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Endlich Einschulung – 10 Tipps für den sicheren Schulweg

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Autorin: Katarina Fiebelkorn

Katarina ist Bloggerin und Mama von 4 Kindern zwischen 8 und 3 Jahren. Auf ihrem Blog Blogprinzessin berichtet sie, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen über den Alltag als Großfamilie.

Endlich Einschulung – 10 Tipps für den sicheren Schulweg

Endlich ist es soweit, der letzte Tag im Kindergarten oder in der Vorschule ist geschafft. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge machen Eltern und Kinder das letzte Mal die Tür hinter sich zu. Auf ins Abenteuer Schule.

Der Abenteuermodus fängt vielen Eltern ein bisschen zu schnell an. Bei uns war es der Augenblick, an dem mir einfiel: „Meine Tochter geht zu Fuß zur Schule!“ Wie in meiner eigenen Kindheit ist die Grundschule zwar gut zu Fuß zu erreichen, aber im Gegensatz zu meinen eigenen Kindheitserinnerungen fahren heute viel mehr Autos und andere Verkehrsteilnehmer durch die Straßen.

 

Allein bei dem Gedanken sie alleine „DA RAUS“ zu schicken, wurde mir ein bisschen schwummerig. Glücklicherweise haben wir den Schulweg aber inzwischen sicher gemeistert und ein paar Dinge möchte ich daher gerne als Tipps weitergeben.

Meine Tipps für den sicheren Schulweg

 

1.

Gehen Sie den Schulweg mit Ihrem Kind mehrmals ab und versuchen Sie ihn aus der Sicht eines Kindes zu sehen. Wo sind die gefährlichen Passagen? Ist es vielleicht eine Einfahrt, die das Kind nur schwer einsehen kann? Ist es vielleicht ein Zebrastreifen, an dem die Autos (obwohl sie sollten) nicht immer zuverlässig anhalten?
Gehen Sie an Stellen, die Ihnen riskant erscheinen, neben Ihrem Kind in die Knie und schauen Sie wirklich mal, was Ihr Kind sieht. So können Sie schwierige Stellen auf dem Schulweg besser erkennen und mit Ihrem Kind zusammen üben. Überlegen Sie, ob der kürzeste Schulweg auch der sicherste ist, oder ob es sicherer ist, einen Umweg zu laufen.

 

2.

Üben Sie den Schulweg und die Verkehrsregeln mit Ihrem Kind so häufig, wie es möglich ist, in beide Richtungen, also den Schulweg hin zur Schule und auch den Heimweg. Wenn Sie nicht immer mit dem Kind üben können, dann kann vielleicht eine Nachbarin oder eine Freundin mitgehen und Ihr Kind kann schon mal zeigen wie gut es den Weg beherrscht.

 

3.

Wenn es möglich ist, begleiten Sie Ihr Kind morgens zur Schule, so lange, bis Sie das Gefühl haben, dass es jetzt sicher zur Schule gehen kann. Meist ist das der Moment, wenn Ihr Kind sagt: „Mama! Ich kann alleine zur Schule gehen, ich bin doch kein Baby mehr!“

 

Irgendwann ist es dann soweit: Ihr Schulkind traut sich zu, zum ersten Mal alleine den Schulweg zu laufen.

Bei uns war es ausgerechnet an einem nebeligen Herbsttag. Mein eben noch so kleines Kind trottete nach Tschüss-Küsschen mit Warnweste und etwa einer halben Million Ermahnungen meinerseits, an der Straße ja aufzupassen, den Weg zur Schule hinunter.

 

Ich war aufgeregter als meine Tochter und habe Blut und Wasser geschwitzt. Natürlich hat sie es geschafft und wunderbar gemeistert. Inzwischen ist sie in der dritten Klasse und ich habe noch ein paar Erkenntnisse gewonnen:

4.

