Wir verwenden Cookies, um die Gestaltung unseres Internetangebotes für Sie zu optimieren.
Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu unter Datenschutz.

Ratgeber - Wohnen

Einbrüche verhindern – so wehren Sie Langfinger ab

Teilen auf:

So verhindern Sie Einbrüche

Leider steigen die Zahlen der Einbrüche weiter an. Deshalb sind hier einfach umsetzbare Tipps aufgelistet, mit denen Sie Ihr Heim vor ungebetenen Besuchern schützen können – geben Sie Dieben keine Gelegenheit!

Meist haben Einbrecher nicht viel Zeit, sie nutzen vielmehr die „Gunst der Stunde“. Deshalb sind hier einige Tipps, wie Sie sich und Ihr Eigentum schützen können:

  • Gekippte Fenster sind wie offene Fenster und lassen sich leicht öffnen.
  • Rollläden sollten nur nachts – keinesfalls tagsüber! – geschlossen sein.
  • Das Haus sieht in der dunklen Jahreszeit belebt aus, wenn ein Licht an ist.
  • Die Haustür auch bei kurzer Abwesenheit immer richtig abschließen.
  • Dies gilt auch für Fenster, Balkon- und Terrassentüren.
  • Bei Türen mit einer Glasfüllung den Schlüssel immer abziehen.
  • Beim Verlust des Schlüssels schnellsten den Schließzylinder auswechseln lassen.
  • Diebe kennen jedes Versteck, daher keinen Reserveschlüssel draußen verstecken.

Ganz wichtig: Sollten Sie einem Einbrecher begegnen, schützen Sie sich selbst! Gehen Sie ihm aus dem Weg und bieten Sie ihm Rückzugsmöglichkeiten. Merken Sie sich stattdessen so viele Details wie möglich: Statur, Größe, Auffälligkeiten, Fluchtweg …

Tipp

Ganz individuelle Tipps und weitere Informationen zur Einbruchsprävention erhalten Sie bei den polizeilichen Beratungsstellen oder auf www.polizei-beratung.de.

Einige Zahlen zu Einbrüchen

Wohnungseinbrüche passieren in Deutschland besonders oft in der „dunklen Jahreszeit“: Von Oktober bis Dezember steigen diese Zahlen drastisch an. Dies geht aus dem Einbruchsreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

Im Jahr 2015 erfasste die Polizei insgesamt 167.136 Einbrüche oder Einbruchsversuche. Damit ist diese Zahl wieder gestiegen, dieses Mal um 9,9 Prozent.

Die gute Nachricht dabei ist: Gut 40 Prozent der Einbrüche waren 2015 erfolglos. Denn bei rund 71.300 Einbruchsversuchen konnten die Täter nicht in den Wohnraum eingedrungen. Das zeigt, dass es möglich ist, sich gegen den „schnellen Einbruch“ zu schützen.

Die Hausratversicherung springt ein

Wenn es trotz aller Vorsicht passiert ist, springt die Hausratversicherung zumindest für den materiellen Schaden ein. Das ist ein gutes Gefühl und mindert den mit dem Einbruch verbundenen Ärger. Wie wichtig diese Absicherung werden kann, zeigt die Schadenssumme, die 2015 durch Wohnungseinbrüche entstanden ist: Sie belief sich in Deutschland auf 369,5 Millionen Euro nach 335,3 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Entscheidend für den Ausgleich des Schadens ist die Versicherungssumme der Hausratversicherung: Als Faustformel für einen durchschnittlichen Haushalt dient ein Pauschalbetrag von 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Jan Plönzig, Experte der Concordia, empfiehlt eine genaue Analyse des Versicherungsbedarfs: „Um im Schadenfall auf der sicheren Seite zu sein, lohnt es sich, die Vermögenswerte genau zu ermitteln. Concordia-Kunden werden dabei von ihren Agenturen unterstützt und kompetent beraten.“

 

Ratsam ist es, die Versicherungssumme in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. So wird eine sogenannte Unterversicherung vermieden. Das ist dann der Fall, wenn der tatsächliche Wert des Hausrats höher als die Versicherungssumme ist. Zudem ist es gut, Fotos von besonderen Objekten zu haben, etwa der geerbten Kette, dem wertvollen Teppich oder anderen schönen Stücken.

Teilen auf: