsläufig ebenfalls mit viel mehr Aufwand viel kleinere Brötchen backen.


2021 sollten wir dennoch alle weiterhin auf uns aufpassen, lieber verzichten, abwägen, einordnen und vorausdenken, sonst wird der Weg (zurück) zum gewohnten Allgemeinwohl - freiheitlich und generationsübergreifend - immer länger und schwerer oder im schlimmsten Fall nicht mehr möglich sein.


Gunnar Hoppe

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09.01.2019

Gunnar Hoppe erhält Ehrenamtspreis

Aufgrund der langjährigen Ehrenamtstätigkeit für einen besonders nachhaltig in Jugendarbeit investierenden Sportverein erhielt Gunnar Hoppe am 09. Januar 2019 den mit 750 Euro dotierten Ehrenamtspreis 2018 von der Concordia-Stiftung verliehen.


Die Jury legte dabei besonders Wert auf die Ausbildung der sportlichen, sozialen und toleranten Kompetenz von Kindern und Jugendlichen. Die Förderung dieses Aspektes war Gunnar Hoppe immer wichtig und brachte zudem auch dauerhafte, sportliche Erfolge mit sich.


Die Faustballschülerinnen und- Schüler freuten sich stellvertretend für alle Kinder und Jugendlichen im VfK 1901 Berlin e.V. über 750 Euro, die in die Jugendkasse fließen. Als Dankeschön spendete der VfK Berlin der Concordia Stiftung Mensch, Natur und Gemeinschaft einen Faustball mit der Unterschrift seines A-Nationalspielers (Welt- und Europameister) Lukas Schubert für einen guten Zweck!

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2017

Und 2018? Ein Ausblick...

Das Jahr 2018 wird in vielerlei Hinsicht ein arbeitsreiches Jahr werden. Die Beratung wird sich weiterhin auf die Begegnung des immensen Pflegekostenrisikos und der drohenden Altersarmut nicht nur als Folge des demographischen Wandels konzentrieren. Die politisch niedrig gehaltenen Zinsen bereiten vielen hinsichtlich ihres Sparvermögens oder der Altersvorsorge Kopfzerbrechen. Darauf haben wir Antworten.

 

Ende 2017 betreute die Agentur 1.205 Mandanten und verwaltete allein an Versicherungs- und Vorsorgebeiträgen über 947.000 Euro.

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2015

Weltmeister im Faustball

Der Nationalangreifer Lukas Schubert (links) vom Bundesligisten VfK 1901 Berlin verteidigte mit der Deutschen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel am 21. November in Argentinien/Córdoba. Gunnar Hoppe verfolgt die sportliche Karriere des 28jährigen seit dessen Kindheit und war als Fan für die Finanlspiele nach Argentinien gereist. Die Agentur für Finanzdienste fördert bescheiden die Faustballabteilung des VfK 1901 Berlin, aus der Lukas Schubert als einer der wertvollsten Spieler Deutschlands hervorging. Nach dem Finanle gegen die Schweiz war man sich schnell einig, dass es zuvor keine stärkere Nationalmannschaft gab.

Eine Woche später, am 29. November, wurde Gunnar Hoppe als Kapitän des VfK 1901 Berlin - leider verletzungsbedingt ohne Einsatz - Weltmeister bei den Klub-Weltmeisterschaften der Senioren in Chile/Llanquihue (s. Aktuelles).

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2013

Erstes Jubiläum

Die ersten Zehn Jahre in Funktion als Hauptvertretung für die Concordia Versicherungen wurden zusammen mit vielen Mandanten und Geschäftspartnern gefeiert.

 

Die Jubiläumsfeier wurde zum Anlass genommen, unter anderem das neue Unternehmenslogo zu präsentieren.

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2012

Das Engagement weitet sich aus

Die Faustball-Bundesligamannschaft des VfK hat sich seit 2009 in der Spitze etabliert und jährlich für den inter-nationalen Wettbewerb qualifiziert. Als Cheforganisator holte Roland Schubert den Faustball Europacup, den höchsten europäischen Vereinswettbewerb (wie schon im Jahr 2010 erstmalig), in die Hauptstadt. Die Veranstaltung wurde unterstützt durch die Concordia Versicherungen. Schirmherr war der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit.

Der rbb berichtete in Bild und Ton. Die Veranstaltung trug dazu bei, jungen Amateursportlern abseits des allgegenwärtigen Profisports einen ihren höchstsportlichen Leistungen entsprechend würdevollen Rahmen zu verleihen.

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2011

Das neue Büro

Leider wurde das beliebte Büro in der Pariser Straße zu klein. Glücklicherweise konnten relativ schnell nicht weit vom alten "Kiez" die neuen und helleren Räumlichkeiten in der Westfälischen Str. 82 bezogen werden.

Die Kunden schätzen das persönliche Ambiente und das neue System der Terminvergabe ohne Wartezeiten. Auch die telefonische Erreichbarkeit des Büros wurde für jeden Werktag einheitlich verlängert. Ab sofort können auch für den Samstag Beratungsgespräche vereinbart werden. Das Serviceangebot - persönlich wie auch online - hebt sich deutlich von anderen Finanzdienstleistern ab.

Seit 2011 erhalten die Kunden der Agentur monatlich die Mandanteninformation der Agentur für Finanzdienste mit aktuell Wissenswertem aus der Finanzwelt (s. Aktuelles).

 

Ende 2011 betreute die Agentur 1.125 Mandanten und verwaltete allein an Versicherungsbeiträgen über 730.000 Euro.

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2009

Die Agentur als Förderer II

Erstmalig in der Geschichte des VfK 1901 e.V. wurde die Bundesligamannschaft der Männer Deutscher Meister im Faustball. In den Folgejahren konnte immer Edelmetall erkämpt werden. Leistungsträger der Mannschaft wurden mit der Deutschen Nationalmannschaft Europameister und Weltmeister, ja sogar World-Games-Sieger!

 

Die Agentur für Finanzdienste ist seit 2005 Sponsor der Damen- und Herrenfaustball-Mannschaften des VfK 1901 e.V. in der jeweiligen 1. Bundesliga.

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01.09.2007

Die Agentur als Arbeitgeber

Seit 2007 ist die Agentur ein IHK-Ausbildungsbetrieb.

Was mit einem Berufspraktikum begann, wurde zu einer soliden Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen für die Mitarbeiterin Kathrin Bork.

Die Concordia Hauptzentrale sendete ebenfalls Auszubildene für die Zeit der Praxisausbildung in die Agentur nach Berlin.

 

Das Berufsbild Kauffrau/Kaufmann für Versicherungen und Finanzen möchte die Agentur zum Sommer 2018 wieder ausbilden! Bewerbungen richten Sie bitte an:

Gunnar Hoppe

Agentur für Finanzdienste

Westfälische Str. 82

10709 Berlin

oder

agentur@gunnarhoppe.de

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2007

Die Agentur als Förderer

Seit 2007 unterstützt die Agentur das jährlich ausgetragende Rasentennis-Open. Das einzige im Raum Berlin stattfindene Ranglistenturnier auf Naturrasen bietet Jahr für Jahr hochklassigen Tennissport und Wimbledon-Atmosphäre. Das einzigartige Sporthighlight lockt auch viele Kunden in den Eichkamp, die dann auch außerhalb des Büros bei Erdbeeren mit Sahne den Gesprächsrahmen mit ihrem Agenten schätzen.

Vom 02. bis 06. August 2017 fand bereits die zehnte Auflage des Rasentennis-Open Berlin beim VfK statt. Besuchen Sie auch künftig das Concordia-VIP-Zelt beim

VfK 1901 e.V.

Maikäferpfad 36

14055 Berlin

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2005

Die Agentur als Netzwerk und Dienstleister

Das Gewerbe-Forum Berlin wurde als Netzwerk für Gewerbetreibende initiiert. Regelmäßig lädt die Agentut Berliner Kaufleute und Freiberufler zu informativen Themenabenden ein und bemüht sich um fachkundige Referenten.

