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Autor: Bernd Conrad

Bernd Conrad (43) berichtet über das, was ihn bewegt. Und das sind Autos. Der Herausgeber des Online-Magazins AUTONOTIZEN stellt auf der Website und in Videos auf der Plattform YouTube regelmäßig neue Automodelle vor.

Als Vater von zwei Töchtern hat er dabei aber nicht nur Kilowatt und Newtonmeter sowie Bits und Bytes im Fokus, sondern macht sich neben der Alltagstauglichkeit auch Gedanken und die Sicherheit seiner Familie und anderer Verkehrsteilnehmer.

Kfz

Strom statt Sprit: Hybrid- oder Elektroauto?

Wann wurde E-Mobilität eigentlich „cool“? Für mich nicht erst, seit sich Elon Musk mit seiner Firma Tesla anschickte, die Autoindustrie umzukrempeln. Nein, früher schon – Ende der 1990er-Jahre. Als die erste Modellgeneration des Toyota Prius im ebenso kaufkräftigen wie innovationsoffenen US-Bundesstaat Kalifornien schick wurde und das japanische Kompaktauto damit zum Hybrid-Pionier wurde.

Hybrid- oder Elektroauto. Was sind die Unterschiede?

Ein Hybridauto hat einen elektrifizierten Antrieb. Der Verbrenner wird von einem Elektromotor unterstützt, der auf kurzen Strecken das rein elektrische und damit lokal emissionsfreie Fahren ermöglicht. Die kleine Batterie, die ihn mit Strom versorgt, wird durch Energieregeneration beim Bremsen aufgeladen.

Heutzutage spricht man bei diesem Antriebskonzept, das vor allem asiatische Marken wie Honda, Hyundai, Kia und Toyota in ihren Modellen anbieten, von einem „Vollhybrid“.

Bei uns sind Plug-in Hybride deutlich populärer, was nicht zuletzt an der Förderung in Form der Umweltprämie oder der Möglichkeit liegt, den geldwerten Vorteil bei der Versteuerung eines Firmenwagens zu reduzieren.

Wie es der Name schon sagt (engl. „to plug in“ / etwas hineinstecken), lassen sich Plug-in Hybride am Kabel extern aufladen. Ihre Batterien sind deutlich größer als die eines Vollhybriden. Mit einer Speicherkapazität von meist deutlich über 10 Kilowattstunden erlauben sie rein elektrische Reichweiten von 40 bis 50 Kilometern im Alltag. Spätestens dann übernimmt aber der Verbrennungsmotor den Vortrieb. Bei höherem Leistungseinsatz (zum Beispiel bei starker Beschleunigung) arbeiten beide Motoren im Team.

Ein Plug-in Hybrid ist als Bindeglied zwischen einem gewohnten Benziner oder Diesel und einem reinen Elektroauto die Wahl für Menschen, die regelmäßig lange Strecken in kurzer Zeit zurücklegen müssen (oder wollen). Oder auch ein beruhigender Kompromiss für Fahrer mit unterschiedlichen Nutzungsprofilen.

Im Alltag kann, sofern man Zuhause und / oder beim Arbeitgeber die Möglichkeit zum Laden hat, elektrisch gefahren werden. Geht es am Wochenende auf einen längeren Ausflug oder im Urlaub mit Sack und Pack ans Meer, kann die Langstrecke ohne lange Ladestopps in Angriff genommen werden.

Wachsendes Modellangebot

Reine Elektroautos stehen zwar längst nicht mehr so oft und so lang am Ladepunkt wie früher, trotzdem fließen Elektronen noch immer langsamer in den Akku als Sprit in den Tank.

Die Autos von Tesla, wie das Model 3, sind weiterhin Bestseller. Längst haben aber auch die etablierten Autohersteller eine Vielzahl von alltagstauglichen Elektroautos auf den Markt gebracht. Beispielsweise ist der Hyundai Kona Elektro sehr gefragt, ebenso der VW ID.3 oder der Renault Zoe.

300 bis 400 Kilometer Reichweite lassen sich unter normalen Bedingungen inzwischen realisieren. Ein wachsendes Netz an Schnellladesäulen entlang der Fernstraßen hilft, die Batterie während einer Kaffeepause wieder zu füllen. Im Alltag reicht es meist aus, das Auto abends an die Wallbox anzuschließen.

Der sportliche Antritt eines Elektroantriebs, egal ob in einem Hybrid oder einem reinen Elektroauto, gefällt. Mit der Zeit lernt man aber auch ein neues Hobby kennen: Kilometersammeln.

Vorausschauendes Fahren mit einer ruhigen Fahrweise ohne starke Beschleunigungs- und Bremsmanöver wird aufgrund des geringeren Stromverbrauchs mit spürbar mehr Reichweite belohnt.

Kostenvorteile der E-Mobilität

Je nach Stromtarif liegen die Energiekosten für einen elektrisch bewegten Plug-in Hybriden oder ein Elektroauto unter denen für einen Verbrenner. Umweltprämie und Steuervorteile sorgen dafür, dass die elektrifizierten Autos auch in der Anschaffung kein Luxusprodukt mehr sind.

Viele E-Bestseller sind bei der KFZ-Versicherung zudem gleich oder sogar günstiger eingestuft als vergleichbare Benziner oder Diesel.

Die Concordia Versicherungen sorgen mit ihrem maßgeschneiderten Angebot für eine umfassende Absicherung elektrifizierter Autos. Der populäre Premium-Tarif der Concordia KFZ-Versicherung kann mit dem Zusatzbaustein „oeco-drive“ erweitert werden. Diese Option, die sowohl auf E-Autos als auch Hybridfahrzeuge zugeschnitten ist, deckt Risiken der Traktionsbatterie, darunter auch Folgeschäden nach einem Kurzschluss oder Tierbiss, bis zu einer Summe von 20.000 Euro ab. Die eigene Ladestation, zum Beispiel die Wallbox im heimischen Carport, ist bis zu einer Summe von 3.000 Euro mitversichert.

Gute Zeiten und ein gutes Gefühl

Gute Zeiten für Autofahrer, also! Mit dem Hybrid- oder E-Auto ist man umweltbewusst unterwegs und genießt einen leisen Antrieb mit viel Fahrspaß. Der Premium-Tarif mit „oeco-drive“ Zusatzbaustein der Concordia KFZ-Versicherung sorgt obendrein für ein Gefühl der Sicherheit.