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Unwetter – und wer kommt jetzt für den Schaden auf?

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Wissenswertes zu Sturmschäden

Gewitter, Orkanböen, Tornados und sintflutartige Regenfälle: Extreme Wetterlagen hinterlassen auch in Deutschland immer häufiger ihre Spuren. Doch wer kommt für die Schäden auf? Ein Überblick.

Es sind drei Versicherungen, die bei Unwetterschäden für Sie in die Bresche springen und den materiellen Schaden ersetzen. Das sind die:

  • Wohngebäudeversicherung
  • Teil- oder Vollkaskoversicherung
  • Haftpflichtversicherung

 

Schauen wir uns das genauer an:

Am meisten beansprucht – die Wohngebäudeversicherung

Bei einem Sturm entstehen die meisten Schäden an Gebäuden: 70 Prozent der Schäden betreffen (Wohn-)Häuser. Als Eigentümer eines Hauses sollten Sie definitiv eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Wenn Sie Ihr Eigentum finanzieren, wird die Bank eine solche Versicherung verlangen.

 

Die Wohngebäudeversicherung schützt vor Schäden durch Leitungswasser, Feuer und eben auch Sturm. Beim Abschluss einer Versicherung sollten Sie genau sein: Nebengebäude wie Garagen oder Gartenhäuser müssen in der Police vermerkt sein.

Grundsätzlich gilt:

Ab Windstärke acht zahlt die Wohngebäudeversicherung, sofern Schäden durch Sturm und Hagel im Vertrag aufgenommen wurden. In diesem Fall ersetzt die Wohngebäudeversicherung der Concordia beispielsweise die Kosten für beschädigte Dächer, umgestürzte Schornsteine oder Schäden am Haus durch umgeknickte Bäume.

Durch Sturm verursachte Fahrzeugschäden

Hagelschauer und Stürme haben allein im Jahr 2014 mehr als 635.000 Autos in Deutschland beschädigt. Diese Sturmschäden begleicht die Teilkaskoversicherung – wobei auch hier mindestens Windstärke acht erreicht werden muss.

 

Wenn Sie sich für eine Vollkaskoversicherung entschieden haben, werden auch Schäden übernommen, die bei niedrigeren Windgeschwindigkeiten entstehen. Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung „Teilkasko/Vollkasko“ daher auch Ihr Wohngebiet.

Absolut immer nötig: die Haftpflichtversicherung

 

Eine Haftpflichtversicherung ist für jeden Erwachsenen unerlässlich. Sie deckt Schäden ab, die man anderen zufügt. Das kann im besten Fall die Vase der Nachbarin sein, die Sie beim Kaffeetrinken umwerfen. Im schlimmsten Fall kann es aber auch richtig teuer werden: Wenn Sie etwa einen Menschen unabsichtlich verletzen und dieser berufsunfähig wird.

 

Im Falle eines Sturms kann es sein, dass ein von der Balkonbrüstung gewehter Blumenkasten einen Fußgänger trifft. Wenn der ernsthaft zu Schaden kommt, kann es sehr teuer werden

 

Eine Haftpflichtversicherung ist deshalb sowohl für Hausbesitzer als auch für Mieter unerlässlich. Kunden der Concordia profitieren bei bestehender Wohngebäudeversicherung übrigens von Bündelungsnachlässen beim Abschluss weiterer Privatversicherungen. Auch hier lohnt sich das Gespräch mit dem Experten der Concordia.

 

Nicht so selten: Tornados in Deutschland

Vielleicht sagen Sie sich nun, dass Tornados in Deutschland doch nicht so oft vorkommen. Stimmt nicht. Tornados sind auch in Deutschland keine Seltenheit. Der Deutsche Wetterdienst verzeichnete 2014 mehr als 50 Tornados. 30 bis 60 Tornados zwischen Flensburg und Garmisch sind normal – das Risiko dieser Naturgewalt ist höher als oft vermutet.

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