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Autoren-Team der Concordia

Unser Team setzt sich aus einer Hand voll junger Menschen zusammen. Wir sind zwar für dasselbe Unternehmen tätig, finden uns jedoch alle in verschiedenen Lebensabschnitten, Arbeitsbereichen und Hobbies wieder.

Eins haben wir aber gemeinsam: Das, was uns wichtig ist und uns weitergeholfen hat, möchten wir mit euch teilen. Mit unseren Themen möchten wir hilfreiche Tipps geben, solltet ihr mal vor ähnlichen Situationen oder Problemen stehen.

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Ready to travel - richtig abgesichert ins Auslandssemester starten

Ob fest im Studienplan vorgeschrieben oder freiwillig – irgendwann zieht es die meisten von uns für ein Semester ins Ausland. Manche sogar mehrfach und für eine längere Zeit, denn wenn man sich erstmal an das neue Umfeld und die fremde Sprache gewöhnt hat, will man gar nicht mehr zurück. Bei der ganzen Vorfreude auf die spannende Zeit rückt allerdings der damit verbundene organisatorische Aufwand schnell mal in den Hintergrund. Selbst für einen Planungsfreak wie mich war es eine Herausforderung, alles rechtzeitig vor meiner Abreise zu erledigen.

Damit du trotzdem ohne Stress und Panik deine Koffer packen kannst, gebe ich dir meine Erfahrungen und Tipps weiter.

Rechtzeitig anfangen

Als großer Dänemark-Fan stand mein Wunschziel schon sehr früh fest. Sobald ich die Zusage meiner Partneruni hatte und auch die finanziellen Fragen geklärt waren, konnte die Planung endlich losgehen. Hierfür schnappte ich mir meinen Kalender und notierte mir darin alle Meilensteine bis zur Abreise. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch vier Monate Zeit, um alles vorzubereiten. Genug Zeit, könnte man meinen… von wegen! Die Zeit bis zur Abreise verging viel schneller als gedacht. Schließlich musste ich nebenbei noch ein Semester an meiner Heimatuni absolvieren, die Sprache lernen und mir Bilder von meinem neuen Wohnort ansehen. Die vielen Reiseblogs machten es mir nicht leichter, den Fokus zu behalten. 

Wohnungssuche und Untervermietung

Obwohl ich als Gaststudentin gute Chancen auf einen Platz im Studentenwohnheim hatte, suchte ich außerdem privat nach einer Wohnung zur Zwischenmiete. Um bei der Suche keinen Zeitdruck zu bekommen, begann ich drei Monate vor Abreise, in den sozialen Netzwerken nach Wohnungsangeboten zu schauen. Vor allem in beliebten Studentenstädten kann das nämlich einige Wochen dauern und wird durch die Entfernung, die Sprachbarriere und vielleicht sogar große Zeitunterschiede erschwert. Zu meiner Überraschung wurde ich relativ schnell fündig, da es auch in anderen Ländern viele Studierende gibt, die ein Semester im Ausland verbringen.

Da meine Privathaftpflicht auch im Ausland gilt, sogar für Mietsachschäden, musste ich mir nicht einmal Sorgen darüber machen, wenn ich aus Unachtsamkeit mal etwas in der Wohnung beschädigen würde. Meine eigene Wohnung konnte ich ebenfalls untervermieten und mit dem gesparten Geld tolle Ausflüge unternehmen. Zusätzlich greift meine Hausratversicherung auch bei Einbruchdiebstahl im Ausland. Auch hier musste ich mir keine Gedanken machen, falls einmal etwas aus meinem gemieteten Zimmer oder einem Mietwagen durch einen Einbruch gestohlen wird. Langfinger gibt es ja leider überall.

Welche Verträge abschließen, anpassen oder kündigen?

Zeitgleich mit der Wohnungssuche überprüfte ich, welche Verträge auch im Ausland ihre Gültigkeit behalten und welche ich anpassen musste. Da mein Reiseziel in Europa lag, konnte ich weiterhin meinen deutschen Handyvertrag nutzen, ohne Angst vor teuren Gebühren und Funklöchern haben zu müssen. Durch die Untervermietung meiner Wohnung musste ich am Internet- oder Stromvertrag ebenfalls nichts ändern, sondern lediglich mit dem Vermieter die Untervermietung absprechen.

Auch das Thema Krankenversicherung – nicht nur in Deutschland eine Pflichtversicherung – war unkompliziert: Da die Studierenden in Dänemark über die Uni versichert sind, musste ich lediglich einen Nachweis über meine deutsche Krankenversicherung einreichen. Meine Auslandsreise-Krankenversicherung habe ich dennoch beibehalten, da ich während meines Auslandssemesters auch die anderen skandinavischen Länder bereisen wollte.

Auf ins Abenteuer

Nachdem all diese Dinge geklärt waren, blieben mir nur noch drei Punkte übrig: Reise buchen, Packen und Abschied nehmen. Das Ticket hatte ich schnell in der Hand, die anderen beiden Punkte brauchten dafür umso länger. Denn es ist gar nicht so leicht, gleichzeitig die Wohnung für den Untermieter freizuräumen und zu entscheiden, welche Sachen mit nach Dänemark sollten. Für mich war es ein hilfreicher Gedanke, dass sich die meisten Dinge problemlos im Ausland kaufen lassen. Das einzige, was man definitiv nicht vergessen sollte, sind Ausweise, wichtige Medikamente und notwendige Dokumente wie den Krankenversicherungsnachweis. Aber darüber wird man rechtzeitig von der Uni informiert.

Eine Sache, die ich für mein Auslandssemester allerdings gar nicht brauchte, war die Reiserücktrittsversicherung – denn das stand für mich selbst beim tränenreichen Abschied außer Frage. Zurückgekommen bin ich trotzdem, da auch die schönste Reise irgendwann zu Ende ist.

Da sich die Versicherungsbedingungen je nach Reiseland unterscheiden können, gibt es zum Glück unsere Sicherhelden, die dich zu deiner individuellen Situation beraten und deine Verträge schnell und unkompliziert anpassen können.