Beim alle zwei Monate stattfindenen Business-Lunch in einem Restaurant am Walter-Benjamin-Platz findet ein reger Austausch mit Selbständigen, Freiberuflern und Handwerkern statt. Die Agentur vertritt hier die Themen Vorsorge, Vermögensbildung und Versicherungslösungen und hilft gerne eigenen Mandanten durch die Vermittlung an passende Kontakte weiter.

Eine im Jahr 2005 durchgeführte Befragung von über 700 Privatkunden bescheinigte der Agentur einen schnellen, hoch kompetenten, freundlichen wie erfolgbringenden Service.

Ende 2006 betreut die Agentur 972 Mandanten und verwaltete allein an Versicherungsbeiträgen über 500.000 Euro.

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2004

Der Standort und eine kleine Randgeschichte

Die Agentur lag erneut zentral in der City-West, nahe dem U-Bahnhof Spichernstraße zwischen Kurfürstendamm und Hohenzollerndamm, verbunden durch die Fasanenstraße, über die das Büro auch mit dem Auto zu erreichen war.

Die Räume boten eine freundliche Atmosphäre und einen schnellen Service!

Im Dezember 2004 wurde diese Atmosphäre, die repräsentative Architektur und der Treppenflur des Hauses für die Dreharbeiten zum internationalen Kinoerfolg "Flightplan" genutzt. Die ganze Straße, sogar der Innenhof des Hauses wurden für eine Woche mit Kunstschnee bedeckt. In ihren Drehpausen in Berlin nutzte Jodie Foster die von der Agentur zur Verfügung gestellten Räume im Erdgeschoss zum Entspannen und Textlernen. Zu Anfang des Films und in den Rückblenden erkennt man die mystisch in Szene gesetzte Fassade, den Hof, das Treppenhaus und entdeckt hier den Eingang zur Agentur.

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2003

Ausschließlich Concordia


... und es folgte ein Angebot.

Mit Eröffnung der exklusiven Hauptvertretung in der Pariser Straße, dem Concordia Service-Büro Berlin, kam es zum entgültigen Schulterschluss mit dem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und den angeschlossenen Unternehmen

  • oeco capital Lebensversicherung AG,
  • seit 2014 Concordia oeco Lebensversicherungs-AG
  • Cordial Versorgungs-Management e.V.,
  • BHW Bausparkasse AG,
  • Hauck & Aufhäuser Investmentgesellschaft S.A.,
  • European Bank for Financial Services GmbH,
  • Commerzbank AG, Immobilienfinanzierungen

und weiteren Partnern. Die Agentur für Finanzdienste startete mit einer Bürohilfe und verzeichnete gleich im ersten Jahr im Raum Berlin den höchsten Zulauf von Lebens- und Rentenversicherungskunden. Dies setzte sich in den Folgejahren auch bezüglich des Zulaufs von Krankenversicherungs- und Rechtsschutzkunden fort.

Ende 2003 betreute die Agentur 658 Mandanten und verwaltete allein an Versicherungsbeiträgen knapp 300.000 Euro.

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1998

Neue private und geschäftliche Herausforderungen

Gunnar Hoppe wird Vorsitzender des VfK 1901 e.V., einem traditionsreichen Sportverein im Berliner Sportbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Er war Berlins jüngster Ehrenamtsträger auf einem solchen Posten und führte den Verein gemeinsam mit dem Vorstandsteam aus unruhigen Fahrwassern zu seinem einhundertjährigen Bestehen mit Zukunftsperspektive.

Noch heute sitzt Gunnar Hoppe dem Verein vor, der durch eine erfolgreiche Jugendarbeit, nationalen und internationalen Titeln im Faustball sowie eine stetig wachsende Tennisabteilung auf sich aufmerksam macht.

Die neue Herausforderung motivierte auch für das Berufsleben.

Die in dieser Zeit verabschiedeten Gesundheits-, Rentenreformen, Steueränderungen und das Platzen der Börsenblase konnten die Agenturkunden durch nachhaltige Beratung zu ihrem Vorteil nutzen.