Denken Sie in „Kinderzeit“ nicht in realen Erwachsenen-Minuten. Nur weil *Sie* die Strecke in 10 Minuten schaffen, heißt das nicht, dass Ihr Kind für dieselbe Strecke nicht 40 Minuten brauchen kann. Klar ist es in Ordnung sich Sorgen zu machen, wenn Ihr Kind nicht auftaucht oder “zu spät” kommt. Nach ein paar Wochen haben Sie aber ein Gespür dafür ob Sie besser mal schauen sollten oder, ob Ihr Schulkind einfach nur kleine Schritte macht.

 

5.

Lassen Sie Ihr Kind lieber etwas früher losgehen, als dass es sich vielleicht zu sehr beeilen muss und dadurch unachtsam ist.

 

6.

Die wichtigste Verkehrsregel, abgesehen von roten Ampeln, ist meiner Meinung nach: „Autos sind *IMMER* stärker als du“.

Ich habe meiner Tochter (und auch ihren Schwestern, die ein Jahr später in die Schule gekommen sind) immer und immer wieder erklärt dass sie gegen ein Auto immer langsamer und schwächer sind und daher nie glauben sollen es noch schnell über die Straße zu schaffen. In solchen Fällen sollten sie lieber warten und gegebenenfalls zu spät ankommen, als gar nicht.

7.

Vielleicht kann Ihr Kind zusammen mit Klassenkamerad*innen zur Schule laufen, was für alle natürlich ein schöner Spaß ist. Üben Sie auch diese Situation, denn in einer Gruppe gibt es immer andere Dynamiken, als wenn man auf sich allein gestellt ist. Die Kinder meinen es gar nicht böse, lenken sich anfangs gegenseitig aber vielleicht ab. Am besten besprechen Sie mit Ihrem Kind, was gegebenenfalls das Problem war, und wie sich dies in Zukunft vermeiden lässt.

 

8.

Es ist immer wichtig, dass Ihr Schulkind gesehen wird. Je dunkler es morgens ist, desto wichtiger werden Reflektoren und Warnwesten. Manche Jacken haben Reflektoren schon in den Stoff eingenäht. Je besser Ihr Kind im Herbst und Winter zu sehen ist, desto sicherer ist es.

 

9.

Natürlich sollten Sie den Schulweg auch trainieren, wenn Ihr Kind mit Bus oder Straßenbahn fahren muss, und gemeinsame Probefahrten machen. Und spielen Sie auch gemeinsam den Fall durch, wie Ihr Kind sich verhalten soll, wenn es mal einen Bus oder die Straßenbahn verpasst.

 

10.

Ein Tipp nur für die Eltern: Das Atmen nicht vergessen! Ihr Kind ist jetzt ein Schulkind, es wird groß. Üben Sie alles so gut, wie es geht und trauen Sie Ihrem Kind etwas zu. Es wird schon alles gut gehen!

Natürlich kommen auch bei den abgeklärtesten Eltern Gedanken auf wie „Aber was ist, wenn doch etwas passiert?“ Das ist ganz normal und auch darauf können Sie sich und Ihr Kind vorbereiten. Ihrem Kind sollte klar sein, was es beispielsweise machen soll, wenn es hinfällt oder umknickt. Der Weg zurück nach Hause ist oftmals dann das Beste. Wenn das nicht möglich ist, sollte es wissen, wo es Hilfe bekommen kann.

 

Man möchte sich das folgende Szenario gar nicht ausmalen, aber was ist, wenn das Kind in einen Fahrrad- oder sogar Autounfall verwickelt ist?

 

Dann ist es beruhigend zu wissen, dass es die Concordia Sorglos-Unfallversicherung gibt, die sofort hilft. Es ist also eine wirklich sinnvolle Versicherung, da spreche ich aus Erfahrung.

Welche Vorteile bietet die Concordia Unfallschutz Versicherung?

 

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Darüber hinaus erhalten Sie mit dem Baustein „Kinder Plus“ folgende Absicherung:

 

  • Rooming-in-Leistung bei Krankenhausaufenthalt von Kindern
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  • Zusatzschutz: Die Concordia zahlt die Beiträge bis zur Volljährigkeit versicherter Kinder weiter, wenn der Versicherungsnehmer stirbt (und bei Vertragsabschluss unter 45 Jahre alt war).

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind einen erfolgreichen Schulstart. Hurra! Endlich Schulkind!