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Ratgeber - KFZ

Beim Unfall lebensrettend: Rettungskarte hinter der Sonnenblende!

 

 

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Die Rettungskarte hinter der Sonnenblende kann Leben retten

Nach einem Autounfall zählt jede Sekunde. Damit Feuerwehrleute mit Spreizer und Rettungsschere arbeiten können, müssen sie wissen, wo das ungefährlich möglich ist – das steht auf der Rettungskarte.

 

Vielleicht fragen Sie sich nun, was eine Rettungskarte ist? Vereinfacht gesagt ist das die Gebrauchsanleitung für die Feuerwehr und Polizei. Auf ihr ist schematisch das Auto dargestellt. Man kann schnell erkennen, wo Airbags eingebaut sind, wo die Karosserie verstärkt wurde und wo deshalb das Schneiden schwer werden könnte. Auf der Rettungskarte sind die wichtigsten Konstruktionsdetails für das jeweilige Auto verzeichnet.

Weil bei einem Unfall wirklich jede Sekunde zählt, können diese Informationen Leben retten.

Daher sollte jeder Autobesitzer dafür sorgen, dass eine stets aktuelle Rettungskarte hinter der Sonnenblende steckt. Apropos aktuell: Wer also einschneidende Maßnahmen an seinem Auto vornehmen lässt, sollte daran denken, diese von der Werkstatt auf der Rettungskarte verzeichnen zu lassen.

Woher bekomme ich eine Rettungskarte?

Rettungskarten halten die Autohersteller für Sie bereit. Natürlich sind diese Karten auch im Internet erhältlich, etwa als Download beim ADAC. Auch die DEKRA oder der TÜV bieten diesen Service an.

 

Um die Rettungskräfte bei einem Unfall auf die Rettungskarte aufmerksam zu machen, können Sie zusätzlich einen Hinweis auf das Auto anbringen. Dieser Hinweisaufkleber ist mit „Rettungskarte im Fahrzeug“ beschriftet und klebt standardisiert oben oder unten links an der Windschutzscheibe. Sie können ihn etwa bei der DEKRA bestellen. Dieser Hinweis könnte ebenfalls dazu beitragen, Zeit zu sparen.

Warum hinter die Sonnenblende?

Dieser Platz hat sich „eingebürgert“, die Rettungskräfte suchen hier inzwischen gezielt danach. Zudem hat sich der Platz hinter der Sonnenblende als relativ zugänglich erwiesen. Und: In Crashtests wurde auch festgestellt, dass die Rettungskarte dort einige Karambolagen übersteht.

E-Mobil- und Hybridfahrer aufgepasst:

Bei Hybrid- und Elektroautos oder bei Fahrzeugen mit Gasantrieb steht die Sicherheit der Retter selbst auf dem Spiel. Bei Elektroautos fließen bis zu 650 Volt durch die Batterie und Hochspannungskabel. Bei Hybridfahrzeugen stellen beschädigte Gasleitungen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Deshalb ist die Rettungskarte für diese Fahrzeuge besonders wichtig!

Alles zur Rettungskarte auf einen Blick:

  • Auf einer Rettungskarte können Feuerwehr und Polizei erkennen, wo sie einfach und gefahrlos mit Schere und Spreizer arbeiten können.
  • Die Rettungskarte sollten Sie hinter die Sonnenblende auf der Fahrerseite stecken.
  • Sie können sie sich auf den Websites von ADAC, DEKRA oder TÜV herunterladen, auch beim Autohersteller sind sie erhältlich.
  • Nützlich ist auch der Hinweisaufkleber „Rettungskarte im Fahrzeuge“, links oben oder unten an der Windschutzscheibe anzubringen.

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