Weiterhin wurde der Concordia ("bester Schadenregulierer") als Risikoträger in der Schaden-, Rechtsschutz- und Krankenversicherung vertraut. Die unbürokratische Schadenregulierung und die schnellste Kostenerstattung in der Krankenversicherung überzeugten Gunnar Hoppe und seine Kunden weiterhin.

Dies blieb auch den Verantwortlichen der Concordia-Bezirksdirektion nicht verborgen ...

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1996

Neuer Anstrich

Fortan wurde nun als Mehrfachagent ausgehend vom neuen, repräsentativen Büro in der Fasanenstraße vermehrt auch im Risikomanagement für Apotheken und in der betrieblichen Altersversorgung beraten.

Der stetige Privatkundenzulauf resultierte aus Mandantenempfehlungen und vertrauensfassenden Mitarbeitern aus den betreuten Apotheken und Gewerbebetrieben.

Nach den ersten fünf Jahren als selbständiger und unabhängiger Finanzdienstleister stand fest, dass die Berufsentscheidung seinerzeit richtig getroffen wurde. Die Berufung, für die Sicherheit von Menschen verantwortlich zu sein und finanzielle Schicksalsschläge in vielen Fällen bereits erfolgreich abgewendet zu haben, bestärkte Gunnar Hoppe, seine Kunden weiterhin aktiv zu begleiten.

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1992

Erste Schritte

Die Möglichkeit zur Selbständigkeit als Versicherungsvermittler und Finanzberater wird nahtlos ergriffen. Die ersten Kunden werden auf eigenes, unternehmerisches Risiko an die Concordia und die Heimstatt Bausparkasse vermittelt.

Ein eigener und treuer Kundenstamm wird aufgebaut.

Jüngst hatte die Concordia Krankenversicherungs-AG den Geschäftsbetrieb aufgenommen und entwickelte einen wertstabilen Versicherungsschutz für Beihilfeberechtigte. Ein Klientel, auf das eine weitere Spezialisierung erfolgte.

Noch heute ist der Zuspruch und das Vertrauen von Beamten in die Beratungskompetenz ungebrochen.

Gearbeitet wurde seinerzeit im Versicherungsbüro Lorenz Bruckner in der Sächsischen Straße unweit des Fehrbelliner Platzes.

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1992

Durch gute Leistungen

Nach der dualen Ausbildung wurden die IHK-Abschlussprüfungen zum Versicherungskaufmann am OSZ Banken und Versicherungen in Berlin nach Verkürzung der Ausbildungsdauer um ein halbes Jahr erfolgreich abgelegt.

Heute nennt sich das damalige Berufsbild Versicherungskaufmann übrigens Kaufmann für Versicherungen und Finanzen mit Schwerpunkt Versicherungen.

Seit Beginn seiner Tätigkeit kümmert sich Gunnar Hoppe regelmäßig um Fortbildungen für sich und seine Mitarbeiter. Unter anderem erlangte er Zusatzqualifikationen in allen Sparten der Personen- und Schadenversicherung sowie in der Schadenregulierung und spezialisierte sich für alle Durchführungswege in der Kranken-, Pflegeversicherung und Existenzsicherung. Die Concordia zertifizierte ihn darüber hinaus als Berater für die betriebliche Altersversorgung (bAV).

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1991

Lehrjahre sind keine Herrenjahre

Nach anderthalb Jahren relativ ernüchternder Ausbildung bei der Debeka, eröffnete sich die Chance, in die praxisnahe Ausbildung bei einer auf Heilberufe spezialisierten Versicherungs-agentur zu wechseln. Schirmherr der Ausbildung war fortan die Concordia Versicherungs-Gesellschaft a.G. und der Generalagent wie unternehmerische Ziehvater Lorenz Bruckner.

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1989

Berufsentscheidung

Gunnar Hoppe (*05.04.1969 in Berlin Wilmersdorf) entschied sich nach dem Abitur für den Ausbildungsberuf des Versicherungskaufmanns mit einer Zusatzausbildung in Bankbetriebslehre. Die Basis für die Qualifikation als späterer Finanzdienstleister wurde somit begründet.

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Sie können mich zu folgenden Themen ansprechen

Gesundheit & Pflege

Wir bieten beste Versorgung bei Krankheit und Invalidität sowie im Pflegefall.

Zukunft & Vorsorge

Alles rund um Rente, Berufsunfähigkeit, Absicherung von Angehörigen und Vorsorge für den Todesfall.

Recht & Haftpflicht

Setzen Sie Ihr Recht durch und schützen Sie sich vor Forderungen von Schadenersatz.

Haus & Wohnen

Ob Hausrat oder Wohngebäude: Bei uns finden Sie das passende Angebot für ein sicheres Zuhause.

Betrieb & Mitarbeiter

Unsere Versicherungen für Landwirte, Selbstständige, Firmen und deren Mitarbeiter.

Fahrzeuge & Verkehr

Für Pkw, Motorrad, Moped oder Oldtimer: unser Schutz für Ihr Kfz und für unterwegs.

Gesundheit und Pflege

Gesundheit & Pflege

Die eigene Gesundheit ist das wertvollste Gut des Menschen und verdient die bestmögliche Absicherung. Mit den Angeboten der Concordia sind Sie bei Krankheit bestens versorgt, haben im Pflegefall ausreichend finanziellen Spielraum und sind auch nach einem Unfall finanziell abgesichert. Lassen Sie sich zu den maßgeschneiderten Angeboten rund um die Absicherung Ihrer Gesundheit beraten: Für Sie selbst und Ihre Familie.

Unfallversicherung

Ein Augenblick kann Ihr Leben vollständig verändern: Wenn ein Unfall dauerhafte Schäden hinterlässt, sollten Sie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um zum Beispiel den Umbau von Haus oder Auto, Hilfsmittel, Rehamaßnahmen usw. finanzieren zu können. Manchmal muss auch eine Umschulung finanziert werden. Der Concordia Sorglos-Unfallschutz bietet umfassenden Schutz und lässt sich persönlich auf Sie zuschneiden. Wir beraten Sie gern.

Krankenversicherungen

Die gesetzlichen Krankenversicherungen lassen Sie mit vielen Kosten allein. Die Concordia bietet eine Reihe von Produkten mit denen Sie Ihre Versorgung verbessern und Geld sparen können. Beamte und Beamtenanwärter, Selbstständige sowie Angestellte mit entsprechendem Einkommen können sich und ihre Angehörigen privat versichern. Die Concordia ist dafür ein solider Partner. Aus vielen Bausteinen lässt sich der Versicherungsschutz passgenau auf Sie persönlich zuschneiden. 

Wir beraten Sie rund um die Absicherung Ihrer Gesundheit – von der Krankenversicherung für den Urlaub über private Zusatz- oder Vollversicherungen bis hin zur Vorsorge für den Pflegefall.

Gute Gründe für die Concordia Krankenversicherungen:

  • Kerngesundes Unternehmen: Die Concordia ist ein solider und finanzstarker Krankenversicherer
  • Die Leistungen sind garantiert (im Gegensatz zu denen der gesetzlichen Krankenversicherung)
  • Durch unsere vielen Gestaltungsmöglichkeiten bekommen Sie den Schutz, der genau zu Ihnen passt
Zukunft und Vorsorge

Zukunft & Vorsorge

Wie können Sie Ihre Arbeitskraft und Ihre Familie absichern und welche Maßnahmen zur Vorsorge fürs Alter passen am besten zu Ihnen? Dabei beraten wir Sie gern und kompetent. Neben der konventionellen Tarifwelt bieten wir auch eine „grüne“ Produktlinie für alle, die Wert auf eine „grüne“ Altersvorsorge legen. Die Vorsorge für den Todesfall ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsplanung. Lassen Sie uns zusammen einen Plan für Ihre sorgenfreie Zukunft erstellen.

Lebens- und Rentenversicherung

Wie hoch wird Ihre Rente später einmal sein und kommen Sie damit im Ruhestand gut aus? Welche Angebote zur Ergänzung gibt es und schöpfen Sie schon alle Möglichkeiten staatlicher Förderung aus? Darüber beraten wir Sie fachkundig. Neben Ihrer eigenen Absicherung steht auch die Versorgung von Angehörigen, die finanziell von Ihnen abhängig sind, im Mittelpunkt.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Zu den wichtigsten Versicherungen zählt der Schutz der Arbeitskraft. Informieren Sie sich, ob Sie von den Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung leben könnten und welche Maßnahmen Sie zusätzlich ergreifen können. Wir beraten Azubis, Studierende, Arbeitnehmer, Selbstständige und Hausfrauen und -männer. Mit „junior BASIC“ der Concordia können Eltern auch ihre Kinder gegen die finanziellen Folgen einer Invalidität versichern.

 

Vorteile der Concordia Berufsunfähigkeitsversicherung:

  • Unabhängig von gesetzlichen Leistungen
  • Viele Kombinationsmöglichkeiten
  • Passt sich flexibel an veränderte Lebenssituationen an

Die Concordia oeco Lebensversicherungs-AG bietet eine breite Palette an Möglichkeiten, um die Zukunft finanziell abzusichern. Angefangen mit Schutz bei Berufsunfähigkeit über Altersvorsorge bis hin zur Vorsorge für den Todesfall und die Absicherung von Angehörigen. Im Bereich Altersvorsorge bieten wir auch verantwortungsvolle Produkte für alle Kunden, die Wert auf Ökologie und Nachhaltigkeit legen. Des weiteren informieren wir Sie auch, welche staatlichen Förderungen es für die Altersvorsorge gibt und wie Sie diese geschickt für sich nutzen.

Das könnte interessant für Sie sein:

Risikolebensversicherung

Die Concordia Risikolebensversicherung kostet wenig und hilft im Ernstfall viel — und um den geht es hier. Damit sorgen Sie dafür, dass Ihre Angehörigen im Falle Ihres Todes finanziell versorgt sind. Wenn Sie Familie haben, ist eine Risikoversicherung ein unbedingtes Muss. Aber auch wenn Sie finanzielle Verpflichtungen — z. B. einen Kredit oder eine Hypothek — absichern müssen oder wenn Sie selbstständig sind, ist diese Form der Todesfall-Absicherung immer zu empfehlen. Tipp: Auch zwei Geschäftspartner können sich gegenseitig absichern.

 

mehr zu Concordia Risikolebensversicherung

Recht und Haftpflicht

Recht & Haftpflicht

Eine Unachtsamkeit kann schnell dazu führen, dass jemand durch Sie geschädigt wird und dann Schadenersatz von Ihnen fordert. Und jeder kann in die Situation kommen, die Unterstützung eines Rechtsanwalts zu brauchen. Das kann teuer werden. Mit der Concordia an Ihrer Seite haben Sie für diese Situationen den richtigen Partner: Zum Durchsetzen des eigenen Rechts und zur Übernahme (oder Abwehr) von Forderungen nach Schadenersatz.

Rechtsschutzversicherung

Streitigkeiten mit dem Vermieter, den Nachbarn, dem Arbeitgeber, einem Reiseveranstalter oder nach einem Autounfall landen sehr oft vor Gericht. Das kostet Nerven und kann darüber hinaus sehr teuer werden. Mit dem Concordia Sorglos-Rechtsschutz bleiben Sie gelassen. Wir unterstützen Sie bei Rechtsstreitigkeiten – auch telefonisch und mit vielen Online-Services und zahlen für Ihr gutes Recht.

Gute Argumente für den Concordia Sorglos-Rechtsschutz:

  • Durchdachtes Leistungspaket
  • Günstiger Beitrag
  • Versierte Unterstützung im Leistungsfall, auch telefonisch und online

Privat-Haftpflichtversicherung

Für das eigene Kraftfahrzeug ist Haftpflichtschutz vorgeschrieben. Genauso wichtig ist er im Privatbereich, denn immer, wenn ein anderer durch Sie geschädigt wird, haften Sie dafür. Besonders bei Personenschäden können hier hohe Forderungen auf Sie zukommen.

