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Ratgeber - Lifestyle

Sind Jäger altmodisch? Mitnichten!

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Weidmannsheil - Wissenswertes zum Jägerdasein

Erfahren Sie hier mehr über den „typischen“ Jäger. Falls Sie selbst einer werden wollen, denken Sie daran, dass zum Waffenschein die Jagd-Haftpflichtversicherung gehört – für Berufs- und Hobbyjäger. Achten Sie dabei auf den Leistungsumfang.

Von wegen „alte Hutträger“! Der Durchschnittsjäger ist 57 Jahre alt, die Durchschnittsjägerin 51. Genau, die Durchschnittsjägerin. Es gibt zwar derzeit bundesweit nur 7 Prozent Frauen, die zum Jagdgewehr greifen. Doch die Zahl wächst. In den Vorbereitungen zur Jägerprüfung sind derzeit 20 Prozent Frauen.

Doch der Deutsche Jagdverband (DJV) wollte genau wissen, wie gut der Ruf der Jäger ist. Er hat deshalb dazu eine Studie beauftragt. Hier sind die Ergebnisse:

 

  • Demnach glauben fast 90 Prozent der Befragten, dass Jäger die Natur lieben.
  • 85 Prozent der Befragten finden, dass Wildtiere in Notzeiten gefüttert werden sollen.
  • Dass die Jagd notwendig ist, um den Bestand zu regulieren und um Wildschäden vorzubeugen, glauben rund 80 Prozent der Befragten.

Mehr zu dieser Studie

können Sie beim Deutschen Jagdverband nachlesen.

Und noch einige Fakten:

  • In den vergangenen 20 Jahren stieg die Zahl der Jagdscheininhaber stetig an.
  • Im Jahr 2015 hatten gut 374.000 Menschen einen Jagdschein.

 

Wundern Sie sich vielleicht über die vergleichsweise niedrige Zahl der Menschen mit Jagdschein? Haben gefühlt nicht mehr Menschen eine Waffe? Das liegt daran, dass die Jäger nur eine Gruppe der Waffenbesitzer sind. Neben ihnen gibt es in Deutschland weitere Waffenbesitzer. Rund 1.1 Millionen Menschen haben in Deutschland einen Waffenschein und können somit auch legal Waffen besitzen.

Jagdunfälle: selten, aber sie passieren leider

Trotz aller Vorsicht und einer intensiven Ausbildung lassen sich Jagdunfälle nicht ganz ausschließen. „Jäger sollten also beim Abschluss einer Jagd-Haftpflichtversicherung darauf achten, dass sie für den Fall der Fälle ausreichend geschützt sind“, sagt Christiane Alfes von der Concordia. Denn die Versicherungen variieren nicht nur bei den Kosten, sondern auch bei den Leistungen. So verlangen manche Anbieter etwa auch bei Bagatellschäden eine Selbstbeteiligung.

 

Ein ebenso wichtiges Kriterium ist eine hohe Versicherungssumme, die gerade bei Personenschäden von entscheidender Bedeutung ist. Die Concordia bietet Versicherungssummen von drei, fünf oder zehn Millionen Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden an – das ist weit mehr als das Gesetz verlangt.

 

Darüber hinaus umfasst die neue Jagd-Haftpflichtversicherung seit Oktober viele neue Leistungsbausteine. So sind unter anderem ehrenamtliche Tätigkeiten, Schäden resultierend aus Gefälligkeiten für Jagdfreunde, ausgebildete oder in Ausbildung befindliche Jagdhunde in unbegrenzter Anzahl, das Querschlägerrisiko und sogar Forderungsausfälle abgesichert.

Tipp:

Wenn Sie eine Jagd-Haftpflichtversicherung benötigen, sollten Sie das Kleingedruckte genau lesen und die verschiedenen Versicherungen vergleichen. Das kostet zwar Zeit, sichert Sie aber bei einem Versicherungsfall finanziell richtig ab.

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