Wohnen - Eigenheim versichern

Unerwartete Herausforderungen beim Hausbau

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Autorin: Ann-Vivien Wozniak

Ann-Vivien hat 2017/2018 zusammen mit ihrem Mann das Projekt Hausbau in Angriff genommen. Auf www.annvivien.blog bloggt sie über den Hausbau, Einrichtungstipps, Beauty und Lifestyle Themen. Knapp 50.000 Follower lässt sie auf ihrem Instagram Account https://www.instagram.com/annvivien/ an ihrem Alltag und Themen die sie bewegen teilhaben.

Unerwartete Herausforderungen beim Hausbau

Das Eigenheim – viele setzen den Traum der eigenen vier Wände noch immer mit dem Gefühl von Freiheit gleich. Auch mein Mann und ich haben uns diesen Traum erfüllt und sind seit kurzem stolze Besitzer eines gemütlichen Einfamilienhauses.

Der Weg dahin war nicht immer ganz einfach und gepflastert von vielen Herausforderungen, Entscheidungen und dem ein oder anderen Problem. Gleichzeitig sind wir daran gewachsen und konnten wichtige Erfahrungen machen. Diese möchte ich nun gerne gemeinsam mit Ihnen teilen. Eine der größten Herausforderungen für uns, war unsere mangelnde Erfahrung. Oftmals war nicht abzusehen, was da eigentlich wirklich alles auf uns zukommen würde. Egal wie gut wir uns vorbereiteten, wie intensiv wir uns mit allem auseinandersetzten und versuchten alles durchzuplanen, von irgendwoher kam und kommt immer ein neues Problem und erfordert neue Lösungsansätze.

Etwas Wind, eine Tanne und schon war das Unglück passiert

Ein Problem kam nun ganz unerwartet, fast 1 Jahr nach Fertigstellung des Hauses auf uns zu. Eine ältere Tanne, die bereits vorm Hausbau auf unserem Grundstück stand, wurde bei einem Sturm entwurzelt. Die Tanne kippte auf unser Haus und beschädigte nicht nur das Dach, sondern auch eine vor kurzem angebrachte Regenrinne. Am nächsten Morgen bekamen mein Mann und ich natürlich erstmal einen großen Schreck. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass der Sturm unsere Tanne entwurzeln könnte. Und erst mit etwas Abstand wurde uns klar, wie viel Glück wir in diesem Moment hatten, niemand wurde verletzt und auch das Grundstück unseres Nachbarn wurde nicht getroffen.

Sein Eigenheim richtig schützen

Nach dieser Erfahrung war ich sehr froh, dass mein Mann sich schon früh mit dem Thema Wohngebäudeversicherung beschäftigt hatte. Diese schützt schließlich auch vor vielen anderen unerwarteten Problemen, die ganz schön teuer werden können. Und nach dem Vorfall mit der Tanne gab es mir ein gutes Gefühl, auf der sicheren Seite zu sein. Ein Schaden am Eigenheim kann schließlich auch durch einen Brand oder einen unerwarteten Rohrbruch, der plötzlich den gesamten Keller unter Wasser setzt, entstehen.

 

Das alles sind Situationen die oftmals schon stressig genug sind. Wenn man sich dann auch noch Sorgen um die Finanzierung machen muss, würde ich nachts kaum ein Auge zubekommen. Eine Wohngebäudeversicherung greift übrigens unabhängig davon, ob das Eigenheim gekauft, geerbt, im Bau oder schon selbst bewohnt ist. Sie schützt alle fest verbundenen Gebäudeteile wie bspw. Türen, Fenster, Treppen und alles andere, was man bei einem Umzug nicht mitnehmen könnte.

Wann braucht man eine Wohngebäudeversicherung und wann tritt die private Haftpflichtversicherung in Kraft?

Ich habe beim Erzählen vom Tannen-Vorfall bei meinen Freunden und Bekannten immer wieder festgestellt, dass vielen oft nicht klar ist, wann nun die private Haftpflichtversicherung und wann die Wohngebäudeversicherung für einen Schaden aufkommt. Ich erkläre das dann immer gerne an einem einfachen Beispiel:

Wenn eine Tanne, so wie bei uns, auf dem eigenen Grundstück steht und durch einen Sturm entwurzelt wird und das Dach des eigenen Hauses beschädigt, tritt die Wohngebäudeversicherung in Kraft und kümmert sich um den Schadensfall. Wenn die Tanne aber stattdessen auf das Dach des Nachbarn fällt, kommt  bei einem Ein- oder Zweifamilienhaus die private Haftpflichtversicherung zum Einsatz. Es ist also immer entscheidend, ob die selbst bewohnte Immobilie beschädigt wird oder das Eigentum eines anderen zu Schaden kommt, dabei spielt es keine Rolle ob es sich dabei um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handelt. Natürlich sollte man beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung immer daran denken, dass je nach individueller Wohnsituation auch Zusatzbausteine sinnvoll sein können. Bei uns ist die Gefahr einer Überschwemmung total niedrig. Wohingegen bei Freunden von uns, die ihr Haus auf einem moorigen Grundstück gebaut haben, auch eine Absicherung gegen Naturgefahren greifen kann. Eine Wohngebäudeversicherung greift übrigens unabhängig davon, ob das Eigenheim gekauft, geerbt, im Bau oder schon selbst bewohnt ist.

Und wann braucht man eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht?

Ein anderes Thema ist natürlich, wenn man vorhat seine Immobilie zu vermieten. In dem Fall ist eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung erforderlich.

Die Versicherung greift dann in dem Moment, wenn jemand durch die Immobilie oder auf dem Grundstück der Immobilie zu Schaden kommt. Das mag im ersten Moment nach einem seltenen Vorfall klingen, aber es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, die so eine Versicherung sehr sinnvoll machen. Ein klassisches Beispiel wäre der Postbote, der durch Eisglätte auf dem Gehweg ausrutscht oder ein Passant, der sich am defekten Zaun des Grundstücks verletzt. Bei Eigentümern von selbstbewohnten Ein- oder Zweifamilienhaus, wie uns, greift in so einem Fall die private Haftpflichtversicherung.

Stehen Sie vielleicht gerade selbst vor der Entscheidung ein Haus zu kaufen, zu bauen oder sind sogar bereits Eigentümer einer Immobilie? Dann wünsche ich Ihnen bei diesem Projekt ganz viel Glück, wenige Probleme und für den Ernstfall die richtige Versicherung