Prüfen, zahlen und unberechtigte Ansprüche in Ihrem Sinne abwehren – das sind die Leistungen einer Haftpflichtversicherung. Damit sind Sie im Ernstfall auf der sicheren Seite.

Gute Gründe für die „Sorglos-Privathaftpflicht“:

  • Besonders umfassendes Leistungspaket zum günstigen Beitrag
  • Stets aktuell durch Leistungsverbesserungs-Garantie
  • Wahlweise mit und ohne Selbstbeteiligung
Weitere Produkte rund um Recht und Haftpflicht
Haus und Wohnen

Haus & Wohnen

Ihre Wohnungseinrichtung und Ihr Haus sollten gut abgesichert sein, denn hier stecken überaus viele Werte drin. Wir informieren Sie zu den unterschiedlichen Versicherungen, mit denen Ihr Besitz umfassend geschützt werden kann. Durch den Klimawandel nehmen extreme Wetterereignisse zu – auch für diese Fälle hat die Concordia ein Angebot. Für Eigentümer einer vermieteten Immobilie oder eines unbebauten Grundstücks ist zusätzlich eine Haftpflichtversicherung wichtig.

Hausratversicherung

Haben Sie schon einmal zusammengezählt, was all die Sachen in Ihrer Wohnung wert sind? Da kommt einiges zusammen, wenn man neben den großen Dingen wie Möbel und Elektrogeräte auch die kleineren Dinge wie Kleidung, Bücher usw. einbezieht. Mit der Concordia Hausratversicherung „Sorglos“ ist Ihr Eigentum umfassend und mit vielen Extra-Leistungen geschützt. Und das nicht nur zu Hause, sondern auch außerhalb der Wohnung.

 

Das spricht für die Sorglos-Hausratversicherung:

  • Fahrraddiebstahl und Schutz gegen Überspannung für Elektrogeräte ohne Zuschlag mitversichert
  • Hohe Grundabsicherung für Wertsachen
  • Automatische Aktualisierung des Versicherungsschutzes

Wohngebäudeversicherung

Wenn es um den Schutz Ihrer wertvollen Immobilie geht, ist die Concordia für Sie da – und das vom Baubeginn an.

Ob Rohbau oder fertige Immobile: Wir bieten umfassenden Schutz für Ihr Gebäude und das „Drumherum“ wie zum Beispiel die Terrasse oder die Briefkastenanlage. Im Schadenfall ersetzen wir, was zerstört wurde und übernehmen auch Kosten für Abriss, Aufräumung und Entsorgung.

 

Gute Gründe für die Concordia Wohngebäudeversicherung:

  • Durchdachtes und umfassendes Leistungspaket
  • Ökologische Maßnahmen wie Solaranlagen sind zuschlagsfrei mitversichert
  • Beitragsfreie Feuerversicherung für den Rohbau
Weitere Produkte rund um Haus und Wohnen

Zusätzlich bieten wir Ihnen fachkundige Beratung für folgende Produkte:

Ihr Haus und Ihre Wohnung sollten gut versichert sein, denn hier stecken meist sehr viele Werte drin. Schützen Sie Ihr Eigentum gegen Gefahren wie Feuer, Einbrüche, Stürme und Leitungswasserschäden. Immer wichtiger wird in Zeiten des Klimawandels zusätzlich der Schutz bei Naturgefahren wie zum Beispiel Überschwemmung oder Schneedruck. Eine Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitzer macht den Schutz komplett.

Betrieb und Mitarbeiter

Betrieb & Mitarbeiter

Neben der Absicherung für den privaten Bereich kennen wir uns auch bestens mit Sicherheitskonzepten für gewerbliche und landwirtschaftliche Betriebe aus. Unsere Spezialisten kommen zu Ihnen und beraten Sie sorgfältig, darüber, welche Risiken Ihren Betrieb beeinträchtigen können und wie Sie Gebäude, Inventar und auch Ihre Mitarbeiter umfassend schützen.

Landwirtschaftliche Betriebe versichert die Concordia übrigens schon seit ihrer Gründung.

