Wir verwenden Cookies, um die Gestaltung unseres Internetangebotes für Sie zu optimieren.
Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu unter Datenschutz.

Ratgeber - Wohnen

Gute Planung ist der halbe Umzug!

Teilen auf:

Dreimal umziehen ist wie einmal abgebrannt

Recht hat er, der Volksmund. Beim Umzug sind gute Nerven gefragt. Doch mit einer klugen und frühzeitigen Planung und einer „Geht gar nicht“-Kartonpackliste vermeiden Sie Ärger beim Umzug. 

Orientierung beim Umzug geben Checklisten. Doch das Thema ist komplex. Da explodieren Checklisten gerne zu 20-seitigen DIN-A4-Dokumenten und zeigen eines deutlich: Für einen reibungslosen Umzug gibt es kein einfaches Patentrezept. Dennoch kann diese Checkliste der Deutschen Post eine gute Orientierungshilfe geben.

Die „Geht gar nicht“-Kartonpackliste

Auch beim Einpacken kann einiges verbessert werden. Unsere Liste sagt Ihnen, was Sie beim Packen vermeiden sollten.

1. Am falschen Ende sparen: Umzugskartons müssen eine Menge aushalten, deshalb Qualität einkaufen. Kartons ohne Grifflöcher gehören gleich ins Altpapier.

 

2. Verschiedene Größen: Spätestens beim Stapeln der Kartons im Umzugstransporter werden unterschiedliche Kartongrößen schnell lästig. Besser ist eine einheitliche Größe, die sich entsprechend gut stapeln lässt.

 

3. Falsche Reihenfolge: Schwere Gegenstände gehören im Karton nach unten, leichte nach oben. Umgekehrt verliert der Karton jede Stabilität.

 

4. Wahllos einpacken: Wenn Zahnbürste, Motoröl und Tortenheber in einem Karton Platz finden, ist die Tortur beim Auspacken programmiert.

 

5. Keine oder ungenaue Beschriftung: Gut leserlich gehören auf den Karton die wichtigsten Angaben zum Inhalt. Schön, wenn auch das Zimmer darauf steht, in das der Karton soll.

 

6. Zu schwer beladen: Reine Bücherkartons vergrätzen auch den stärksten Umzugshelfer. Bei 20 Kilogramm ist Schluss.

Umzug nach „Themen“ sortieren

Hilfreich ist es, wenn Sie zu erledigende Dinge verschiedenen Themengebieten zuordnen. Zum Bereich „alte Wohnung“ gehören dann alle organisatorischen Tätigkeiten, die sich mit der Abwicklung des alten Zuhauses befassen. Dabei geht es dann um die rechtzeitige Kündigung des Mietvertrags oder eine möglicherweise notwendige Renovierung sowie die Wohnungsübergabe.

 

Zum Bereich „neue Wohnung“ gehören Telefon- und Kabelanschluss, Strom, Gas, Kindergarten, Schule, Vereine, Meldeämter oder Abonnements. Speziell Kommunikationsunternehmen brauchen für die bürokratischen Schritte oft sehr lange und sollten deshalb frühzeitig informiert werden. Das gilt insbesondere für Neubauten, in denen ein Telefonanschluss noch eingerichtet werden muss.

 

Auch die Versicherung benötigt einen Hinweis mit der neuen Adresse. Übrigens empfiehlt sich hier auch ein Check der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung. Denn oft wird ein Umzug von neuen Investitionen begleitet. Und beim Einzug in ein eigenes Haus lohnt sich dann eine intensive Prüfung der Policen.

Gut geplant, ist halb umgezogen

Für die neue Wohnung oder das neue Haus macht ein Möbelstellplan den Umzug wesentlich leichter. Auch den Möbeltransporter sollten Sie rechtzeitig reservieren. Neben einer detaillierten Planung ist die Zeit der entscheidende Faktor.

 

Ganz wichtig: Einige Tage Urlaub sind ein Muss, denn ganz ohne unvorhergesehene Zwischenfälle schaffen nur echte Planungsprofis den Wohnungswechsel. Ein Zeitpuffer nimmt diesen unerwünschten Nebenwirkungen den Schrecken und obendrein ergibt sich dann vielleicht sogar die Gelegenheit, sich auf den neuen Lebensabschnitt in einem neuen Zuhause zu freuen.

 

Ein abschließender Tipp:

Seien Sie im neuen Heim geduldig mit sich. Schließlich will gut Ding Weile haben – sagt der Volksmund und hat auch hier recht.

Teilen auf: