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Ratgeber - Vorsorge

Im Ruhestand: Verwirklichen Sie Ihre Träume mit einer Leibrente

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Träume erfüllen - mit der Leibrente

Wer sich gut auf den Ruhestand vorbereitet, kann auch lang gehegte Träume verwirklichen. Dafür ist eine Leibrente die beste Vorsorge – sie lässt sich durch Ansparen oder eine einmalige Kapitaleinzahlung realisieren. Bei anderen Modellen winken steuerliche Erleichterungen.

 

Wie hoch die zusätzliche private Absicherung jenseits der gesetzlichen Pflichtversicherung ausfallen sollte, hängt von den jeweiligen Lebensumständen ab. Udo Koch, Vorsorge-Experte bei der Concordia, empfiehlt deshalb ein persönliches Gespräch mit einem Concordia-Berater und einen Versorgungs-Check. Als Faustformel sollten Ihnen im Idealfall 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens auch in der Rentenzeit monatlich zur Verfügung stehen.

Der Versorgungs-Check erlaubt einen präzisen Blick in die Zukunft. Um die staatlichen Leistungen zu ermitteln, werden folgende Angaben benötigt:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Bruttoeinkommen

Zusätzlich werden private Einkünfte ermittelt, aus etwa:

  • Kapitalanlagen
  • privaten Zusatzversicherungen
  • Mieteinnahmen

Daraus ergibt sich ein umfassendes Bild der zu erwartenden Versorgung im Rentenalter. Bei Bedarf wird ein individuelles Angebot entwickelt. Ganz wichtig dabei: Denken Sie auch an die Gegenwart. Schließlich soll die Vorsorge für die Zeit der Rente nicht dazu führen, dass Ihr Lebensstand in der Gegenwart sinkt.

Ruhestand planen, an Extras denken

Eine „Ruhestandsplanung“ ist der erste Schritt, um den eigenen Bedarf zu ermitteln. Darin sollten Sie nicht nur die Fixkosten wie beispielsweise die Miete, die Kosten für ein Auto und auch die Krankenversicherung berücksichtigen. Mindestens genauso wichtig sind die Kosten für Ihre persönlichen Wünsche und Träume. Hier sind die vier Ausgabesäulen für die Ruhestandsplanung:

Topf 1: Laufende Kosten, die auch im Rentenalter anfallen

Miete, Auto und Mobilität, allgemeiner Lebensunterhalt

 

Topf 2: Zusatzausgaben für mehr Lebensqualität

Neues Auto, Verschönerung der Wohnung, Reisen und Hobbys

 

Topf 3: Versicherungen

Hinterbliebenenabsicherung, Unfallversicherung, Pflegeversicherung

 

Topf 4: Vermögen weitergeben

Familiärer Generationenvertrag, Erbe, Hinterbliebenenabsicherung

„Wir reden viel zu oft über die Versorgungslücke und zu selten darüber, dass das Alter neue Möglichkeiten beispielsweise für Reisen oder Hobbys bietet. Auch das sollte man im Hinterkopf haben, wenn man sich um die Höhe der Rente Gedanken macht“, sagt Koch.

Wer sich frühzeitig um seine Absicherung kümmert und in eine Renten- oder Lebensversicherung einzahlt, erzielt die besten Ergebnisse. Doch auch später lassen sich Lücken in der Absicherung noch schließen. Möglichkeiten ergeben sich auch noch bis zum Eintritt in die Rente. Das angesparte Geld einer klassischen Kapitallebensversicherung kann beispielsweise in eine sofort beginnende Rentenversicherung fließen. Immer mehr Menschen nutzen diese Möglichkeit, um langfristig vom angesparten Kapital zu profitieren.

Rürup-Rente: steuerliche Vorteile nutzen

Steuerlich hochinteressant ist in vielen Fällen die einmalige Investition in die sogenannte Rürup-Rente – auch unter dem Namen Basis-Rente bekannt. Hier können Arbeitnehmer und Selbstständige pro Person bis zu 22.766 Euro im Jahr (Ehepaare 45.532 Euro) gemeinsam mit der gesetzlichen Rente als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Für 2016 sind 82 Prozent der Einzahlungen abzugsfähig. (Der Satz erhöht sich pro Jahr um zwei Prozent bis 2025).

 

Die Investition kann bereits nach einer Mindestvertragsdauer von zwei Jahren als lebenslange Leibrente ab 62 Jahren bezogen werden. Im Jahr 2016 sind 28 Prozent der Rente steuerfrei. Selbstverständlich kann eine Rürup-Rente nicht nur gegen Einmalbeiträge, sondern auch mit laufenden Beiträgen angespart werden. Dies ist unter steuerlichen Gesichtspunkten genauso interessant.

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