Absicherung von Mitarbeitern

Als Arbeitgeber können Sie auch in Sachen Sicherheit viel für Ihre Angestellten tun. Das sichert qualifiziertes Personal und unterstreicht Ihre soziale Verantwortung. Da ist zum Beispiel die betriebliche Altersvorsorge, mit der Sie Ihren Mitarbeitern helfen, die Differenz zwischen Einkommen und Rente zu verkleinern. Eine Gruppen-Unfallversicherung bietet günstigen Schutz für die finanziellen Folgen eines Unfalls und auf Dienstreisen im Ausland schützt die Auslandsreise-Krankenversicherung Ihre Mitarbeiter.

 

 

Das bieten wir Ihnen und Ihren Mitarbeitern:

  • Breites Angebot für die betriebliche Altersversorgung
  • Berücksichtigung von Steuervorteilen und Förderungsmöglichkeiten
  • Infoveranstaltungen für Mitarbeiter

Versicherung von Betrieben

Unserer Erfahrung in Fragen der Absicherung vertrauen Betriebsinhaber schon seit über 150 Jahren.

Insbesondere kleinere und mittlere Betriebe aus Handel, Handwerk, Dienstleistung sowie aus der Landwirtschaft schätzen unseren Beratungsservice vor Ort. Wir bieten Ihnen Sicherheitslösungen, die passgenau auf den speziellen Bedarf von gewerblichen und landwirtschaftlichen Unternehmen abgestimmt sind. Und im Fall des Falles profitieren Sie von einer schnellen und kundenfreundlichen Regulierung von Schäden.

 

Wir bieten Ihnen

  • Sicherheitsanalyse für Ihren Betrieb
  • Rundum-Absicherung aus einer Hand
  • Ganzheitliche und branchengerechte Lösungen
Fahrzeuge und Verkehr

Fahrzeuge & Verkehr

Wer ein Fahrzeug besitzt, möchte es auch gut abgesichert wissen. Ob Pkw, Motorrad, Moped oder Oldtimer: Die Concordia bietet Ihnen neben der – gesetzlich vorgeschriebenen – Haftpflichtversicherung umfangreiche Leistungen in Teilkasko und Vollkasko. Schutzbriefe runden das Angebot ab und sorgen für sichere Mobilität. Im Schadenfall stehen wir Ihnen als persönliche Ansprechpartner für rasche Hilfe zur Verfügung.

Motorrad-Versicherung

Gemacht von Fahrern für Fahrer: Die Concordia weiß, worauf es bei der Absicherung von Motorrädern ankommt und bietet umfangreiche Leistungen zum fairen Preis. Mit dem Rabattschutz behalten Sie Ihre Schadenfreiheitsklasse nach einem selbstverschuldeten Unfall. Und wer eine Teilkasko für den Urlaub zur Vollkasko machen möchte, erhält – nur bei uns – die „Ferienkasko“. Auch für bestimmte Berufsgruppen gibt es besonders günstige Beiträge – fragen Sie uns.

Weitere Vorteile unserer Motorrad-Versicherung:

  • Besonders günstige Beiträge für Wenigfahrer
  • Für Zweitfahrzeuge gibt es Rabatt
  • Ab 20 schadenfreien Jahren nur noch 20% Beitragssatz

Autoversicherung

Mit der Concordia Versicherung haben Sie in der Kfz-Versicherung einen zuverlässigen Partner, der mitdenkt. Unseren Versicherten mit Teil- oder Vollkasko-Versicherung bieten wir mit dem Partnerwerkstatt-Service im Schadenfall zügige Hilfe und die Erledigung der Formalitäten – Anruf genügt. Die Tarife werden häufig aktualisiert, um neue Entwicklungen wie zum Beispiel den Versicherungsbedarf für Elektroautos zu berücksichtigen. Mit Zusatztarifen lässt sich Ihre Absicherung erweitern.

Weitere Kfz-Produkte

Außerdem bieten wir Ihnen fachkundige Beratung für folgende Produkte:

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Gern vereinbaren wir mit Ihnen einen persönlichen Beratungstermin. Bitte schreiben Sie uns kurz Ihr Anliegen. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

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